Rund 200 Demonstranten versammeln sich in Jerusalem aus Protest gegen den Beschluss der Regierung Israels Erdgas exportieren; Polizei verhaftet zehn Demonstranten. Die Polizei nahm zehn Aktivisten fest, die gegen den Export von Gas protestierten, nachdem sie eine Strasse in der Nähe der Residenz des Ministerpräsidenten in Jerusalem blockierten. Rund 200 Demonstranten versammelten sich in Jerusalem auf dem Zionsplatz, um gegen die Entscheidung der Regierung zu protestieren, die ca. 40% von Israels Erdgas exportieren wollen…
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Jude an Klagemauer erschossen
Am Freitagmorgen ist es an der Jerusalemer Klagemauer zu einem tragischen Zwischenfall gekommen. Ein offensichtlich verwirrter jüdischer Mann wurde von einem Sicherheitsbeamten erschossen, weil er „Allahu Akbar“ gerufen und etwas aus seiner Tasche gezogen hatte. Der Sicherheitsmann war davon ausgegangen, dass es sich um einen Attentäter handelte. Es ist schon häufiger vorgekommen, dass sich palästinensische Terroristen als Juden verkleidet und Anschläge ausgeführt haben. Der gesamte Platz vor der Klagemauer wurde abgeriegelt, weitere Menschen kamen nicht zu schaden. Ein jüdischer Beter, der das 45-jährige Opfer kannte, erklärte gegenüber der israelischen Presse, dass dieser als sonderbare Person bekannt gewesen war…
Ehrendoktorwürde für Streisand
Barbra Streisand hat am Montag die Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität Jerusalem erhalten. Die Auszeichnung sei der Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin für „ihre beruflichen Erfolge, ihre aussergewöhnliche humanitäre Einstellung, ihre Vorreiterrolle im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte, sowie ihren Einsatz für Israel und das jüdische Volk“ verliehen worden, so die Universität…
Wirtschaftskooperation wird wieder aufgenommen
Finanzminister Yair Lapid und sein palästinensischer Amtskollege Shukri Bishara haben am Sonntag vereinbart, die Wirtschaftskooperation zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde wieder aufzunehmen. Die beiden Minister sprachen im israelischen Finanzministerium in Jerusalem zunächst über vertrauensbildende Massnahmen. Bei dem Treffen wurde ein zeitlicher Ablauf bis Ende 2013 festgelegt, der vor allem weitere Treffen vorsieht, um zu gegenseitigen Investitionen und Handel zu ermutigen…
Formel 1 in Jerusalem
Rund 100.000 Zuschauer haben das erste Gastspiel der Formel 1 in Jerusalem verfolgt. Verschiedene Rennwagen jagten mit Hochgeschwindigkeit durch die abgesperrten Strassen der Innenstadt. Bürgermeister Nir Barkat freute sich über die neue Attraktion, Kritiker ärgerten sich über Umleitungen und die angebliche „Verschwendung von Steuergeldern“. Die „Formel Jerusalem – Friedens-Roadshow“ wird heute fortgesetzt…
Der Globale Marsch nach Jerusalem (GMJ)
Wie das “Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center (ITIC)” [israelisches Informationszentrum über Geheimdienste und Terrorismus] mitteilt dauern die Vorbereitungen für den am Freitag, den 7. Juni 2013, geplanten GMJ an. Der Marsch soll sich in die für den sogenannten „Naksa Tag“ geplanten Aktivitäten einreihen (den Jahrestag der arabischen Niederlage im Sechs-Tage-Krieg). Im Moment scheint das Interesse an diesem Marsch noch sehr gering zu sein. Das internationale Organisationskomitee organisierte in Kairo eine Pressekonferenz und erklärte, die Vorbereitungen für die in der ganzen Welt vorgesehenen Aktivitäten seien abgeschlossen. Das Motto des diesjährigen Marsches lautet „Die Völker der Welt verlangen die Befreiung Jerusalems“…
Fanbars zur U21-EM in Jerusalem
Am kommenden Mittwoch beginnt die U21-Europameisterschaft der UEFA. Zahlreiche Fans sind bereits jetzt im Land oder werden in den nächsten Tagen ankommen. Wer zur U21-Europameisterschaft der UEFA in Israel ist, kann teilnehmenden Länder in eigens gestalteten Fanbars anfeuern und die Kultur des jeweiligen Landes kennenlernen. In Jerusalem können Fans ihre Länder in eigens gestalteten offiziellen Fanbars anfeuern und Interessierte die Kultur des jeweiligen Landes und dessen kulinarische Spezialitäten näher kennenlernen. Die Fanbars sind teilweise schon ab Samstag bis zum 18. Juni geöffnet…
Eine Lektion in Höflichkeit für Jerusalemer Fahrgäste
Das Problem ist weltweit bekannt: „Erstmal aussteigen lassen“, ertönt es auch regelmässig an Berliner S-Bahnsteigen, wenn übereifrige Zusteiger mal wieder die Türen verstopfen. Nun ist jedoch wissenschaftlich belegt, dass das Problem in Jerusalem grösser ist als anderswo: Die durchschnittliche Haltezeit eines Zuges an einer Haltestelle in Europa beträgt 20 Sekunden, während sie bei der Jerusalemer Strassenbahn bei bis zu 45 Sekunden liegen kann, wie die Stadtverwaltung herausfand. Die Stadt will nun, zwei Jahre nach Inbetriebnahme der Tramlinie, Abhilfe schaffen…
Presse schützt arabische Steinewerfer
Rund um Jerusalem schon fast Alltag: Randalierende arabische Jugendliche werfen Steine und Brandbomben auf israelische Sicherheitskräfte. Dieses Video zeigt, welche Rolle einige Medienvertreter bei diesen Auseinandersetzungen übernehmen. Sie lassen sich von den Randalierern als menschliche Schutzschilde missbrauchen. Es gibt keinerlei Versuche der Fotografen, sich von den Gewalttätern zu distanzieren. Würde die Polizei masssiv durchgreifen, kämen die Journalisten nicht ungeschoren davon – entsprechend gross wäre die internationale Empörung..
Israel-Museum gibt Nazi Raubkunst-Gemälde an Erben zurück
Das Israel-Museum in Jerusalem hat ein von den Nazis geraubtes Gemälde des deutsch-jüdischen Künstlers Max Liebermann an Erben des ursprünglichen Besitzers zurückgegeben. Für eine nicht genannte Summe habe das Museum das Werk dann wieder für seine Sammlung zurückgekauft, teilte eine Sprecherin am Dienstag mit. Das 1923 entstandene Bild «Garten in Wannsee» von Liebermann (1847-1935) gilt als klassisches Beispiel seiner impressionistischen Kunst. Die Nationalsozialisten hätten es 1941 zusammen mit anderen Werken dem Kunsthändler Max Cassirer in Berlin weggenommen, teilte das Museum mit. Nach dem Krieg sei das Gemälde an die jüdische Restitutionsnachfolger-Organisation JRSO und von dieser später an das Israel-Museum übergeben worden. Der Erbe von Cassirer habe es im vergangenen Jahr identifiziert und zurückgefordert…