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Die Formel 1 kommt nach Jerusalem

Heute sprechen alle noch über den Besuch von US-Präsident Obama in Jerusalem. Aber im Juni wird ein nicht weniger spektakuläres Ereignis in der Heiligen Stadt zu erleben sein: Erstmals kommen Formel 1-Fahrer mit ihren Boliden in die 5000 Jahre alte Stadt, und diese wird wohl auch zum ersten mal Geschwindigkeiten von bis zu 350 Kilometer pro Stunde erleben. Die Veranstaltung wird „Jerusalem Peace Road Show“ heissen (Jerusalemer Friedensstrassen Show) und wird am 13. und 14. Juni stattfinden. Unter anderem werden die Autobauer Ferrari, Mercedes und Audi an dieser Show teilnehmen. Es ist nicht wirklich ein Rennen, sondern eher eine Autoshow, Punkte für die reguläre Formel 1-Saison wird der Gewinner nicht mitnehmen…

Junior Fellows Program in Hirnforschung – Fellows gesucht

Wie bereits berichtet, haben die Max-Planck-Gesellschaft und die Hebräische Universität gemeinsam ein Zentrum für Sensory Processing of the Brain in Action gegründet, das die gemeinsame Forschung zwischen dem Lily Safra Zentrum für Gehirnforschung (ELSC) in Jerusalem und dem Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried unterstützen soll. Ziel des Zentrums ist es, das Verständnis für die neuralen Mechanismen der Sinnesverarbeitung in ihrem Verhaltenskontext zu vergrössern…

Mit der Tourguide-App durch Jerusalem

Das Aussenministerium hat eine App für Smartphones entwickelt, die bei der Besichtigung der Jerusalemer Altstadt den Reiseführer spart. Die App bietet verschiedene Rundgänge an, die kostenfrei heruntergeladen werden können. Die Rundgänge heissen etwa „Das jüdische Viertel“, „Via Dolorosa“, „Entlang der alten Stadtmauer“, „Jerusalem in der Zeit des Ersten und Zweiten Tempels“, „Vom Zionsberg zum Jaffa-Tor“ oder „Märkte in der Altstadt“. Heruntergeladen werden kann die App auf …

Achtklässlerinnen kämpfen um Evolution im Unterricht

Drei Schülerinnen aus Jerusalem wollen die Evolutionslehre in die israelischen Schulen zurückbringen. Im Rahmen eines Schulprojektes haben die Achtklässlerinnen eine Petition gegen die „Furcht vor den Religiösen“ gestartet. Jael Herzl, Meirav Rotem und Suf Amichai besuchen die „Lejada-Schule“ im Jerusalemer Stadtteil Givat Ram. Der Name heisst übersetzt „neben ihr“ und bezieht sich auf die Hebräische Universität, die sich in der Nähe befindet. Im Fach Bürgerkunde stellte der Lehrer der Klasse die Aufgabe, bei einem Projekt etwas zu initiieren, was die Wirklichkeit verändert. Die drei Mädchen wählten das Thema Evolutionslehre, weil sie sich daran stören, dass es 1993 aus den israelischen Lehrplänen gestrichen wurde…

Wieder ein Jude verhaftet, weil er auf dem Tempelberg gebetet hat

In der letzten Woche wurde wieder einmal ein Jude verhaftet, der auf dem heiligsten Ort des Judentums, dem Tempelberg in Jerusalem, gebetet hat. Der rechtsgerichtete Politiker Mosche Feiglin, der wahrscheinlich nach den nächsten Wahlen für Netanjahus Partei Likud in die Knesset einziehen wird, wurde letzten Dienstag verhaftet, nachdem moslemische „Tempelwächter“ ihn leise im Gebet stehen sahen…

M75 Snow Missile Made Near Al-Aqsa

Zwischen der Al-Aksa-Moschee und dem Felsendom auf dem Jerusalemer Tempelberg wurde eine M75-Mittelstreckenrakete aufgestellt – vom gleichen Typ, wie sie die Hamas erstmals im November verwendet hat, um Jerusalem und Tel Aviv vom Gazastreifen aus zu treffen. Allerdings wird die Rakete auf dem Tempelberg niemandem schaden und beginnt schon, auf natürlichem Wege wieder zu verschwinden…

2012 Rekordjahr für Tourismus

3,5 Millionen Ausländer haben 2012 Israel besucht, 4% mehr als im Vorjahr. Das gab das Tourismusministerium bekannt. Den überwiegenden Teil von ihnen machten mit 2,9 Millionen (2% mehr als 2011) Touristen aus (Tagestouristen nicht eingerechnet)….

Raketen auf Jerusalem, Beerscheva

Auf Israels Hauptstadt Jerusalem sind am Dienstag um 14:20 Ortszeit zwei Raketen abgefeuert worden. Ersten Berichten zufolge explodierten sie südlich der Stadt im Umkreis von Gusch Ezion. Die Polizei versicherte, dass keine Rakete die Innenstadt getroffen habe. Unterdessen fiel ein wahrer Raketenhagel auf Beerscheva. Von 16 Raketen, die auf die Wüstenstadt abgefeuert wurden, konnte Israels Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ neun Raketen abfangen. Linienbusse, Autos und Wohngebäude wurden beschädigt. Es gab keine Verletzten.
Auch Israels südliche Küstenstädte Aschkelon und Aschdod wurden seit dem frühen Morgen attackiert. Es gab bisher keine Meldungen von Verletzten. Die Schulen in der Region bleiben bis auf weiteres geschlossen.
Israels Luftwaffe reagiert mit gezielten Angriffen auf strategische Stützpunkte der Hamas im Gazastreifen. Das neunköpfige Sicherheitskabinett arbeitete bis vier Uhr morgens an einem von Ägypten vorgeschlagenen Vermittlungsangebot einer möglichen Feuerpause. Es kommt darauf an, ob die Hamas den Raketenbeschuss tatsächlich einstellt. Dafür sollen auch andere Länder garantieren…