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Iron Dome fängt Rakete auf Eilat ab

Das Raketenabwehrsystem Iron Dome (Eiserne Kuppel) hat in der Nacht zum Dienstag eine Rakete abgefangen, die auf Israels südlichste Stadt Eilat abgeschossen worden war und bewohntes Gebiet getroffen hätte. Eine Sirene löste Alarm aus, kurz darauf vernahmen Anwohner zwei laute Explosionen…

Sechs Raketen auf Israel

Nachdem 40 Tage lang keine Rakete im israelischen Süden eingeschlagen war, haben palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen in der Nacht zum Montag sechs Kassam-Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Zwei der Raketen detonierten im Bezirk Chof Ashkelon, zwei weitere im Bezirk Bnei Shimon. Die übrigen beiden Raketen wurden vom Raketenabwehrsystem Iron Dome abgefangen. Israelische Kampfflugzeuge flogen am frühen Montagmorgen Vergeltungsanschläge auf Ziele im zentralen und südlichen Gazastreifen…

Ashkelon: Geschoss landete am Stadtrand

Am frühen Mittwoch Morgen landeten drei vom Gazastreifen abgefeuerte GRAD-Raketen in der Gegend der Stadt Ashkelon. Israelische Medien berichteten, militante Palästinenser hätten drei Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert. Eine Raketen schlug im Gebiet der Stadt ein, während das Zweite jenseits der Grenze im Gaza niederging und ein drittes Geschoss in der Nähe des Mittelmeerufers einschlug…

Syrien: Die Raketen aus Russland sind da

Nach Angaben des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ist eine erste Lieferung mit modernen russischen Flugabwehrraketen in Syrien eingetroffen. Auch dank der Unterstützung aus Moskau habe sich das Kräfteverhältnis „jetzt komplett zugunsten der Armee verschoben“. Syrien hat nach Worten von Staatschef Baschar al-Assad eine erste Lieferung hochmoderner Flugabwehrraketen aus Russland erhalten. Eine zweite Lieferung solle bald folgen, sagte Assad in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der libanesischen Zeitung „Al Akhbar“. Die russische Regierung hatte bereits angekündigt, das Land entgegen westlicher Bedenken mit den Raketen vom Typ S-300 zu versorgen. Die USA, Frankreich und auch Israel haben die Regierung in Moskau aufgefordert, die Lieferung zu stoppen. Israel kann nichts gegen Lieferungen der russischen Fla-Raketen S-300 an das Assad-Regime tun. Man wolle laut Medien die Raketensysteme „neutralisieren“, nachdem sie in Syrien eingetroffen seien, aber noch bevor sie in den Dienst gestellt wurden, berichtet die Zeitung „Haaretz“ unter Verweis auf nicht namentlich genannte europäische Diplomaten, die an einem Briefing mit dem Vorsitzenden des israelischen Sicherheitsrats Yaakov Amidror teilgenommen haben…

Russland rückt von S-300-Lieferung an Syrien ab

Russland rückt auf seine Lieferungen von Fla-Raketensystemen S-300 an das Regime von Baschar al-Assad ab, behauptet die Wochenzeitung „The Sunday Times“ in ihrer jüngsten Ausgabe unter Berufung auf einen ranghohen russischen Beamten.

Laut der Zeitung konnte Israel Russland davon überzeugen, dass die Raketen „in die falschen Hände“ geraten können. Das Geschäft sei aus der Befürchtung gestrichen worden, dass die S-300-Raketen für Angriffe gegen Zivilflugzeuge im Flughafen von Tel Aviv gebraucht werden könnten.

Die Vereinbarung über das Einfrieren der S-300-Lieferungen an Syrien war während des jüngsten Treffens von Israels Premier Benjamin Netanjahu mit Präsident Wladimir Putin in Sotschi erzielt worden, schreibt die Zeitung. Russische Medien schrieben damals allerdings, dem israelischen Premier sei es anscheinend nicht gelungen, Putin zum Verzicht auf die Lieferungen zu überreden…

Raketenbeschuss aus Gaza geht weiter

In der Nacht von Sonntag auf Montag ist eine Rakete von Gaza in der Eschkol-Region im Süden Israels eingeschlagen. Keine Verletzten oder Sachbeschädigungen wurden gemeldet. Diese Rakete folgte einem Luftangriff der israelischen Armee gegen Gaza, der als Antwort auf Raketenbeschuss am Samstagabend kam. Auf palästinensischer Seite wurden keine Verletzten gemeldet, die israelische Armee gab jedoch bekannt, ihre Ziele getroffen zu haben, darunter seien Terrorzentren und Lagerhäuser von Waffen gewesen. Als weitere Massnahme wurde der Grenzübergang „Keren Schalom“ für kommerzielle Güter geschlossen, es können jetzt nur noch humanitäre Hilfslieferungen über diesen Weg nach Gaza gelangen…

Hamas spielt Russisch Roulette mit dem Leben unserer Bürger

Erstmals seit der Operation Wolkensäule haben palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen am Dienstagmorgen iweder eine Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete des Typs Grad detonierte südlich der Stadt Ashkelon. Der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor, hat nach dem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen einen Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon geschrieben. Darin heisst es…

Raketen schlagen weiter im Süden ein

Heute, am Mittwochvormittag, wurde ein Haus in Beer Tuvia von einer Rakete getroffen. Ein Feuer brach aus und mehrere Menschen erlitten Schocks. Seit den frühen Morgenstunden landeten Raketen in Sderot, Schaar Hanegev und der Eschkol Region. Vier auf Aschkelon abgefeuerte Raketen konnten vom Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ abgefangen werden, ausser einer Rakete, die auf freiem Feld niederging.
Zwei Raketen wurden diese Nacht auf Aschdod und Hof Aschkelon abgefeuert und ebenfalls abgefangen. Zwei Raketen wurde heute Vormittag in Richtung Beerscheva und weitere zwei Raketen auf Hof Aschkelon abgeschossen und von der „Eisernen Kuppel“ abgewehrt. Sechs Raketen und zwei Mörsergranaten explodierten in der Eschkol Region. Eine Rakete schlug auf freiem Feld in der Yoav Region ein. Keine Verletzten wurden gemeldet.
Am gestrigen Dienstagabend schlug eine Rakete in ein Wohnhaus in Rischon LeZion ein. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Drei Menschen wurden mit Panikattacken ins Krankenhaus eingeliefert. Eine weitere Rakete verletzte eine Person in Aschkelon schwer.
In der Nähe der palästinensischen Stadt wurde eine Israelin in ihrem Auto angeschossen. Sie liegt mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus.

Analyse: Waffen der Hamas – Das Arsenal des Terrors

Rund tausend Geschosse hat die Hamas auf Israel abgefeuert. Zum Arsenal der Islamisten zählen Raketen aus Iran und China, ausserdem viele selbstgebaute Kassam. Die meisten Waffen will Israel nun zerstört haben. Doch solange Nachschub aus Ägypten kommt, ist die Macht der Radikalen ungebrochen.
Die Waffenlager der Hamas im Gaza-Streifen stehen unter Dauerbeschuss. Seit sechs Tagen bombardiert die israelische Luftwaffe – nach eigenen Angaben die beste der Welt – Ziele in dem Gebiet. Da ist es fast erstaunlich, dass noch Raketen übrig sind, die auf Israel abgeschossen werden können. Doch in Aschkelon und anderen israelischen Städten in der Nähe des von den Islamisten beherrschten Küstenstrichs gab es auch am Dienstag wieder Luftalarm.

Die militärische Macht der Hamas ist anscheinend nur geschwächt, nicht gebrochen. Einige ihrer Raketenstellungen scheinen so gut versteckt, dass die israelische Luftwaffe sie bislang nicht ausschalten konnte. Jerusalem hat gezählt, dass seit Beginn der Kämpfe am vergangenen Mittwoch tausend Geschosse aus dem Gaza-Streifen abgefeuert worden sind. Ein Mehrfaches davon will die Luftwaffe noch am Boden unschädlich gemacht haben, doch einige – vermutlich unterirdische – Abschussrampen waren auch am Dienstag noch in Betrieb.
Die Frage, wie gross das Raketenarsenal der Hamas ist, mit welchen Fabrikaten es bestückt und wie gut getarnt es ist, lässt sich nur anhand solcher Indizien zu beantworten. Zwar brüsten sich radikale Palästinenser im Gaza-Streifen gern mit ihren militärischen Fähigkeiten und führen Journalisten auch mal Werkstätten vor, in denen junge Männer Kassam-Raketen bauen – doch darüber, wie viele Raketen sie auf Tel Aviv und Jerusalem abschiessen könnten, möchte die Hamas Israel und die Welt aus taktischen Gründen im Unklaren lassen.