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Schneechaos: Tausende brauchen Hilfe

So einen Wintersturm haben wir noch nie erlebt“, erklärte Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat. Anhaltende Schneefälle hatten der Hauptstadt bis Freitag früh fast einen halben Meter Schnee beschert. Rund 1500 Autofahrer blieben stecken…

Heftiger Regen in Jerusalem

Die erhofften Niederschläge sind im Heiligen Land angekommen: Heute Vormittag hat es im Norden und im Zentrum heftig geregnet. Israel stehen weitere unruhige Tage bevor: Ein heftiger Wintersturm ist angekündigt…

Stürme und Schnee

In Israel ist der Winter eingebrochen. Auf dem Berg Hermon fallen die ersten Flocken. Nach einem ungewöhnlich warmen und trockenen November hat jetzt der Winter Israel erreicht.

Frühlingsfest mit Wassermassen – Schwere Überflutungen in Haifa

Das Frühlingsfest Shavuot ist am Mittwoch in ganz Israel buchstäblich ins Wasser gefallen. Heftige Regenschauer zwangen Tausende dazu, den Feiertag zu Hause anstatt in öffentlichen Parkanlagen zu begehen. Deshalb hatten viele Nationalparks für einen Feiertag ungewöhnlich niedrige Besucherzahlen zu verzeichnen. Im Jezreel-Tal mussten alle Feiertags-Veranstaltungen abgesagt werden. In Haifa kam es zu Überschwemmungen. Autos, Geschäfte und Wohnhäuser wurden von den Wassermassen beschädigt. Städtische Notfallhelfer versuchten, den Schaden gering zu halten und halfen den Bewohnern. Andere wiederum nutzten die Situation, um eine Runde mit dem Kajak durch die Stadt zu fahren…

Regenärmster März seit 1958

Der diesjährige März war in Israel der trockenste seit 55 Jahren. Dank der drei niederschlagsreichen Monate zu Beginn der Regenzeit wurde die langjährige Durchschnittsmenge dennoch zumindest teilweise übertroffen. Wie der meteorologische Dienst am Mittwoch bekanntgab, war seit der israelischen Staatsgründung 1948 nur der März 1958 regenärmer als der diesjährige. Die grössten Niederschlagsmengen wurden im Nordgolan und in Teilen Galiläas gemessen. Dort fielen 20 bis 40 Millimeter, während der langjährige Durchschnitt bei 90 bis 120 Millimetern liegt…

Feiertag in Jerusalem

Jerusalem ist kein Ski-Ort. Daran sollten wir alle uns immer wieder einmal erinnern. Der Sacharov-Park ist nicht das Eingangstor zu den Alpen, der Skopus-Berg nicht Chamonix-Mont-Blanc, und mein Grossvater hatte auch niemals einen Schlitten in der Garage. Der berühmte Jerusalemer Schnee kommt hier immer überraschend. Egal, wie oft es hier schon geschneit hat – der Schnee ist niemals etwas, mit dem man rechnen würde…

Der Sturm hat sich gelegt

Der Sturm in Israel hat sich gelegt, das Wetter klar wieder auf. Die sieben Tage Regen brachten dem Heiligen Land 200 Prozent der saisonalen Regenmenge. Im Norden fiel sogar eine Regenmenge von bis zu 230 Prozent des durchschnittlichen Regens, vielerorts bis zu 200 mm Regen. Im Jordantal fielen bis zu 150 mm. Eine Niederschlagsmenge in kurzer Zeit wie dieser hat es in der modernen israelischen Geschichte erst vier Mal gegeben…