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Eine gute Geschichte über Israelis und Palästinenser

Die Trump-Regierung muss ihren „schwersten Deal von allen“ – den zwischen Israelis und Palästinensern – erst noch aushandeln. Die Chancen dafür scheinen nicht gut. Aber Jason Greenblatt, der Sondergesandte des [US]-Präsidenten für den Nahen Osten, hatte auf einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag in Jerusalem gute Nachrichten zu…

Israelis sind mit Israels Aussenpolitik unzufrieden

Die israelische Bevölkerung scheint mit der Aussenpolitik des Landes unzufriedener zu sein, als man meint. 74% der israelischen Bevölkerung sind der Meinung, dass Israels internationaler Status schlecht bis mittelschlecht zu bewerten ist. Zu diesem Ergebnis kommt das israelische Forschungsinstitut Mitvim, das jährlich Umfragen im Volk …

Jerusalemer Trend: Palästinenser werden Israelis

Immer mehr Palästinenser in Ostjerusalem beantragen die israelische Staatsbürgerschaft – oft ohne Kenntnis ihrer Angehörigen. Die Gründe für den Trend sind vielfältig. Vor etwa einem Jahr legte eine 46-jährige Lehrerin diesen Eid ab: „Ich erkläre, dass ich ein loyaler Bürger des Staates Israel sein werde.“ Die Palästinenserin aus Ostjerusalem habe sich bei dem Treueschwur „sehr schlecht“ gefühlt…

Tatverdächtige festgenommen

Nach dem Mord an einem palästinensischen Teenager nahm die israelische Polizei mehrere jüdische Tatverdächtige fest. Polizeisprecher Mickey Rosenfeld bestätigte am Sonntag. Israels Polizei teilte zudem zwei Monate nach dem Mord an einer 19-Jährigen im Norden des Landes mit, ein arabischer Taxifahrer sei der Tatverdächtige…

Israelis überdurchschnittlich liberal

Israel ist liberaler als der überwiegende Rest der Welt, wenn es um Fragen der Moral geht. Dies geht aus einer neuen Studie des Pew Research Centers hervor. Verglichen wurden die Einstelllungen der Bevölkerung in 40 Ländern weltweit…

Polizei in Thailand vereitelt Anschlag auf Israelis

Agenten der islamistischen Hisbollah wollten in Thailand einen Bombenanschlag auf israelische Touristen verüben. Der Anschlag sollte während der Pessach-Feiertage stattfinden, er wurde aber von den thailändischen Behörden aufgedeckt. Zwei mutmassliche Attentäter, ein Franzose und ein Filipino…

Warum tausende Israelis in Berlin eine neue Heimat gefunden haben

In den vergangenen zehn Jahren sind Tausende jüdische Israelis nach Berlin gezogen – manche bleiben nur ein paar Monate, andere lassen sich dauerhaft nieder und gründen hier Familien. Das multikulturelle Flair erinnert viele Israelis an ihre Heimat – gleichzeitig lässt es sich an der Spree billiger leben als in anderen europäischen Metropolen. Die Party steigt im zweiten Hinterhof im Berliner Wedding, in einer Fabriketage. In dem weiten Raum haben sich Israelis und Deutsche unentwirrbar zusammengefunden – an der Bar, auf Sofas am Rande des Raums, auf der Tanzfläche, an Café-Tischen. Die meisten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt. Der Dielenboden und die Wände aus rotem Klinkerstein geben dem Fest eine warme Atmosphäre. An diesem Donnerstagabend herrscht heitere Stimmung in der Fabriketage. Das Erstaunlichste ist, dass diese Heiterkeit, das Tanzen, das Reden, das Lachen so selbstverständlich wirken, als sei es nie anders gewesen in dieser Stadt. Als hätten Juden und Nichtjuden hier immer genau so miteinander gefeiert…

Peres empfängt Hundertjährige

Präsident Shimon Peres hat in seinem Amtssitz einen Empfang für einhundert Israelis gegeben, die hundert Jahre oder älter sind. In seiner Ansprache erklärte er:
„Jeder von Ihnen ist mindestens hundert Jahre alt, zusammen sind hier 10.000 Jahre israelischer Geschichte versammelt. Sie sehen mich bestimmt an und denken, ich käme aus dem Kindergarten“, so Peres, der im nächsten Jahr 90 wird. „Und ich sehe Sie als diejenigen, die den Staat Israel in einen blühenden Garten verwandelt haben. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Kindern Ihre Geschichte und die Geschichte des Staates Israel erzählen, das als kleines Land ohne Wasser, Öl oder Gold angefangen hat, dafür mit Sümpfen, Wüste und einem anstrengenden Klima. Und Sie alle haben unseren Staat und unser Volk aufgebaut. Sie haben bewiesen, dass der Mensch wichtiger ist als die Erde, die er vorfindet, und er es ist, der den Staat aufbaut. Sie sind die Geschichte Israels.“…

Hamas fordert Deutschland zur Aufnahme von Juden aus Israel auf

Die seit fünf Jahren im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas hat weiterhin keinerlei Absicht, Israel anzuerkennen. Der Hamas-Führer Mahmud Al-Sahar forderte stattdessen Deutschland auf, Juden aus Israel aufzunehmen. „Es wäre gut, die Juden nach Deutschland zu bringen“, sagte Al-Sahar in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.
Seine Organisation fordere weiterhin ein Ende des jüdischen Staates im Nahen Osten und die Vertreibung der meisten Juden. Dafür werde der bewaffnete Kampf bis zum Sieg fortgesetzt, gab sich Al-Sahar unnachgiebig. Unmittelbar vor dem fünften Jahrestag der Machtübernahme im Gazastreifen durch die Hamas am 15. Juni 2007 äußerte er sich unnachgiebig.
Auf die Frage, wie sich seine Forderungen mit den Menschenrechten der Israelis vereinbaren liessen, antwortete er, die Hamas fühle sich nur für die Rechte der Palästinenser zuständig. „Wir haben das Problem nicht geschaffen, und wir müssen es deshalb auch nicht lösen. Das sollen die Zionisten und die Mächte der Kolonialära tun, die haben sie ja auch hierher gebracht“, meinte Al-Sahar.
Grosszügig werde die Hamas nur mit Juden umgehen, die schon immer in Palästina gelebt hätten und mit denjenigen, die aus arabischen Ländern gekommen seien, sagte der 67-Jährige. Alle anderen müssten verschwinden. Dann kam er wieder auf Deutschland zu sprechen: „Ihr seid ein grosses Land und für ihre Vertreibung (der Juden aus Europa) verantwortlich, weil ihr ein grosses Massaker an ihnen begangen habt.“ Der Hamas-Führer fügte hinzu: „Ihr solltet sie wirklich nehmen. Sie sind kultiviert, brillant und haben viel Geld. Das ist ein gutes Gift für euch.“…