jerusalem

Schweizer Sportler an der Maccabia

Gestern Donnerstag wurde in Jerusalem die 19. Maccabia eröffnet. 
Wie stehen die Erfolgschancen der kleinen Schweizer Delegation? 
Im Rudern sind die Sportler am Grössten. Mit der Eröffnungszeremonie im wiedereröffneten Teddy-Kollek-Stadion in Jerusalem wurde gestern Donnerstag die 19. Maccabia eröffnet. 32 000 Zuschauer empfingen die 9000 Athleten aus 71 Ländern, lauschten den Worten von Staatspräsident Schimon Peres und Ministerpräsident Binjamin Netanyahu sowie den Klängen diverser israelischer Sänger. Für die Schweiz bestreiten nur 18 Sportler die Wettkämpfe in Israel…

Hamas Testing Missiles That Can Reach Jerusalem

The Islamist Hamas organization is testing locally-made M75 missiles that can reach Jerusalem and Tel Aviv, according to military sources. The medium-to-long range missiles were used against Israel by the terrorist organization during last year’s eight-day Pillar of Defense counter terrorist operation in Gaza. The M75s, produced using Iranian technology and assembled with Iranian parts, were fired at the Knesset in Jerusalem, but missed the target. Instead, at least one landed in Gush Etzion, exploding on the outskirts of an Arab village. The locally-produced missiles were also fired at Rishon Letzion. During that conflict, Hamas also fired a number of Iranian Fajr-5 missiles (range: up to 47 miles or 75 kilometers) at Tel Aviv and Rishon Letzion, missing the mark in most cases. These missiles were also manufactured with Iranian technology and parts…

Alte Inschrift gibt Forschern viele Rätsel auf

In der Jerusalemer Davidstadt ist eine kanaanitische Inschrift gefunden worden. Sie könnte der älteste alphabetische Text aller Zeiten sein. Die Inschrift, eingeritzt in den Rand eines Tonkrugs, stammt nach Ansicht von Archäologen aus dem zehnten Jahrhundert vor dieser Zeit. Die Ausgrabungen wurden von Dr. Eilat Mazar (Hebräische Universität Jerusalem) geleitet. Sie unterstrich, dass die Inschrift einzigartig sei. Man habe aber nicht klären können, was sie bedeute: „Die Inschrift verläuft von links nach rechts und nur ein paar der Buchstaben sind lesbar, während andere unleserlich sind. Wir können annehmen, dass die Inschrift auf den Namen des Besitzers des Kruges hinweist oder die Adresse, von welcher der Krug verschickt wurde oder die Adresse, an die er gesendet werden sollte…

Mut haben und an den Tempel denken

Für Millionen von Juden in aller Welt ist Tisha BeAv (der neunte Tag des hebräischen Monats Av, dieses Jahr der 16. Juli) ein Tag der Klage und der Trauer um die Zerstörung des ersten und zweiten Tempels in Jerusalem. An diesem Gedenktag wird gebetet und gefastet. Das Jerusalemer Tempelinstitut hat nun ein Video veröffentlicht, das den Juden Mut machen soll, wenn sie an den Tempel denken. Es heißt „Die Kinder sind bereit Teil 2“ und knüpft an ein Video aus dem vergangenen Jahr an, das über eine Million Menschen erreichte und zu wütenden Kommentaren in der arabischen Welt führte. Das zweieinhalbminütige Video beginnt mit der traditionellen Klage in der Synagoge – und zeigt, dass die nächste Generation das Klagen beenden will und in die Zukunft schaut…

Polizeieinsatz: Ultraorthodoxe vertreiben Reform-Frauen

An der Westmauer („Klagemauer“) in der Jerusalemer Altstadt ist es heute zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Die Reform-Jüdinnen der „Frauen der Mauer“-Bewegung wollten im Frauenbereich an der Mauer beten. Sie trugen dabei Gebetsriemen, Gebetsschals und lasen aus der Torah – all dies ist gemäss jüdischer Tradition den Männern vorbehalten. Ultraorthodoxe Rabbiner hatten das Verhalten der Reform-Jüdinnen bereits mehrfach als gotteslästerlich verurteilt. So versammelten sich heute früh etwa 5000 ultraorthodoxe junge Frauen an der Mauer. Sie riefen Hass-Parolen und bewarfen die „Frauen der Mauer“ mit Eiern und Wasserbeuteln…

Ein Spielplatz für behinderte Kinder

Für die Kinder des Alin-Krankenhauses in Jerusalem war der vergangene Montag ein ganz besonderer Tag: zum ersten Mal wurde in Israel ein Spielplatz eingeweiht, der speziell auf die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung ausgerichtet ist. Der Spielplatz ist zugleich die Abschlussarbeit von Studenten des Technischen Instituts in Holon (H.I.T.) und das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Hochschule, des Krankenhauses Alin und der Organisation „Ingenieure ohne Grenzen“. Die Studenten sahen sich bei der Planung und Umsetzung vor besondere technische Herausforderungen gestellt: wie konstruiert man zum Beispiel ein Karussell oder eine Rutsche so, dass auch Kinder in Rollstühlen oder Kinder, die mit Beatmungsgeräten verbunden sind, sie benutzen können? …

Modigliani-Gemälde für 31 Millionen Shekel

Ein Gemälde des italienischen Künstlers Amedeo Modigliani hat bei einer Versteigerung mit 31,4 Millionen Schekel (6,7 Millionen Euro) den Preisrekord in Israel gebrochen. Der israelische Milliardär Meshulam Riklis verkaufte das „Porträt von Annie Bjarne“ an einen französischen Geschäftsmann, wie die israelische Zeitung „Jediot Achronot“ am Mittwoch berichtete. Um die Mehrwertsteuer von 18 Prozent zu umgehen, brachte der Verkäufer das Bild von Modigliani (1884-1920) allerdings gar nicht nach Israel, sondern liess es in seinem Haus in New York. Eine Sprecherin des Auktionshauses Matsart in Jerusalem bestätigte den Verkauf…

Ausbildungskurs zur Rettungssanitäterin in Jerusalem

Im Rahmen einer neuen Initiative erlernen ultraorthodoxe Frauen in Jerusalem die Erstversorgung von gebärenden Frauen, die sich in Gegenwart männlicher Rettungssanitäter aus Gründen der Sittsamkeit unwohl fühlen.

An dem bislang einzigartigen Kurs nehmen 50 Frauen teil, die kostenlos lernen, gebärende Frauen auf dem Weg ins Krankenhaus zu begleiten. Durch den Anstieg freiwilliger Rettungsorganisationen in den vergangenen Jahren, werden zunehmend männliche Rettungssanitäter zu den Frauen in Wehen gerufen. In der ultraorthodoxen Gemeinschaft, die streng auf die Trennung der Geschlechter achtet, hat dies zu Problemen geführt, da die Freiwilligen die Frauen meist persönlich kannten, die sie betreuten…

Von Jerusalem nach Tel Aviv in 28 Minuten

Das Transportministerium und die israelische Bahngesellschaft haben den Plan für einen Bahnhof nahe des Zentralen Busbahnhofs in Jerusalem für eine Hochgeschwindigkeitsverbindung präsentiert. Dieser Bahnhof ist Teil eines 7 Mrd. Shekel-Projektes, das Passagiere in nur 28 Minuten von Jerusalem nach Tel Aviv bringen soll. Die Station „HaUma“, wie der Bahnhof heissen soll, wird 80 Meter unter der Erde liegen und zugleich als Atomschutzbunker dienen. Die Station wird über vier 300-Meter-lange Bahnsteige verfügen, die mit 35-Personen-Aufzüge erreichbar sein werden. Darüber hinaus wird der Bahnhof mit Bushaltestellen, Strassenbahnhaltestellen, Taxiständen und Parkplätzen ausgestattet werden…

Schiesserei an Klagemauer: Der Fall scheint sich zu wenden

Neue Erkenntnisse im Fall des vor ein paar Tagen an der Klagemauer erschossenen Juden: Wachmann Hadi Kablan (Bildmitte), der die tödlichen Schüsse abgab und bei der Polizei kurz nach der Tat zunächst jegliche Aussage verweigerte, hat jetzt seine Version des Geschehens geschildert. Demnach soll das Opfer Doron Ben Shlush den drusischen Wachmann rassistisch beleidigt haben…