Islamisten

Islamisten nehmen Esras Grab ein

Laut arabischer Medien haben islamistische Kräfte im Süden des Iraks die Kontrolle über das Grab des biblischen Priesters Esra übernommen. Die Nachrichtenseite Al-Araby berichtete, dass die Islamisten den Schrein als ihr Hauptquartier im Süden des Landes nutzen wollten und sie bereits weite Teile des Tempels zerstört hätten, unter anderem auch eine Synagoge und eine Moschee…

Supermarkt-Killer hatte es auf Juden abgesehen

Der Mörder und Supermarkt-Geiselnehmer von Paris, Amedy Coulibaly (32), hat sich gezielt eine jüdische Einrichtung für seinen Terrorakt ausgesucht. Rund zwei Stunden vor seinem Tod telefonierte der Islamist mit dem französischen Sender BFMTV. Dabei erklärte er, warum er ausgerechnet in einen koscheren Supermarkt gestürmt ist…

Iran und USA gemeinsam gegen Islamisten

Der Iran ist bereit, mit den USA und ihren Verbündeten zusammenzuarbeiten, um die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu stoppen. Im Gegenzug wünscht sich der Iran von der westlichen Welt mehr Flexibilität in Hinsicht auf sein Atomprogramm. Die israelische Regierung beobachtet diese Entwicklung mit grosser Sorge…

Israel helfen Nigeria die entführten Mädchen zu finden

Israel bot Nigeria Unterstützung bei Suche, der vor vier Wochen entführten fast 300 Schülerinnen, an. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigte sich nach Angaben seines Büros „zutiefst schockiert über das Verbrechen an den Mädchen“. Israel sei bereit, Nigeria bei der Suche nach den Mädchen und „im Kampf gegen den brutalen Terror“ zu helfen. Nigerias Präsident Jonathan nahm das Angebot…

Islamisten greifen ägyptische Soldaten an der Grenze an

Ein getöteter ägyptischer Soldat, zwei verletzte ägyptische Polizisten: Das ist die vorläufige Bilanz eines Angriffs von islamistischen Kämpfern. Sie hatten nach ersten Informationen am frühen Freitagmorgen eine Polizeistation am Rafah-Grenzübergang (Foto) zwischen Ägypten und dem Gazastreifen mit Raketen beschossen. Zuvor wurden Granaten auf eine Kontrollstelle der ägyptischen Armee beim El Arisch-Flughafen abgefeuert, der nur wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt. Damit trafen die Befürchtungen der israelischen Sicherheitsbehörden ein, dass Terroristen die unsichere Lage in Ägypten nach dem Machtwechsel für Attacken ausnutzen würden…

Situation Israel – Ägypten

Die Machtübernahme des Militärs in Ägypten sieht man in Israel zwar überwiegend positiv. Doch viele befürchten, dass die Sicherheitslage in der Region nach dem Sturz Mursis noch problematischer wird. Die israelische Regierung übt sich im Schweigen: Premierminister Benjamin Netanjahu hat laut Presseberichten seinen Ministern nahegelegt, zunächst keine Interviews zur Krise in Ägypten zu geben. Israel beobachte die Situation sehr genau, wird ein Regierungssprecher zitiert. Aber es soll nicht der Eindruck entstehen, dass man sich in die komplizierten Angelegenheiten des Nachbarn einmischen wolle. Dafür wird die Lage in Ägypten in den Medien umso mehr diskutiert. Seit Tagen haben die Nachrichten aus Kairo in der Presse innenpolitische Themen auf die hinteren Plätze verdrängt. Die Sorge dominiert, dass Ägypten für längere Zeit nicht zur Ruhe kommen wird und die Situation auf der Sinai-Halbinsel an der ägyptisch-israelischen Grenze ausser Kontrolle gerät. „Ein weiterer unkalkulierbarer Nachbar ist genau das Gegenteil von dem, was Israel langfristig braucht“, sagt Herb Kainon, Politikredakteur der konservativen Tageszeitung Jerusalem Post…