Die Kippa ist ein hebräisches Wort und bedeutet eine Kopfbedeckung. Im Jiddischen heisst sie Jarmulke. Das jüdische Gesetz verpflichtet Männer zum Tragen einer Kopfbedeckung aus Respekt und Ehrung vor G-tt, wenn sie beten, G-ttes Namen während eines Segensspruches sprechen oder jüdische Studien lernen…
Halacha
Identität: Wenig Zukunft ohne Väter
Das Mutterprinzip ist Halacha. Sollten auch Kinder jüdischer Männer als Juden anerkannt werden? Die Zahl der »Mischehen« nimmt seit Jahren zu, wie der in Jerusalem lehrende Demograf Sergio DellaPergola zeigen kann. In Europa und den USA sind es immer mehr Jüdinnen und Juden, die eine Ehe mit nichtjüdischen Partnern eingehen. Ursache dieses bisher nicht gebrochenen demografischen Trends sind liberalisierte Lebensverhältnisse, in denen der bislang verbindliche Rahmen einer (sei es ethnischen, sei es religiösen) Tradition gesprengt wird – zugunsten der Suche nach persönlichem Glück…
Halte deine Klappe!
NICHT ALLES MUSS SOFORT GESAGT WERDEN… Unsere Weisen lehrten uns durch die folgenden Ausführungen eines Midrasch (Midrasch Raba – Heilige Auslegung der 5 Bücher Moses) einen sehr wichtigen Punkt für ein gutes und erfolgreiches Leben. Dieser besagt, dass ein Mensch sich stets zweimal überlegen sollte, was er ausspricht. Den Grund dafür entnehmen wir aus der Kabbala; dort heisst es, dass es im Himmel Engel gibt, deren Aufgabe darin besteht, stets: AMEN, also SO SEI ES, zu sagen sobald ein Mensch etwas ausgesprochen hat…
Farbenblind
Mein geliebter Rabbiner und geistiger Führer – Rabbi Schalom Arusch ist verpflichtet, das Licht der Emuna rund um den Globus zu verbreiten. Rabbi David Kraus ist sein Sprachrohr für die deutschsprachigen Länder und ich bin das Sprachrohr des Rabbis für die englischsprachigen Staaten. Das Engagement von Rabbi Schalom Arusch ist unser Marschbefehl. Wir sind dadurch für Jedermann erreichbar – allerdings nur innerhalb der Grenzen der Halacha [jüdisches Religionsgesetz]. Diese Grenzen erlauben uns beispielsweise nicht, an Veranstaltungen in einer Kirche teilzunehmen. Aber wir sind durchaus berechtigt, in einer Moschee zu beten…
Proselyten aus chassidischer Sicht
Die Tora rechnet damit, dass nichtjüdische Frauen und Männer zum Judentum übertreten werden. Vier der insgesamt 613 Gebote schreiben vor, wie jüdische Menschen sich Proselyten (hebr.: Gerim) gegenüber zu verhalten haben. Im Talmud (Bava Metzia 59 b) heisst es, dass die Tora an 36 Stellen (nach anderer Ansicht an 46 Stellen) davor warnt, Konvertiten unkorrekt zu behandeln. Eine Fülle von Literatur über Gerim liegt bereits vor. Jetzt ist ein umfangreiches Buch in englischer Sprache erschienen, das die Ansichten chassidischer Meister über das Phänomen des Übertritts zur jüdischen Religion referiert…
Tierschutz und das Bauen einer Lebensgemeinschaft
Der Mensch soll die Welt gestalten und vervollkommnen. Dies bedeutet insbesondere, dass er sich um die Lebensgemeinschaft zu kümmern hat, in der er lebt. Es ist hier nicht nur die menschliche Gesellschaft im Blick, sondern die gesamte Lebenswelt. So hat sich der Mensch gegenüber den Tieren jeglicher Grausamkeit zu enthalten. In diesem Zusammenhang steht eine der sieben Grundregeln…