Monat: Juni 2012

Gordon und Frishman unter den 10 schönsten Stadt-Stränden

Das Internetportal Yahoo! hat zwei Tel Aviver Strände unter die zehn schönsten urbanen Strände der Welt gewählt. Die Strände „Gordon“ und „Frishman“ befinden sich damit in einer Reihe mit Venice Beach in Los Angeles, Ipanema in Rio, South Beach in Miami und Bondi Beach in Sydney.
Über die beiden israelischen Strände steht auf der Seite zu lesen: „Wenn Jerusalem die verantwortungsvolle grosse Schwester in Israel ist, dann ist Tel Aviv die kleine wilde Schwester, mit der man Spaß haben kann. An den warmen Tagen eilen die Tel Aviver an die 13 Strände der Stadt und bevölkern die 13 km am Mittelmeer.
Der Strand Gordon-Frishman in der Nähe des Stadtzentrums ist der Strand, an dem man sich am besten sehen lassen sollte. Strandbars, DJs und Beachvolleyball-Felder ziehen ein kosmopolitisches Publikum an, und an den Wochenenden sollte man schon früh da sein, um einen Platz zu bekommen.“

Palästinensischer Fussball-Verband: Keine U21-EM in Israel

Der Palästinensische Fussball-Verband PFA hat die Europäische Fussball-Union (UEFA) aufgefordert, Israel die Gastgeberrolle der U21-EM 2013 zu entziehen. Als Grund führte Dschibril Radschub, der Präsident der PFA, die Inhaftierung palästinensischer Fussballspieler ohne Gerichtsbeschluss an.
In einem Brief an UEFA-Präsident Michel Platini äusserte sich Radschub besorgt über drei Spieler: den palästinensischen Mittelfeldspieler Mahmud al-Sarsak, den Olympia-Torwart Omar Abu Rois und Ramallah-Spieler Mohammed Nimr. Alle drei seien in Israel ohne Anklage inhaftiert. „Wir sind zutiefst besorgt über die Situation unserer Fussballspieler. (…) Wir bitten Ihre Exzellenz, Israel nicht die Ehre zu geben, Gastgeber der nächsten UEFA-U21-Meisterschaft 2013 zu sein“, schreibt Radschub in dem Brief an Platini mit dem Datum vom Dienstag. Dieses Schreiben liegt der französischen Nachrichtenagentur AFP vor.
Von der UEFA gibt es nach Angaben der Agentur derzeit noch keinen Kommentar dazu…

Katholischer Hassbrief gegen Israelis

Die katholische Kirche in Goa, Indien, hat am Dienstag einen kritischen Brief über Israelis veröffentlicht. In den israelischen Medien wurde dies unter der Überschrift „Steigender Antisemitismus in Goa“ veröffentlicht. „Zu lange haben wir zugeschaut und unsere Solidarität mit den palästinensischen Christen im Hintergrund versteckt“, heisst es in dem Brief, der den palästinensischen Kirchen in Israel zugeschickt wurde. „Es wird allmählich Zeit, dass wir dies ändern und das Leben der palästinensischen Christen verbessern. Wir sind über die israelische Eroberung des Landes entsetzt, darüber wie Israelis den Palästinensern das Land stehlen, Mauern bauen und ihre Häuser zerstören. Wir verstehen einfach nicht, wie eine Bevölkerung (Juden) ihren Unabhängigkeitstag auf Kosten der palästinensischen Tragödie feiern kann.“ Bis hierhin kritisiert die katholische Kirche Israels Politik. Danach fährt der Brief fort und greift das Verhalten der jungen Israelis in Indien an. Laut Brief basiert diese Kritik auf einer „gründlichen Forschung“. „Unsere Forschungen ergaben, dass diese Israelis die Menschlichkeit verloren haben und als entlassene Soldaten einer brutalen Militärherrschaft sich nun selbst kaputt machen.“ Darüber hinaus wird gemäss der katholischen Forschung aus Indien laut, dass die Israelis wegen ihrer Brutalität und Tötung von Palästinensern durchgedreht sind. „Überall, wo die Israelis und Juden sind, wollen sie herrschen. Nicht nur dass, sie trinken Alkohol und konsumieren nur Rauschgift. Die Israelis küssen sich in aller Öffentlichkeit und wollen nur Sex.“ Wer so etwas ausschliesslich gegen junge Israelis nach ihrem dreijährigen Militärdienst verlauten lässt, lügt. Jugendliche, die nach Indien gehen, toben sich fast alle aus, darunter Amerikaner, Deutsche, Franzosen, Engländer etc. Gegen diese veröffentlichte die katholische Kirche keinen Hassbrief, lediglich gegen die wenigen Israelis, die über die Stränge schlagen. Der israelische Botschafter in Indien, Alon Uschpis, meldete den israelischen Medien, dass die christliche Kirche in Indien mit dem Brief gegen Israelis absolut nicht einverstanden sei. „Kirchenführer aus Goa waren kürzlich in Israel, daher ist dieser Brief einfach unverständlich.“ Selbst der indische Tourismusminister in Goa war über den katholischen Brief gegen Juden erschüttert…

Infosys und das wissenschaftliche Hauptamt Israels unterzeichnen Absichtserklärung

Ziel: die Verbesserung eines Innovationsökosystems um industrielle Herausforderungen von Kunden anzugehen
Infosys, ein weltweit führendes Beratungs- und Technologiedienstleistungsunternehmen, gab heute die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit dem Staat Israel bekannt, mit dem die Kooperation zur Verbesserung der industriellen Forschung und Entwicklung besiegelt werden soll. Diese Absichtserklärung ist Teil des „Global Enterprise Collaboration Program“, welches vom wissenschaftlichen Hauptamt Israels entwickelt wurde, um Innovationen durch ein weltweites Ökosystem voranzutreiben.
Die Absichtserklärung schafft einen Rahmen für industrielle Kooperationen zwischen Infosys und israelischen Unternehmen aus den neu entstehenden Technologiebereichen Cloud, Informationssicherheit, Sensoren, Analytics und Nachhaltigkeit. Mit einer starken weltweiten Kundenbasis über verschiedene Branchensegmente hinweg und mit einer nachweislichen Expertise im innovationsgetriebenen Wachstum von Unternehmen wird Infosys wertvolle Einblicke für entsprechende Herausforderungen und Lösungen über verschiedene Branchen hinweg bieten können…

Wüstenmaus spuckt scharfe Samen wieder aus

Von dem Verhalten profitiere letztlich auch die Pflanze, schreibt das Team um Michal Samuni-Bland vom Technion-Israel Institute of Technology in Haifa (Israel): Die ausgespuckten Samen keimten zumindest im Labor problemlos aus – und zwar doppelt so schnell wie Samen, die im Inneren der Früchte verblieben waren. Die Pflanze habe ein eigentlich Samen-fressendes Nagetier in einen Samenverteiler verwandelt, der ihr selbst bei der Fortpflanzung helfe, fassen die Forscher zusammen.
Ochradenus baccatus gehört zu den sogenannten Resedagewächsen. Die Sträucher bilden das ganze Jahr über Früchte. Jede Beere enthält bis zu 20 Samen. Viele Tiere in dem Verbreitungsgebiet der Sträucher fressen die Beeren oder andere Teile der Pflanze, so auch Kamele, Eidechsen und viele Vögel. Sobald die Samen der Beeren zerbissen werden, werden Enzyme frei, die giftige Substanzen im Fruchtfleisch aktivieren. Dabei wird unter anderem Isothiocyanat gebildet – eine Substanz, die für den scharfen und charakteristischen Geschmack von Senf verantwortlich ist. Einigen Tieren scheint das nichts auszumachen, der Maus ist diese Mahlzeit jedoch zu scharf…

Waffenlager im Toten Meer entdeckt

Schatten der Vergangenheit: Der sinkende Wasserspiegel des Toten Meeres hat zahlreiche alte Waffen und Militärausrüstung ans Tageslicht befördert. Dank des Salzgehaltes sind sie gut erhalten. Nach einer Untersuchung der israelischen Armee handelt es sich um deutsche Waffen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.
Die Zahl der am nördlichen Ufer des Toten Meeres gefundenen Waffen gehe in die Tausende, berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“: Granaten, Kugeln, Gewehre, Pistolen, Sprengsätze und alte Funkgeräte. Bereits vor einigen Jahren hätten Touristen verdächtige Munition gefunden, die aus dem Wasser auftauchte. Daraufhin begann das Ingenieur-Corps der israelischen Streitkräfte mit der Untersuchung der Funde, die nun abgeschlossen sei.
Offenbar handelt es sich um Waffen aus dem Ersten Weltkrieg, vermutet Oberst Jaron Beit-On. Auf einigen Waffen befänden sich Prägungen mit dem Herstellungsjahr 1895. „Unsere Untersuchungen zeigten, dass ein deutsches Regiment während dieser Zeit am nördlichen Toten Meer stationiert war.“ An der Seite der Türken hätten die Deutschen in dem Gebiet gegen die Briten gekämpft.
„Wir glauben, dass sie ihre Waffen im Toten Meer zurückgelassen haben, nachdem sie verloren hatten und gezwungen waren, nach Europa zurückzukehren. Vermutlich sind sie mit Booten auf das Tote Meer gefahren und haben die Granaten, Gewehre und den Rest der Waffen in gleichen Abständen versenkt.“…

Hamas fordert Deutschland zur Aufnahme von Juden aus Israel auf

Die seit fünf Jahren im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas hat weiterhin keinerlei Absicht, Israel anzuerkennen. Der Hamas-Führer Mahmud Al-Sahar forderte stattdessen Deutschland auf, Juden aus Israel aufzunehmen. „Es wäre gut, die Juden nach Deutschland zu bringen“, sagte Al-Sahar in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.
Seine Organisation fordere weiterhin ein Ende des jüdischen Staates im Nahen Osten und die Vertreibung der meisten Juden. Dafür werde der bewaffnete Kampf bis zum Sieg fortgesetzt, gab sich Al-Sahar unnachgiebig. Unmittelbar vor dem fünften Jahrestag der Machtübernahme im Gazastreifen durch die Hamas am 15. Juni 2007 äußerte er sich unnachgiebig.
Auf die Frage, wie sich seine Forderungen mit den Menschenrechten der Israelis vereinbaren liessen, antwortete er, die Hamas fühle sich nur für die Rechte der Palästinenser zuständig. „Wir haben das Problem nicht geschaffen, und wir müssen es deshalb auch nicht lösen. Das sollen die Zionisten und die Mächte der Kolonialära tun, die haben sie ja auch hierher gebracht“, meinte Al-Sahar.
Grosszügig werde die Hamas nur mit Juden umgehen, die schon immer in Palästina gelebt hätten und mit denjenigen, die aus arabischen Ländern gekommen seien, sagte der 67-Jährige. Alle anderen müssten verschwinden. Dann kam er wieder auf Deutschland zu sprechen: „Ihr seid ein grosses Land und für ihre Vertreibung (der Juden aus Europa) verantwortlich, weil ihr ein grosses Massaker an ihnen begangen habt.“ Der Hamas-Führer fügte hinzu: „Ihr solltet sie wirklich nehmen. Sie sind kultiviert, brillant und haben viel Geld. Das ist ein gutes Gift für euch.“…

Gilad Schalit wird Sportkolumnist

Nach fünf Jahren Gefangenschaft ruft nun die weite Welt des Sports: Gilad Schalit schreibt zukünftig Sportkolumnen für die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Damit münzt der 25-Jährige seine Begeisterung für Sport in eine berufliche Tätigkeit um. Der ehemalige Soldat erlangte als Gefangener der Hamas weltweite Bekanntheit.
Für seine neue Tätigkeit kommt Schalit in der Welt herum: Zunächst geht es nach Miami, um am kommenden Sonntag die Finalspiele der amerikanischen Basketball-Meisterschaft (NBA) zu besuchen und Spieler zu treffen, berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Danach reist er nach Kiew zu den Finalspielen der Fußball-Europameisterschaft.
Die Jahre zuvor gestalteten sich für Schalit weniger angenehm: Während seines Wehrdienstes, den er im Juli 2005 antrat, entführte ihn die Terror-Organisation Hamas Ende Juni 2006 in den Gazastreifen. Über fünf Jahre war er ihr Gefangener. Am 18. Oktober 2011 kam er im Austausch für 1.027 Palästinenser frei, die in israelischer Haft saßen.
„Vor ein paar Monaten war er ein Gefangener der Hamas, jetzt besucht er die Finalspiele der NBA“, freut sich Arik Henig. Der in Israel bekannte Sportkolumnist von „Yediot Aharonot“ hat das Engagement Schalits eingefädelt. „Ich glaube nicht, dass es noch jemanden in der Welt gibt, der sowohl die Finalspiele der NBA als auch der Europameisterschaft besucht. Er wird Spieler treffen und es lieben, David Stern (seit 1984 Kommissar der NBA) zu interviewen.“…

Erstes israelisches Filmfestival in Grossbritannien

Am Donnerstag hat in London das erste israelische Filmfestival in Grossbritannien begonnen (http://www.seret.org.uk). Die Motivation für die Kulturveranstaltung sind laut Mitveranstalterin Odelia Haroush anti-israelische Proteste gewesen. Bis Montag werden insgesamt 14 israelische Filme gezeigt.
„Seret“, das hebräische Wort für Film: Diesen Namen trägt das erste „London Israeli Film & Television Festival“. Die Idee dazu hatten drei Frauen: Haroush, ehemalige Managerin des Londoner Kosmetiklandes Ahava, Anat Koren, Chefredakteurin des hebräischen Magazins London, und Patty Hochmann, Mitglied der Israelischen Filmakademie. Haroush sagte gegenüber der israelischen Tageszeitung „Jerusalem Post“: „Wir realisierten, dass es kein israelisches Filmfestival in London gab, wie es sie in vielen Städten auf der ganzen Welt gibt, wie zum Beispiel in New York, Chicago, Amsterdam und Paris.“ Die israelische Film- und Fernsehindustrie floriere, TV-Programme würden von US-amerikanischen und britischen Vertreibern gekauft. „Wir wollten dem Publikum in Grossbritannien die Kultur und die soziale Vielfalt des täglichen Lebens in Israel durch die Medien Film und Fernsehen näher bringen.“
Haroush arbeitete als Managerin in einem Geschäft der Kosmetikmarke „Ahava“ in London. Dort werden israelische Pflegeprodukte verkauft. Wöchentlich machte sie laut eigenen Angaben Erfahrungen mit anti-israelischen Protesten. Dies sei eine Motivation für die Filmtage gewesen.
Zum Festival werden unter anderem die für den Oscar nominierten Filme „Footnote“, „Ajami“ und „Waltz with Bashir“ sowie die Oscar prämierte Kurzdokumentation „Strangers No More“ gezeigt. Des Weiteren soll es eine Konferenz für Filmemacher geben. Das Publikum erhalte die Möglichkeit, mit einigen Regisseuren zu sprechen…