Polen

Deutscher Lehrer klaut in KZ-Gedenkstätte Auschwitz

Angeblich wollte er seinen Schülern bei einem Projekt zum Thema Holocaust helfen: Ein Lehrer aus Berlin wurde im ehemaligen KZ Auschwitz-Birkenau als Dieb ertappt. Er hatte sich Gegenstände ermordeter Häftlinge eingesteckt.

Ein deutscher Lehrer ist im früheren NS-Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau in Polen dabei erwischt worden, wie er Hinterlassenschaften von Holocaust-Opfern stehlen wollte…

Schächtverbot soll in Polen gelockert weden

Wie das Israelnetz berichtet, will das polnische Parlament das koschere Schlachten nun doch für den Bedarf der jüdischen Gemeinschaft erlauben. Ein entsprechendes Positionspapier haben die Abgeordneten am Mittwoch dem Verfassungsgericht vorgelegt. Jüdische Organisationen reagierten erfreut…

War hier eine Synagoge?

Polen war lange Zeit das Heimatland für die grössten und vitalsten jüdischen Gemeinden der Welt. Nach dem Ersten Weltkrieg lebten dort mehr als drei Millionen Juden. „Warschau“, so sagte der ehemalige israelische Botschafter David Peleg, „war die bedeutendste ‚jüdische Stadt‘ Europas.“…

Halbe Knesset sitzt in Polen fest

Die israelische Delegation, die zum Internationale Holocaust-Tag in Polen weilte, konnte nicht wie geplant am Dienstag aufgrund einer Fehlfunktion des Flugzeuges nach Israel zurückzukehren. Ein Flugzeug überheizte wodurch sich ein Leck entwickelte…

Kritik an Vorgehen gegen Schächtverbot in Polen

Führer der polnischen Juden kritisieren einen Vorstoss der European Jewish Association gegen das Verbot der rituellen Schlachtung durch das polnische Verfassungsgericht scharf. Die kleine, in Brüssel angesiedelte European Jewish Association hat sich zum einen für ihre Initiative und die Einleitung rechtlicher Schritte gegen das neue Gesetz ausgerechnet einen Rechtsanwalt ausgesucht, der früher der Leiter einer mittlerweile nicht mehr existierenden politischen Rechtsaussenbewegung war, welcher Antisemitismus vorgeworfen wurde. Zum anderen erfolgte der Vorstoss der EJA ohne vorherige Absprache und zur Überraschung der polnischen jüdischen Führung…

Polens Schechita-Kontroverse schlägt immer grössere Wellen

Am 12. Juli hatte das Unterhaus des polnischen Parlaments einen von der Regierung unterstützten Gesetzesvorschlag mit 222:178 Stimmen zurückgewiesen, der das rituelle Schächten im Land ebenso wie das Halal-Schächten der Muslime legalisiert hätte. Bis jetzt hat Polen durch den Export von koscherem und Halal-Fleisch rund 650 Millionen Dollar pro Jahr eingenommen. Als Folge einer Petition von Tierschützern befand ein Verfassungsgericht im Januar aber, dass Polen kein Recht habe, rituelles Schächten zuzulassen. Mit «immenser Enttäuschung» reagierte Ronald S. Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses, auf den Beschluss des Sejm, der polnischen Legoslativen, die Schechita, das religiöse Schlachten im Lande zu verbieten. «Dieser Entscheid ist», so erklärte Lauder, «ein Schlag ins Gesicht von Juden und Muslimen gleichermassen, und ein bitterer Schlag für all jene, die grosse Mühe darauf aufgewandt haben…

Netanjahu weiht neue Ausstellung im KZ Auschwitz ein

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu weiht heute in Polen eine neue Dauerausstellung in der Gedenkstätte des früheren Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau ein. Die bisherige Ausstellung gilt als veraltet. In Anwesenheit des polnischen Ministers für Nationales Erbe, Bogdan Zdrojewski, sowie polnischer und israelischer Holocaust-Überlebender soll der Gast aus Jerusalem die Ausstellung „Shoah“ im Block 27 eröffnen. Diese soll die Geschehnisse in Auschwitz, wo etwa 1,1 Millionen Menschen getötet wurden, in den Gesamtkontext der Vernichtungspolitik der deutschen Nationalsozialisten einordnen…

Imame wollten europäisches Judentum kennen lernen

Bemerkenswerte Polen-Reise islamischer Persönlichkeiten. 13 Imame aus Indonesien, der Palästinensischen Behörde, Saudi-Arabien und anderen muslimischen Staaten haben am Montag zusammen mit fünf amerikanischen Kollegen in Warschau das neue Museum der Geschichte der polnischen Juden besucht, um mehr über das europäische Judentum vor, während und nach dem Holocaust zu lernen. Viele der Imame in der Gruppe unterrichten an islamischen Universitäten. Die Imame wurden auf der Reise von jüdischen Organisationen und vom State Department begleitet, das den Anlass organisiert hatte. Auf dem Programm stand auch ein Besuch des Museums auf dem Gelände des ehemaligen KZ Auschwitz, sowie Stätten im Zusammenhang mit den Ghettos von Warschau und Krakau…