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Reinkarnation im Judentum

In der Kabbala wird zum Teil offen und klar über die Reinkarnation gesprochen. So sagen die Weisen Israels: „Gott erzeugt Wesen, und sendet sie immer wieder zurück, bis sie zu ihm zurückkehren.“ Wir lesen zum Beispiel im Zohar, dass alle Seelen durch die Prüfungen der Seelenwanderung gehen …

Die Jungfrauengeburt – eine Erfindung?

Es lohnt sich, die Gesamtheit der Bibel-Zeugnisse zu analysieren. Die Jungfrauengeburt – eine Erfindung?

Ist die Auffassung, Maria habe ohne Mitwirken eines Mannes allein durch die Kraft des Heiligen Geistes den Heiland empfangen und geboren, eine Erfindung und Übersetzungsfehler? …

»Ein bisschen fernsehen«

Walter Rothschild im Interview über jüdisches und christliches Neujahr, Böller und Beschneidung. Herr Rabbiner Rothschild, das jüdische Neujahrsfest haben wir schon im September gefeiert. Trotzdem sei die Frage erlaubt: Was machen Sie an Silvester? …

Haarwuchs – Männliche Zierde

Der Bart hat im Judentum Tradition. Aber ist er auch ein halachisches Gebot? Zum klassischen Klischee eines orthodoxen Juden gehören der Bart und die Schläfenlocken. Doch viele religiöse Juden und sogar Rabbiner tragen weder das eine noch das andere…

Israel erleichtert Übertritt zum Judentum

Die israelische Regierung hat per Dekret einen erleichterten Übertritt zum Judentum ermöglicht. Die neuen Regeln wurde am Sonntagabend fast einstimmig vom Kabinett verabschiedet. Mit der Gesetzesänderung kann der Chefrabbiner jeder israelischen Gemeinde künftig eine „Konversionsjury“ bilden…

Budapest – Auf den Spuren des Judentums

Budapest hat eine der grössten jüdischen Gemeinden ausserhalb von Israel. Ungefähr 110 000 Juden leben in der Stadt. Grund genug sich einmal genauer mit der jüdischen Kultur auseinanderzusetzen. Und wo könnte man das besser als im jüdischen Viertel? Mehr als 20 Synagogen gibt es in der ungarischen Hauptstadt. Die Grosse Synagoge…

Nichts ist normal in der Ukraine

Dmitrij Belkin über Paradoxien im Konflikt Moskau–Kiew und die Gefahren für Juden. 1990 studierte ich im damals sowjetischen, heute ukrainisch-patriotischen Dnepropetrowsk. Ein Kommilitone sagte: »Wenn hier etwas losgeht, seid ihr als Erste dran.« Er meinte die Juden, und er meinte es gut…

Halte deine Klappe!

NICHT ALLES MUSS SOFORT GESAGT WERDEN… Unsere Weisen lehrten uns durch die folgenden Ausführungen eines Midrasch (Midrasch Raba – Heilige Auslegung der 5 Bücher Moses) einen sehr wichtigen Punkt für ein gutes und erfolgreiches Leben. Dieser besagt, dass ein Mensch sich stets zweimal überlegen sollte, was er ausspricht. Den Grund dafür entnehmen wir aus der Kabbala; dort heisst es, dass es im Himmel Engel gibt, deren Aufgabe darin besteht, stets: AMEN, also SO SEI ES, zu sagen sobald ein Mensch etwas ausgesprochen hat…

500 Jahre altes jüdisches Skelett in Brasilien gefunden

Aufsehenerregender Fund für die Wissenschaft und die jüdische Gemeinschaft. Die rund 500 Jahre alten Überreste eines jüdischen Mannes haben Archäologen nach eigenen Angaben in der Stadt Recife im Borden von Brasilien entdeckt. Die online-Ausgabe der in Rio de Janeiro erscheinenden Zeitung «O Globo» sprach dieser Tage von vom «perfekt bewahrten» Skelett eines männlichen Erwachsenen. In Recife hatten portugiesische Juden 1636 die erste Synagoge in der «neuen Welt» gebaut…

Joe Biden und seine Jubelrede

Der US-Vizepräsident irritiert mit einer Jubelarie auf die Verdienste amerikanischer Juden. Etliche Beobachter befürchten, dass Joe Biden damit Antisemiten Munition liefert. Am Dienstagabend hat Joe Biden in Washington aus Anlass des «Jewish American Heritage Month» eine Rede gehalten. Dabei rühmte der Vizepräsident von Barack Obama die Verdienste jüdischer Denker, Unternehmer und Juristen von Louis Brandeis bis Elena Kagan über den grünen Klee. Der für seine langjährigen, exzellenten Beziehungen zu der amerikanisch-jüdischen Gemeinschaft bekannte Biden führte Statistiken an, um die deutlich überproportionale Rolle der etwa sechs Millionen amerikanischer Juden in der Nation herauszustreichen. So stellten sie (bei einem Bevölkerungsanteil von zwei Prozent) elf Prozent der Kongressabgeordneten und ein Drittel der Nobelpreisträger. Ohne jüdische Exponenten wie Albert Einstein, Carl Sagan und die Gebrüder Gershwin hätte es bedeutende Fortschritte in Wissenschaft und Kunst nicht gegeben, so der 71-Jährige mit der für ihn typischen Emphase. Und die Fortschritte der Frauen- und Bürgerrechtsbewegungen wären nie ohne jüdische Aktivisten und Aktivistinnen wie Betty Friedan und Jack Greenberg zustande gekommen…