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Deutschland: Kinostart von „Fill the Void“

Der Film „Fill the Void (Deutscher Titel: „An ihrer Stelle“) startet am 11. Juli 2013 in den deutschen Kinos. Seine internationale Premiere feierte der Film bei den Internationalen Filmfestspielen Venedig 2012. Als besondere Ehrung erhielt der Film den Siginis Award und Hadas Yaron wurde mit dem Coppa Volpi als beste Hauptdarstellerin geehrt. Die Israeli Film Academy vergab insgesamt sieben Auszeichnungen, darunter beste Hauptdarstellerin und bester Film. Beim Haifa International Film Festival wurde er als bester Film gekürt sowie beim Palm Springs International Film Festival 2013 als bester Fremdsprachiger Film. Die Regisseurin Rama Burshtein gibt mit „Fill the Void“ in ruhigen, stimmungsvollen Bildern einen bemerkenswerten Einblick in die Welt einer orthodoxen chassidischen Gemeinschaft. Der Film zeigt uns die Traditionen und die religiösen Regeln dieser Welt auf – ohne zu erklären oder zu werten…

MAYUMANA – Israels Topgruppe auf Tournee

Musik und Trommelwirbel, Elemente aus Pantomime, Akrobatik und Tanz, eingebettet in eine sensationelle Choreographie mit tollen Lichteffekten. 100 Künstler aus 20 Nationen liefern in einem aussergewöhnlichen Ensemble eine unvergleichliche Show. „Das Fundament von MAYUMANA ist Rhythmus: Talentierte Künstler aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen verbünden sich in der Show „Momentum“ im Dienste virtuos zerhackter Zeit. Wobei Rhythmus bei MAYUMANA nicht einfach nur Trommeln bedeutet, sondern Percussion auf höchstem Niveau, die zugleich in den existenziellen Grundlagen menschlichen Seins verwurzelt ist und dessen Verschmelzung mit der High-Tech-Welt zelebriert“, heisst es in der Pressemitteilung.

Als besonderes Extra winken Freikarten für all diejenigen, die beim grossen Gewinnspiel mitmachen…

Kunstfälscher-Skandal weitet sich aus

Der Kunstfälscher-Ring, den das Bundeskriminalamt (BKA) unlängst zerschlug, ist offenbar weitaus größer als bislang angenommen: Neben den sechs Beschuldigten, die derzeit im Visier deutscher Fahnder stehen, ermittelss die israelische Polizei gegen 19 weitere Verdächtige. Die Bande soll mehr als 400 gefälschte Kunstwerke im Stil berühmter russischer Avantgarde-Maler des frühen 20. Jahrhunderts in den internationalen Kunstmarkt geschleust und damit Millionen ergaunert haben, wie der Spiegel berichtet. Vier Monate lang ermittelten Fahnder der israelischen Polizei-Einheit Lahav 433 gemeinsam mit deutschen BKA-Kollegen verdeckt gegen den mutmasslichen Fälscher-Ring, der offenbar von Hessen aus gesteuert wurde…

Internationaler Kunstfälscher-Ring zerschlagen

Das deutsche Bundeskriminalamt hat einen international tätigen Kunstfälscher-Ring zerschlagen, der gefälschte Gemälde in Millionenhöhe verkauft haben soll. In mehreren deutschen Bundesländern durchsuchten Beamte Wohnungen, Geschäftsräume, Lager und Kunstgalerien. In Wiesbaden nahm die Polizei zwei Beschuldigte fest, die als Spitze einer Gruppe von sechs Kunstfälschern gelten. Durchsuchungen gab es auch in der Schweiz und in Israel. Den russischen, israelischen und deutsch-tunesischen Tatverdächtigen wird vorgeworfen, Kunstgemälde der russischen Avantgarde wie etwa von Wassily Kandinsky gefälscht zu haben. Sie sollen den Stil der Künstler nachgeahmt und die gefälschten Gemälde mit Echtheitszertifikaten ausgestattet haben. Die Fälschungen wurden laut BKA in Deutschland und im Ausland verkauft oder ausgestellt….

Willy Brandt verspielte den Nahost-Frieden

Im Sommer 1973 reist Bundeskanzler Willy Brandt nach Israel. Ministerpräsidentin Golda Meir bittet den Sozialdemokraten, zwischen Ägypten und Israel zu vermitteln. Doch Meir setzt auf den Falschen. Historiker arbeiten die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in der frühen 70er Jahren auf und konstatieren: Der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt hätte mehr tun und unter Umständen einen Krieg verhindern können. Der frühere deutsche Bundeskanzler Willy Brandt hat nach Ansicht von Historikern vor 40 Jahren eine Friedensinitiative Israels ins Leere laufen lassen. Das hat die Auswertung von Dokumenten aus Deutschland und Israel ergeben, die nun zur Veröffentlichung freigegeben wurden, wie die „Welt am Sonntag“ berichtete…

Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft

Am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin befasst sich Juliane Wetzel mit latenter und offener Judenfeindlichkeit in Deutschland. Die gibt es mitnichten nur bei Neonazis. Seit rund 30 Jahren ergeben Forschungen, dass etwa 20 Prozent der Deutschen gefestigte antisemitische Einstellungen besitzen. Je älter die Menschen, umso höher sind die Werte. Während der Debatte um die Beschneidung zeigte sich bei einer grossen liberalen Wochenzeitung, dass rund 30 Prozent der anonymen Leserkommentare problematische Inhalte vertraten. Geht es um Kritik an israelischer Politik wie bei Günter Grass, liegt der Anteil antijüdischer Kommentare noch höher. Dann nutzt man solch ein Thema als Plattform für antisemitische Kommentare nach dem Motto: Das wird man ja wohl in Deutschland noch sagen dürfen. Antisemitische Vorfälle an letzten Wochenende in Berlin….

Stellungnahme der Botschaft zu einer Kleinen Anfrage der Grünen im deutschen Bundestag

Israelische Exporte in die EU werden gemäss dem Abkommen zwischen Israel und der EU abgewickelt, einschliesslich der Exporte aus den Gebieten, die im Olmert-Mendelson-Abkommen von 2005 geregelt werden. Dieses Abkommen wird bis heute voll umgesetzt, was auch EU-Berichte bestätigen. Die Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erscheint wie ein weiterer Versuch, Israel negativ herauszuheben und dabei zu einem wirtschaftlichen Boykott aufzurufen. Es ist sehr bedauerlich, dass sich Mitglieder der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die sich selbst als Anwälte des Friedens sehen, ausgerechnet dafür entscheiden, sich auf ein Thema zu konzentrieren, für das in einem endgültigen Abkommen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde ohnehin eine Lösung gefunden werden wird…

Oppositionsführerin besucht erstmals Deutschland

Israels Oppositionsführerin Shelly Yachimovich besucht erstmals Deutschland – das Land, in dem ihre Grosseltern von den Nazis umgebracht wurden. Die 53-jährige Vorsitzende der Arbeiterpartei nimmt an den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 150. Geburtstag der SPD teil. In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ (Mittwochausgabe) erklärte Yachimovich, sie wisse sich gegen die oft überzogene Israelkritik der europäischen Linksparteien zu wehren: „Ich bin eine Zionistin, ich bin eine Patriotin und ich bin stolz auf mein Land. Ich sehe im zionistischen Projekt eine historische und moralisch gerechte Revolution. Es gibt übrigens durchaus sozialdemokratische Politiker, die Israel wohlgesonnen sind.“…

Deutschland blockiert Israels Wunsch nach Sitz im UN-Sicherheitsrat

Die israelische Regierung hat sich offenbar offiziell bei der deutschen Regierung beschwert. Deutschland blockiere Israels Wunsch nach einem Sitz im UN-Sicherheitsrat im Jahr 2018 durch eine eigene Kandidatur. Das berichten israelische Medien. Demnach hatte das israelische Aussenministerium mit der Bundesrepublik vereinbart, dass Deutschland zugunsten des jüdischen Staates auf eine Kandidatur verzichten werde. Diese Absprache werde nun gebrochen. Israel habe keine Chance, eine Abstimmung gegen Deutschland zu gewinnen. Beim Israel-Besuch des deutschen Aussenministers Westerwelle am kommenden Wochenende soll das Thema auf den Tisch kommen…

Wagners «Tannhäuser» nach einer knappen Woche abgesetzt

Nach weniger als einer Woche ist eine Produktion von Richard Wagners Oper «Tannhäuser» vom Düsseldorfer Opernhaus bereits wieder vom Programm abgesetzt worden, nachdem die Darstellung von Nazi-Grausamkeiten heftig kritisiert worden war. Beabsichtigt war, an dem in ein Konzentrationslager während des Holocausts positionierten Bühnenbild Änderungen vorzunehmen, doch laut Medienberichten weigerte sich Direktor Burkhard Kosminski aus «künstlerischen Gründen», dem Ansinnen nachzukommen. «Nach der Berücksichtigung aller Argumente», erklärte die Deutsche Oper am Rhein in einer Verlautbarung, «sind wir zum Schluss gelangt, dass wir einen derart extremen Einfluss auf unsere künstlerische Arbeit nicht rechtfertigen können.» Die realistischen Szenen hätten bei einigen Zuschauern, wie es in der Verlautbarung weiter hiess, «psychologischen und physischen Stress» ausgelöst…