Ein Reporter konnte erfolgreich die 3D-Drucker-Waffe Liberator in das israelische Parlament schmuggeln und kam dabei Israels Ministerpräsident Netanyahu bedrohlich nahe. Zuvor war bereits in einem ersten Praxis-Test jedoch der Lauf der etwas unzuverlässigen Waffe abgefallen. Reporter des israelischen Fernsehsenders Israel 10 haben in einem durchaus risikoreichen Selbstversuch die von DefCad entwickelte Waffe Liberator in das israelische Parlament geschmuggelt. Die Waffe, deren Bauteile komplett aus dem 3D-Drucker stammen, schaffte mangels erkennbarem Metall problemlos den Weg durch die strengen Sicherheitskontrollen. Im Fernsehbeitrag ist zu sehen, wie der Reporter im Publikum recht nah zu Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sitzt und dabei die Waffe aus dem Rucksack nimmt…
Sicherheit
Erste C-130J Hercules an Israel übergeben
Die Israeli Air Force konnte am 26. Juni 2013 im Lockheed Martin Werk in Marietta ihren ersten C-130J Militärtransporter übernehmen. Israels Luftstreitkräfte haben bei Lockheed Martin im Sommer 2008 die Kaufabsicht für neun C-130J geäussert und schliesslich drei modernste Hercules in Auftrag gegeben. Ende Juni konnte nun die erste Maschine übernommen werden. Bei der Israeli Air Force (IAF) tragen die C-130J den Namen Shimshon, ein israelischer Kosename für Samson, der einem prägenden israelischen Richter und Leader von seiner Mutter gegeben wurde und im hebräischen von dem Wort Sonne abgleitet werden kann…
Sicherheitslücke im System der neuen israelischen ID
Bei der neuen israelischen biometrischen ID wurde eine grosse Sicherheitslücke in einem wichtigen integralen Teil des Systems gefunden. Aus internen Dokumenten, die versehentlich öffentlich wurden, geht hervor, dass Sicherheitsproblem mit der Authentifizierung und des Kontrollverfahren in den neuen „intelligenten“ ID-Karten bestehen. Die Einführung der neuen ID’s war in Israel in den kommenden geplant…
Verdächtiger nach Angriff auf Kloster in Israel festgenommen
Ultranationalisten hatten berühmten christlichen Bau beschädigt. In einem der gravierendsten Fälle in einer Serie von nationalistischen Angriffen auf arabische und christliche Einrichtungen in Israel hat die Polizei am Montag einen Fahndungserfolg gemeldet. Ein 22-Jähriger wurde wegen des Verdachts festgenommen, an der Beschädigung des Trappistenklosters Latrun beteiligt gewesen zu sein. Im September 2012 hatten Unbekannte das hölzerne Eingangstor des katholischen Klosters in Brand gesetzt und auf eine Mauer „Jesus ist ein Affe“ sowie den Namen einer illegalen jüdischen Siedlung gesprüht, die kurz zuvor durch die israelische Armee geräumt worden war…
Prominente Schauspielerin entkommt Steinehagel in Samaria
Die Schauspielerin Ronit Avrahamov Shapira ist in Israel sehr populär: Sie spielt in der Satire-Serie „Latma“ eine Nachrichtensprecherin (Foto). Nun geriet sie mit ihrer Familie in einen Hinterhalt, ihr Auto wurde Sonntagnacht mit Steinen beworfen. Am Steuer des Wagens sass ihr Ehemann Eliezer, ausserdem waren die drei kleinen Kinder des Ehepaares im Fahrzeug. Auf ihrer Facebook-Seite spricht Ronuit Shapira von einem Mordanschlag: „Wir waren gegen 22 Uhr in Samaria unterwegs. Mein Mann wurde auf Steinbrocken auf der Strasse aufmerksam, und ihm war gleich klar, was da vor sich ging. Er rief mir zu, ich solle die Kinder auf der Rückbank schützen. Da traf auch schon ein Stein die Scheibe neben mir – nicht irgendein Stein, das Ding hatte die Grösse einer Grapefruit.“…
Reservisten-Tabelle erstmals veröffentlicht
Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben erstmals den Anteil der Reserve-Soldaten an der Bevölkerung in 63 Städten veröffentlicht. Die Stadt Modi’in-Maccabim-Re’ut steht dabei auf dem ersten Platz. Dort leben 46,3 Reservisten auf 1.000 Einwohner. Dahinter kommen Givat Shmuel, Yavne, Kfar Saba und Kiryiat Ono, die alle im Grossraum Tel Aviv liegen. Auch weitere Tel Aviver Vorstädte befinden sich unter den ersten zehn, die Grossstadt selbst liegt mit 33,9 Reservisten auf 1.000 Einwohner auf einem guten 15. Platz…
Schiesserei an Klagemauer: Der Fall scheint sich zu wenden
Neue Erkenntnisse im Fall des vor ein paar Tagen an der Klagemauer erschossenen Juden: Wachmann Hadi Kablan (Bildmitte), der die tödlichen Schüsse abgab und bei der Polizei kurz nach der Tat zunächst jegliche Aussage verweigerte, hat jetzt seine Version des Geschehens geschildert. Demnach soll das Opfer Doron Ben Shlush den drusischen Wachmann rassistisch beleidigt haben…
Präsident Peres besucht Familie in Abu Gosh
Präsident Shimon Peres hat am Montag die Familie Abu-Hamza in Abu Gosh besucht, die von den schwerwiegenden Vorfällen in der vergangenen Woche besonders schwer betroffen war. Peres hatte ausdrücklich darum gebeten, die Familie zu besuchen. In Abu Gosh waren 28 Fahrzeuge beschädigt und rassistische Parolen an Hauswände geschmiert worden. Bei seinem Besuch im Haus der Familie sagte Peres: „Ich weiss, dass es Menschen gibt, die verbrecherische Dinge tun. Diese verachtenswerten Taten wurden von der politischen Rechten und Linken gleichermassen verurteilt und der Staat Israel wird so etwas nicht tolerieren…
Schutz vor einen möglichen Krieg
Die israelische Luftwaffe erwartet in den nächsten Wochen die Lieferung des bereits sechsten „Iron Dome“ (Eisenkuppel, im Bild links) Abwehrsystems, das von der Firma Rafael Advanced Defense Systems hergestellt wird. Diese sechste Batterie wird ebenfalls in der Lage sein, etliche Raketen gleichzeitig abzufangen, darunter auch Raketen aus verschiedenen Richtungen sowie längeren Entfernungen. Zwei weitere Abwehrsysteme werden bis Januar 2014 fertiggestellt…
Schüsse auf Bus in Samaria
Terroristen feuerten auf einen Bus südlich von Sichem. Glücklicher Weise wurde niemand verletzt. Ein ähnlicher Angriff erfolgte vor weniger als drei Wochen in der Nähe…