jerusalem

Expertenteam der UNESCO will in die Altstadt von Jerusalem reisen

Erstmals seit fast zehn Jahren reist wieder ein Expertenteam der UNESCO in die Altstadt von Jerusalem. Es soll den Zustand des Kulturerbes im arabisch geprägten Osten der Stadt untersuchen. Insbesondere der Schutz der Altstadt sowie der historischen Stadtmauer sollten dabei geprüft werden, teilte das jordanische Königshaus in Amman mit. Die Experten sollen ihre Arbeit am 15. Mai aufnehmen. Ihre Ergebnisse sollen noch vor der nächsten Sitzung des Weltkulturerbe-Komitees vom 16. bis 27. Juni in Kambodscha vorgestellt werden. Ein Sprecher des israelischen Aussenministeriums erklärte, die UNESCO-Delegation werde Kulturstätten in ganz Israel und nicht nur in Jerusalem besuchen. Ausgeschlossen von der Inspektion sind nach einem Bericht der israelischen Zeitung „Haaretz“ ein Besuch des Tempelbergs und der umstrittenen Fussgängerrampe am Mughrabi-Tor…

Beten auf dem Tempelberg?

Die israelische Abgeordnete Miri Regev nutzt ihre Position als Vorsitzende eines internen Knessetausschusses, um die Rechte von Juden, die auf dem Tempelberg beten wollen, zu stärken. Obwohl der Tempelberg die heiligste Stätte im Judentum und auch für viele Christen ist, ist es beiden Religionen verboten, auf dem Tempelberg zu beten, da man Ausschreitungen von Muslimen befürchtet.

Araber neuer Chef der Hadassah-Notaufnahme

In einem neuen Beispiel zeigt sich wieder einmal, dass Vorwürfe, Israel sei ein Apartheitsstaat, nicht der Wahrheit entsprechen. Als neuer Chef der Notaufnahme in einem der besten Krankenhäuser des Landes, das Hadassah Krankenhaus in Jerusalem, wurde Dr. Aziz Darawshe, ein arabischer Muslim, gewählt. Abgesehen davon, dass das Hadassah Krankenhaus eines der Besten des gesamten Nahen Ostens ist, gehört das Hadassah Medical Center „Hadassah Organisation zionistischer Frauen von Amerika“ an. Diese Organisation hat einen Araber auf den Chefposten der wichtigsten Abteilung des Krankenhauses gewählt, weil er am qualifiziertesten war, was nicht gerade nach Apartheit klingt…

Die Hoffnung: Der Schmelztiegel U21-Nationalmannschaft hat keine Angst mehr vor Europa

Vom 5. bis 18. Juni findet in Israel die Endrunde der U21-Europameisterschaft im Fussball statt. In den vier Städten Jerusalem, Jaffa, Netanya und Petach Tikva treten acht Mannschaften gegeneinander an. Israel ist als Gastgeberland automatisch qualifiziert. Ron Amikam stellt in The Post die Gastgeber-Auswahl vor. […] Die meisten israelischen Spieler beginnen ihren Weg in Jugendmannschaften und als Soldaten im Wehrdienst – etwas, was ihren europäischen Kollegen in der Regel unbekannt ist. Einige von ihnen haben es schwer, angemessene Regelungen für eine professionelle Karriere zu finden. Mehr als alles andere hindert die Wehrpflicht sie daran, in den europäischen Ligen zu spielen, so dass sie sich mit israelischen Vereinen begnügen müssen, die wiederum selbst auch häufig ausländische Spieler bevorzugen…

Grüne Pilgerreisen nach Jerusalem

Seit Jahrtausenden haben Pilger sich auf die Reise in die Altstadt von Jerusalem begeben, um das heilige Gefühl selbst zu erleben, das einen dort unweigerlich umgibt. Bald werden sie die Möglichkeit haben, so zu pilgern wie die Natur es sich wünscht. Das erste internationale Jerusalem Symposium über grüne und behindertengerechte Pilgerreisen wird vom 21. bis 26. April im YMCA Jerusalem stattfinden. Die stellvertretende Bürgermeisterin von Jerusalem, Naomi Tsur, erklärt dazu: „Eine Pilgerreise verändert den Menschen spirituell. Wir fragen uns: Können wir diesen Moment nutzen, dass sie bei ihrer Heimreise nicht nur spirituell, sondern auch im Umweltbewusstsein verändert werden?“ …

Angriffspläne auf den Tempelberg vereitelt

Fünf Araber aus Ostjerusalem wurden am Donnerstag wegen geplanten Angriffen auf Besucher des Tempelbergs von der israelischen Polizei festgenommen. Die fünf Inhaftierten, im Alter von 20 bis 25 Jahren, werden nun wegen versuchter Entführung, versuchtem Mord, Unterstützung des Feindes in Kriegszeiten, Kontakt mit ausländischen Agenten und Waffenbesitz angeklagt…

Israel-Preise 2013 verliehen

Der Israel-Preis 2013, die höchste Auszeichnung des Staates, wurde am gestrigen Unabhängigkeitstag an neun Preisträger in Jerusalem verliehen. An der Verleihung nahmen unter anderem Präsident Shimon Peres, Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Bildungsminister Shai Piron teil. Piron sagte: „Eine Gesellschaft wird daran gemessen, wir wichtig seine Intellektuellen und Führungspersönlichkeiten sind. Wir sollten alles dafür tun, dass die Namen der Nobel- und Israel-Preis-Preisträger, der Philosophen, Intellektuellen, Schriftsteller und Vorreiter des Wandels unter den jungen Menschen in Israel in aller Munde sind.“…

Dieses Jahr zwei Sieger beim internationalen Bibelquiz

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Dienstag die Gewinner des internationalen Bibelquiz ausgezeichnet. Dieses Jahr gewannen der amerikanische Jude Yishai Eisenberg aus New Jersey und der Israeli Elior Babian aus Beit Schemesch die Auszeichnung. Es ist das erste Mal seit 20 Jahren, dass auch ein Jude ausserhalb Israels den Preis erhielt. Ort des Wettbewerbs mit der anschliessenden Preisverleihung war das „Jerusalem Theater“. Ausser Netanjahu, der den Teilnehmern die traditionelle „Frage des Premierministers“ stellte, nahmen unter anderem auch der israelische Bildungsminister, Rabbi Schai Piron, Knessetsprecher Juli Edelstein und der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat an der Veranstaltung teil…

Israel und Palästina steiten um das Erbe des Herodes

Das Israel Museum in Jerusalem zeigt eine Ausstellung über Herodes. Kuratoren haben dazu 30 Tonnen antiker Funde aus dem Westjordanland herbeigeschafft und sich damit eine Kontroverse ins Haus geholt. Der Aufstieg durch das Tunnellabyrinth im Inneren des Berges verlangt sportliche Kondition. Die steilen, in Stein gehauenen Stufen, die von den unterirdischen, mehr als 2000 Jahre alten Zisternen hoch ans Tageslicht führen, bringen jeden ins Keuchen. Aber oben auf dem Bergplateau lauscht man in flirrende Stille. Pure Entspannung für vom Jerusalemer Verkehrslärm gestresste Ohren…