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Raketen auf Jerusalem, Beerscheva

Auf Israels Hauptstadt Jerusalem sind am Dienstag um 14:20 Ortszeit zwei Raketen abgefeuert worden. Ersten Berichten zufolge explodierten sie südlich der Stadt im Umkreis von Gusch Ezion. Die Polizei versicherte, dass keine Rakete die Innenstadt getroffen habe. Unterdessen fiel ein wahrer Raketenhagel auf Beerscheva. Von 16 Raketen, die auf die Wüstenstadt abgefeuert wurden, konnte Israels Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ neun Raketen abfangen. Linienbusse, Autos und Wohngebäude wurden beschädigt. Es gab keine Verletzten.
Auch Israels südliche Küstenstädte Aschkelon und Aschdod wurden seit dem frühen Morgen attackiert. Es gab bisher keine Meldungen von Verletzten. Die Schulen in der Region bleiben bis auf weiteres geschlossen.
Israels Luftwaffe reagiert mit gezielten Angriffen auf strategische Stützpunkte der Hamas im Gazastreifen. Das neunköpfige Sicherheitskabinett arbeitete bis vier Uhr morgens an einem von Ägypten vorgeschlagenen Vermittlungsangebot einer möglichen Feuerpause. Es kommt darauf an, ob die Hamas den Raketenbeschuss tatsächlich einstellt. Dafür sollen auch andere Länder garantieren…

Raketen aus Ägypten

Israel wird nicht nur aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen, sondern auch von der ägyptischen Halbinsel Sinai her. Am Mittwoch waren in der Eshkol Region Raketen eingeschlagen, die aus dem Sinai stammen. Die ägyptische Zeitung Al-Shorouk berichtet, dass eine dortige… Weiterlesen ›

Künstler baut aus Hamas-Bomben Kunstwerke

Die aktuelle Eskalation lässt vergessen: Seit Jahren beschiesst die radikal-islamische Hamas Israel aus dem Gazastreifen. Aus dem tödlichen Metall soll etwas Friedliches entstehen. Ein Künstler verarbeitet das Material zu Blumen.
Der Bildhauer Yaron Bob verarbeitet Raketen, welche in Israel eingeschlagen sind. Er lebt an der Grenze zum Gazastreifen. In Handarbeit entstehen Rosen aus Metall…

Test der neuen Arrow-3-Raketen

Die israelische Flugzeugbaufirma Israeli Aerospace Industries gab bekannt, dass in Kürze der erste ausgiebige Test der Abwehrrakete Arrow-3 stattfinden wird. Sie ist eine verbesserte Version der Arrow-2-Rakete. Bei dem Test soll eine Arrow-3 auf ein Ziel abgeschossen werden, das eine moderne ballistische Langstreckenrakete simuliert, ähnlich zu fortgeschrittenen Projektilen, deren Abfangen in der Luft weitaus komplizierter ist. Die Arrow-3 soll auch Raketen mit unkonventionellen Sprengköpfen abfangen können. Derzeit sind durchgängig zwei Batterien der Arrow-2-Raketen in Alarmbereitschaft, um Israels Luftraum zu schützen…

Raketenhagel auf Israel

Der Süden eskaliert. Über 50 Raketen verschiedener Arten wurden in den letzten 24 Stunden aus dem Gazastreifen auf Israels Südbezirk abgeschossen. Elf Zivilisten und drei israelische Polizisten erlitten dabei Verletzungen. Die israelische Luftwaffe reagierte gezielt auf diverse Terrorzellen im Gazastreifen. Seit heute Morgen sind bereits über zwanzig Raketen auf israelischem Gebiet eingeschlagen, eine davon nahe der Stadt Beersheva. Heute beginnen auch die Sommerferien für 600.000 Schüler in Israel, was die Raketengefahr für etliche Schulen im Süden mindert. Die israelische Regierung versucht, die Eskalation im Süden zu bremsen. Kommentatoren äusserten sich mehrfach, dies könnte zu einer zweiten Operation „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen führen.
Die radikale Hamasherrschaft im Gazastreifen fühlt sich mit dem (wahrscheinlich) neugewählten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi sicherer, Israel in eine neue Operation in den Gazastreifen zu verführen. Sollte der radikale Kandidat der Muslimbruderschaft, Mursi, nach dem Auszählen aller Urnen die Präsidentschaftswahlen in Ägypten tatsächlich offiziell gewonnen haben, dann wird der Waffentransport aus dem Sinai in den Gazastreifen auf Hochtouren steigen…