Haifa

26-jährige Erfinderin gehört zu den Besten

Die 26-jährige IT-Forscherin Dr. Kira Radinsky hat am Technion in Haifa eine viel versprechende Software entwickelt. Als in Kuba im Jahr 2012 zum ersten Mal seit 130 Jahren die Cholera ausbrach, waren die Regierung und die Experten geschockt. Doch die von Kira Radinsky programmierte Software hatte den Ausbruch schon Monate vorher vorausgesehen…

Das neue Transportsystem in Haifa

Jerusalem hat seine Strassenbahn, Haifa hat jetzt seine „Metronit“! Am Freitag wurde das neue Bus-System in Betrieb genommen. Es befindet sich noch in der Testphase, Fahrgäste brauchen daher noch nicht für die Busfahrt zu bezahlen…

IBM kauft Sicherheitsfirma Trusteer

Für einen nicht genannten Preis übernimmt IBM den Sicherheitsspezialisten Trusteer. Zugleich baut Big Blue ein Forschungszentrum für Cybersecurity in Israel auf. Ursprünglich hatte Trusteer für dieses Jahr den Börsengang geplant, nun hat IBM das Privatunternehmen gekauft…

Bis Sonntag keine Züge Tel Aviv-Haifa

Die Bahn-Linie bleibt bis zum Sonntag geschlossen, Zehntausende Reisenden sind betroffen.

Der Zugsverkehr von Tel Aviv nach Haifa ist seit Mittwoch unterbrochen. Wie die Verantwortlichen der Eisenbahn mitteilten, wird die Strecke bis zum Sonntag wegen Bauarbeiten auf der Linie geschlossen bleiben. Sowohl die nördlichen und südlichen Linien sind vorübergehend davon betroffen. Die Massnahme hat voraussichtlich auf zehntausende Reisende Auswirkungen, darunter viele, die den Zug für ihre täglichen Weg zur Arbeit benutzen…

Israels erstes Bus Rapid Transit System in Haifa

Haifa wird am 2. August sein neues Bus Rapid Transit-System zur zwei-wöchigen Test starten. Zwei Wochen lang bieten die 143 Stationen mit automatischen Ticketing-Systeme einen Full-Service in der nördlichen israelischen Stadt an. Änderungen und Verbesserungen bei den bestehenden Buslinien werden in dieser Zeit mit umgesetzt. Der Service auf dem Metronit ist während des Probebetriebes kostenlos…

Israel am aktivsten gegen Menschenhandel

Das US-Aussenministerium hat in seinem Jahresbericht zum weltweiten Menschenhandel den Staat Israel bereits zum zweiten Mal in Folge als den am aktivsten gegen Menschenhandel vorgehenden Staat benannt. „Diese Auszeichnung ist begrüssenswert und nicht selbstverständlich“, kommentiert Rita Chaikin, die ein Projekt gegen Frauenhandel für das Haifaer Feministisches Zentrum Isha le-Isha leitet. Zwischen den frühen 1990er Jahren und Mitte des vergangenen Jahrzehnts war Israel eines der Hauptziele für Frauenhandel aus der früheren Sowjetunion, dies war auch einem mangelnden Interesse der Strafverfolgungsbehörden geschuldet…

Uni Tel Aviv und Technion bieten Online-Kurse an

Die Universität Tel Aviv und das Technion in Haifa haben am Sonntag bekannt gegeben, dass sie sich dem Projekt Coursera anschliessen werden, das bereits von 80 Universitäten weltweit, darunter die Hebräische Universität Jerusalem, betrieben wird. Coursera ist das weltweit grösste E-Learning Projekt. Es wurde ursprünglich von zwei Professoren der Computerwissenschaften an der Stanford University gegründet und erreicht inzwischen Studierende überall auf der Welt. Die beiden israelischen Neuzugänge werden zunächst vier Kurse in Ingenieurswissenschaften, Archäologie, Biologie und Kulturstudien anbieten. Der erste Kurs des Technion wird in Englisch und Arabisch unterrichtet und behandelt die Themen Nanotechnologie und Nanosensoren…

Internationale Auszeichnung für neun von zehn israelischen Stränden

Für Mosche Levi beginnt in dieser Woche die schönste Zeit des Jahres. Die Sommersaison ist da – und der Bademeister am Tel Aviver Strand nimmt nach einer langen Pause wieder in seinem Häuschen Platz. An vielen Küstenstreifen sind an sieben Tagen in der Woche Menschen wie Levi im Dienst, um für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen. Dies und andere Kriterien brachten neun Stränden von der nördlichen Mittelmeerküste bis nach Eilat am Roten Meer nun zum ersten Mal die internationale Auszeichnung »Blue Flag« ein. Levi wacht mit Argusaugen darüber, dass den Badenden kein Unglück geschieht. Er stellt schwarze Flaggen auf, wenn die Strömung zu stark und das Baden im Meer nicht gestattet ist, gibt grünes Licht, wenn die See ruhig ist. »Es ist eine wichtige Aufgabe und eine Ehre, mich darum zu kümmern. Schliesslich rette ich in meinem Job praktisch jeden Tag Menschenleben.« Die neun israelischen Küstenabschnitte gehören jetzt zu den rund 4000 Stränden und Hafenpromenaden in fast 50 Ländern, die die begehrte Auszeichnung tragen…

Syrische „Cyber-Armee“ greift Wasserversorgung von Haifa an

Die Wasserversorgung der nordisraelischen Stadt Haifa ist über das Internet angegriffen worden. Das hat ein israelischer Behördenvertreter am Samstag bestätigt. Die Verantwortung für den Cyberangriff, der schon vor zwei Wochen stattfand aber erst jetzt bekannt wurde, hat eine Gruppe übernommen, die sich „Syrische Elektronische Armee“ nennt. Offensichtlich wollte sie Vergeltung üben für die Luftschläge auf Waffenlager in der Nähe von Damaskus. Nach israelischer Darstellung ist es den Angreifern nicht gelungen, Schaden anzurichten. Die Hacker-Gruppe behauptet dagegen, sie sei in mehrere Server eingedrungen und habe sensible Daten gesammelt. Dies versetze sie in die Lage, der israelischen Infrastruktur irreparable Schäden zuzufügen…

Frühlingsfest mit Wassermassen – Schwere Überflutungen in Haifa

Das Frühlingsfest Shavuot ist am Mittwoch in ganz Israel buchstäblich ins Wasser gefallen. Heftige Regenschauer zwangen Tausende dazu, den Feiertag zu Hause anstatt in öffentlichen Parkanlagen zu begehen. Deshalb hatten viele Nationalparks für einen Feiertag ungewöhnlich niedrige Besucherzahlen zu verzeichnen. Im Jezreel-Tal mussten alle Feiertags-Veranstaltungen abgesagt werden. In Haifa kam es zu Überschwemmungen. Autos, Geschäfte und Wohnhäuser wurden von den Wassermassen beschädigt. Städtische Notfallhelfer versuchten, den Schaden gering zu halten und halfen den Bewohnern. Andere wiederum nutzten die Situation, um eine Runde mit dem Kajak durch die Stadt zu fahren…