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Jüdische Einwohner Jerusalems regelmässig mit Steinen beworfen

In den letzten vier Monaten wurden Einwohner des Nof Zion Stadtviertels in Jerusalem immer wieder mit Steinen aus dem arabischen Nachbarviertel Jabel Mukaber beworfen, so berichtete Jediot Achronot . Obwohl die Terroraktivitäten der Araber in Jerusalem in letzter Zeit allgemein zugenommen haben, ist der Grund für die angespannte Lage in Nof Zion der Bau einer arabischen Schule in der Nähe. Es sind meist Schüler, die Steine und andere Objekte auf Häuser und Autos der Juden werfen. Im letzten Monat wurde ein 10-jähriges Mädchen beim Spielen im Hof von einem Stein am Kopf getroffen und musste an der Wunde genäht werden.
Als sich die Einwohner an die Polizei wandten, wurde ihnen geraten, Sicherheitskameras zu installieren und der Bürgerwehr beizutreten. Das wurde getan und die Videos mit Aufnahmen der Steinewerfer den Behörden übergeben. Die Antwort war, man könne niemanden identifizieren und deshalb nichts unternehmen.
Die Einwohner leben in ständiger Angst, da diese Angriffe alle paar Tage stattfinden. Einmal drang ein arabischer Mann sogar in einen Kindergarten ein. Er vertrieb die Kinder und rief: „Schlachtet die Juden ab!“. Die Polizei besitzt keine Kontrolle über die dortige Lage. Man könne die Sicherheit der Leute nicht jeden Moment des Tages garantieren.
Es ist schon lange so, dass die Polizei in Jerusalem nicht in arabische Stadtviertel eindringt, wenn es nicht unbedingt sein muss. Es ist sehr gefährlich, da sie von der gesamten Nachbarschaft angegriffen wird. Für einige jugendliche Steinewerfer lohnt es sich wohl nicht, das Leben der Beamten zu riskieren.

Wolkenkratzer für Jerusalem genehmigt

Die Skyline der Stadt Jerusalem wird sich in den nächsten Jahren vollkommen wandeln: Das Komitee für Stadtplanung hat am Montag einen Plan zum Bau von zwölf neuen Wolkenkratzern am Stadteingang genehmigt. Ziel des Plans ist, das Gebiet rund um das Tagungszentrum „Binyanei ha-Uma“ und den Zentralen Omnibusbahnhof in das Geschäftszentrum der Hauptstadt zu verwandeln…

Soldat nach Schüssen auf Palästinenser suspendiert

Die israelische Armee hat einen Soldaten vorläufig aus dem Dienst entlassen, weil er eine Auseinandersetzung in Nabi Saleh mit zwei Palästinensern nicht gemeldet hatte. Die Palästinenser bewarfen ihn mit Steinen und er schoss offenbar scharf zurück. Die „Palästinensische Volkskampffront“ hielt das Scharmützel in einem Video fest.
Die Auseinandersetzung habe am 1. Juni in Nabi Saleh stattgefunden, einem Dorf im Westjordanland in der Nähe der Stadt Ramallah, berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Das Video davon habe die „Palästinensische Volkskampffront“ der israelischen Armee zugespielt. Diese habe daraufhin die Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Aufgrund der ersten Eindrücke bestätigte die Armee, dass der Soldat scharfe Munition benutzt hat. Laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“ ist der Soldat bis zum Ende der Ermittlungen von seinen Pflichten entbunden, da er es unterlassen habe, den Vorfall zu melden.
Der Mitschnitt zeigt, wie die beiden Palästinenser versuchen, einen israelischen Soldaten mit Steinen zu treffen. Auch der Soldat wirft zunächst Steine in Richtung der Palästinenser. Dann greift er zu einer Rauchgranate und gibt schliesslich Warnschüsse mit seiner Waffe ab. Einige der Kugeln scheinen in unmittelbarer Nähe der Palästinenser einzutreffen. Die beiden ergreifen daraufhin die Flucht.
In Nabi Saleh kommt es seit mehr als drei Jahren zu wöchentlichen Demonstrationen, die sich gegen die in der Nähe gelegene israelische Siedlung Halamisch richten. Die Bewohner von Halamisch würden vom Land Besitz ergreifen, das zu Nabi Saleh gehört, lautet der Vorwurf. Ausserdem protestieren die Bewohner gegen die militärische Präsenz Israels im Westjordanland. Bei den Demonstrationen gibt es regelmässig Auseinandersetzungen mit der israelischen Armee…