Haifa

19. Internationaler Cartoon-Wettbewerb Haifa 2013

Zum 19. Mal findet in diesem Jahr der Cartoon-Wettbewerb der Stadt Haifa statt. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kunst von Cartoon, Karikaturen und Illustration zu fördern und eine Plattform für künstlerischen Ausdruck auf hohem Niveau zu bieten. Künstler weltweit sind in diesem Jahr aufgerufen, Ihre Arbeiten zum Thema Tourismus, Erholung, Urlaub und Freizeitaktivitäten einzureichen. Einsendeschluss ist der 27. Juni 2013 …

Demonstrationen nach Frauenmorden

Rund 1.000 Demonstranten haben am Dienstag in Haifa gegen Gewalt gegen Frauen in der arabischen Gesellschaft protestiert. Anlass für die Kundgebung war der Tod einer 18-jährigen Araberin aus der nordisraelischen Stadt Sachnin. Die Jugendliche Machrus Subida‘at wollte einen Streit zwischen ihrer Schwester und einer Familie aus Haifa schlichten. Sie wurde dabei durch ein 17-jähriges Mitglied der rivalisierenden Familie tätlich angegriffen, schreibt die Tageszeitung „Yediot Aharonot“. „Wir versuchen, eine Jugendbewegung zu beginnen, die tätig sein wird, um Gewalt in allen Religionen zu verhindern“, sagte Issam Hadad, einer der Initiatoren der Kundgebung in Haifa. Ranghohe muslimische und christliche Vertreter führten den Marsch an, der am Rathaus endete…

Israel steigt zu einer Gasmacht auf

Die Gasfelder vor der Küste Haifas machen Israel unabhängig von Energieimporten aus Ägypten. Mit dem Aufstieg Israels zur Gasmacht werden die Karten regional und geostrategisch neu gemischt. Gerade einmal fünf Wochen lang pumpt Israel Gas aus einer ergiebigen Quelle vor der Küste Haifas, und schon kursieren ambitionierte Pläne, wie die Profite angelegt werden sollen. Ein Naturgasfonds nach norwegischem Modell schwebt Energie- und Wasserminister Silvan Schalom vor Augen. Jüngst besprach er die Angelegenheit mit seinem Amtskollen Ola Borten Moe aus Oslo. Schalom gefällt die norwegische Perspektive. Er will „zum Nutzen der Bürger Israels“ einen Teil der Einkünfte beiseitelegen…

Siamesischer Zwilling in Israel von totem Bruder getrennt

In einem hochkomplizierten Eingriff ist ein siamesischer Zwilling in Israel von seinem toten Bruder getrennt worden. Die Ärzte kämpften am Donnerstag weiter um das Leben des Babys, wie das Rambam-Krankenhaus in Haifa auf seiner Webseite mitteilte. Die Körper der Geschwister waren zu einem frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft in grossen Teilen verwachsen. Solche Missbildungen sind extrem selten. Eines der Kinder lebte schon bei der Geburt nicht mehr. An der vierstündigen Operation vor einigen Tagen waren zahlreiche Ärzte verschiedener Fachrichtungen beteiligt…

Russisches Kampfschiff besucht erstmals Israel

Das Landungsschiff „Asow“ der russischen Schwarzmeerflotte läuft am Mittwoch den Hafen Haifa an. Das ist der erste Besuch eines russischen Kriegsschiffes in der Geschichte Israels. Die „Asow“ werde sich vom 1. bis 3. Mai in Haifa aufhalten, teilte ein russischer Marinesprecher am Dienstag RIA Novosti mit. Der Besuch erfolge auf Einladung israelischer Kriegsveteranenverbände. Der Anlass sei der 68. Jahrestag des Sieges im Grossen Vaterländischen Krieg (gegen Hitlerdeutschland)…

IBM feiert 40 Jahre Forschung in Israel

Der IBM-Konzern hat im vergangenen Jahr das hundertjährige Jubiläum seines Bestehens gefeiert. Damit ist das Unternehmen deutlich älter als der Staat Israel, der in diesem Jahr sein 65jähriges Gründungsjubiläum begeht. Seit über vierzig Jahren betreibt der Hardware- und Softwarehersteller (ursprünglich standen die drei Buchstaben für „International Business Machines“) dort neben weiteren Standorten auch seine grösste Forschungseinrichtung ausserhalb der USA, und zwar in Haifa. Anders als heute war es Anfang der 1970er Jahre noch nicht gang und gäbe, dass ein multinationaler Konzern eine Produktionsstätte oder einen Forschungsstandort in Israel eröffnet…

Technische Innovation: Technion Haifa erreicht Platz sechs

Die technische Universität Israels, das „Technion“ in Haifa, hat weltweit den sechsten Platz in der Kategorie Unternehmertum und Innovation belegt. Das ergab eine am Sonntag veröffentlichte Studie des „Massachusetts Institute of Technology“ in der amerikanischen Stadt Cambridge. Auf den ersten fünf Plätzen vor dem Technion liegen unter anderem das herausgebende Institut der Studie selbst und das Imperial College London. Das Technion liege jedoch vor der Universität San Diego, der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und der Nationaluniversität Singapur, berichtet die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“…

Das Technion – nicht nur Nobelpreisträger

Das Technion hat im vergangenen Jahr den 100. Jahrestag seiner Grundsteinlegung gefeiert. In den vergangenen 100 Jahren hat die technische Hochschule in Haifa mehrere Nobelpreisträger hervorgebracht und auch darüber hinaus durch Erfolge in Lehre und Forschung geglänzt. Nur eins fehlte der Hochschulleitung noch – das Image der Uni war nicht cool genug. „Anders als auf den Campus anderer israelischer Universitäten sitzen hier keine Studierenden auf dem Rasen in der Sonne herum“, so Universitätspräsident Peretz Lavie. Um das zu ändern, hat er vor einigen Jahren zwei Social Media-Expertinnen angestellt, die der Welt zeigen sollen, dass hinter dem Technion mehr steckt als nur verkopfte Wissenschafts-Freaks…