Israels Bauminister Uri Ariel kündigte drei Tage vor Beginn der neuen Friedensverhandlungen an, dass insgesamt 1200 neue Wohneinheiten in Jerusalem und dem sogenannten Westjordanland zum Verkauf angeboten werden. 800 dieser Wohnungen werden in den Jerusalemer Vierteln Gilo, Homat Schmuel und Pisgat Zeev gebaut. In Ariel werden 117, in Efrat 149, Maale Adumim 92 und Beitar Illit 36 neue Wohnungen zur Verfügung stehen…
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Hospital aus der Kreuzfahrerzeit in Jerusalem entdeckt
Archäologen haben im Untergrund der Jerusalemer Altstadt ein Hospital aus der Kreuzfahrerzeit 1099 bis 1291 entdeckt. Die mit Fresken ausgemalten Gewölbe waren mit Schutt und Abfall gefüllt. Sie liegen mitten im christlichen Viertel der Altstadt, in einem Bereich, der „Musristan“ genannt wird (persisch für Krankenhaus). Nach Auskunft von Grabungsleiter Amit Re’em von der israelischen Altertumsbehörde stürzte der Hospital-Komplex bei einem Erdbeben im Jahre 1457 ein. Später habe man Teile der Gebäudeüberreste als Stall für Pferde und Kamele genutzt, was Knochenfunde belegten. Bis 2000 war auf dem Gelände ein Frucht- und Gemüsemarkt, seine ruhmreiche Vergangenheit war längst vergessen…
Barkat: Jerusalem ist eine der sichersten Städte der Welt
Bürgermeister Nir Barakat will Jerusalem weiter zum Wohle der jüngeren Bürger sowie den Olim (Neueinwanderer) weiter entwickeln. Arutz Sheva sprach mit Barkat an einer Aliyah Veranstaltung, die letzte Woche in Jerusalem stattfand. „Wir sind immer ein Ort für Touristen, für die Bewohner, für Investoren und es ist spannend die Stadt zum Wohle der Olim und der jungen Menschen zu entwickeln“, sagte er. „Die neuen Einwanderer sind Teil der Strategie“, erklärte er. „Wir müssen die Zahl der Juden, die nach Jerusalem gekommen ausbauen, ihnen sowie ihren Kindern ein Heimat geben als auch die Möglichkeit einen Job zu finden. Jeder Neueinwanderer der nach Jerusalem kommt ist gut für die Einwohner und ist auch extrem wichtig für die Zukunft der Stadt Jerusalem. „…
Israelis zu Massenprotesten wegen Tempelberg aufgerufen
Immer mehr Israelis haben genug von der eingeschränkten religiösen Freiheit für Juden auf dem Jerusalemer Tempelberg. Die Beschränkungen an der heiligsten Stätte des Judentums sind der ständigen Angst vor muslimischen Gegenreaktionen geschuldet. Schon seit Jahren gibt es inoffizielle Beschränkungen, die verhindern, dass Juden und Christen auf dem Tempelberg beten oder dorthin eine Bibel mitnehmen. Muslimische Wächter behalten die jüdischen und christlichen Besucher im Auge, und die israelische Polizei verhaftet alle ganz schnell, die gegen diese Beschränkungen verstossen…
Zweite Messerattacke in Jerusalem nahe der Altstadt
Ein zweiter Mann wurde am Mittwochnachmittag in der Nähe des Shchem Tor ausserhalb der Altstadt von Jerusalem erstochen. Hier konnte die Polizei den Täter bereits verhaften. Nun laufen Polizeiuntersuchung , ob eine Verbindung zu der Messerstecherei am frühen am Mittwochnachmittag im Jerusalemer Liberty Bell Park besteht, bei welchem ein 40-jähriger Mann schwer verletzt wurde…
Messerattacke in Jerusalem
Eine 40-jährige Mann wurde am Mittwoch im Jerusalemer Liberty Bell Park von einem unbekannten Angreifer mit einem Messer attackiert. Polizei leitete eine Rasterfahndung in der Umgebung ein. Der 40-jährige Mann wurde in den Rücken und Hand gestochen, sagte der Polizeisprecher Mickey Rosenfeld. Er wurde ins Jerusalemer Hadassah Ein Kerem Medical Center eingeliefert und befindet sich zur Zeit in einem kritischen Zustand. Die Polizei leitete sofort eine Rasterfahndung in der Gegend ein und hielt ein Fahrzeug. Bisher soll es zur Verhaftung eines möglichen Verdächtigen kommen sein, sagte eine lokale Quelle…
USA: „Israel“ als Geburtsort ist verfassungswidrig
Ein Gericht in den USA hat entschieden, dass in Jerusalem geborene Kinder von US-Bürgern in ihrem Reisepasse als Geburtsort nicht „Israel“ angeben dürfen. Das sei verfassungswidrig. In Jerusalem geborene Kinder von US-Bürgern dürfen nach einem Gerichtsurteil nur „Jerusalem“, nicht aber „Israel“ als Geburtsort im Reisepass führen. Ein Berufungsgericht in Washington erklärte am Dienstag eine gegenteilige Entscheidung des Kongresses von 2002 für verfassungswidrig, weil sie das Recht des US-Präsidenten auf Anerkennung fremder Regierungen übergehe. Die jüdische Anti-Defamation League äusserte sich am Dienstagabend „tief enttäuscht“…
Schweden ignoriert Israels Anspruch auf Jerusalem
Die Worte des schwedischen Aussenministers erinnern an Nasser oder die iranische Führung. Der schwedische Aussenminister Carl Bildt war noch nie ein Anhänger von Regierungschef Byniamin Netanyahus Regierung oder der israelischen Besetzung palästinensischen Gebiets, doch dieser Tage ging er noch einen Schritt weiter: Er weigerte sich, einzugestehen, dass die israelische Regierung in Jerusalem sitzt. Auf Tweet verbreitete er seine Zustimmung zur Wiederaufnahme des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern, doch seine Wortwahl erinnerte an das Ägypten unter Gamal Abdel Nasser oder an das Iran der Gegenwart…
Hetze gegen Israel: Wachmann erschiesst zwei Kinder auf der Strasse
Nachdem ein jüdischer Wachmann am Dienstag in einem Bürogebäude einen Rechtsanwalt und dessen Tochter erschossen hatte, meldeten türkische Medien, ein Israeli habe auf offener Strasse zwei Kinder im Alter von fünf und zehn Jahren umgebracht. Dazu wird ein Foto von schwer bewaffneten israelischen Soldaten vor einem arabischen Laden gezeigt…
Zwei Menschen im Jerusalemer Stadtzentrum erschossen
In einem Einkaufszentrum und Bürogebäude in der Jerusalemer Innenstadt sind heute Vormittag zwei Menschen erschossen worden. Nach Polizeiangaben hatte der mutmassliche Todesschütze, ein 30-jähriger jüdischer Wachmann, im dritten Stockwerk des Gebäudes das Feuer eröffnet. In einem Rechtsanwaltsbüro starben ein Mann (Anfang 50) und seine Tochter (Mitte 20). Der Täter wollte nach den Schüssen fliehen, wurde aber von einem Polizisten und einem ehemaligen Polizisten gestoppt und überwältigt…