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Russland: Synagoge in Jekaterinburg beschossen

Auf die Synagoge von Jekaterinburg wurden mehrere Schüsse abgefeuert, dabei gingen Fensterscheiben zu Bruch aber niemand wurde verletzt. Mindestens zwei Kugeln trafen das Gebäude der Synagoge am Montag, berichtet das russische Jewish Congress-Team, das den Antisemitismus in Russland überwacht…

Israel reagiert zurückhaltend auf Syrien-Abkommen

Israel hat zurückhaltend auf die Vereinbarung zwischen Russland und den USA auf einen Zeitplan für eine Zerstörung der syrischen Chemiewaffen reagiert. Er hoffe, dass das Abkommen auch erfolgreich umgesetzt werde, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntag. Es müsse sich daran messen lassen, ob tatsächlich das ganze C-Waffen-Arsenal Syriens vernichtet werde…

Russlands C-Waffen-Initiative kann Syrien-Konflikt beenden

Israel schliesst nicht aus, dass die russische Initiative, die syrischen Chemiewaffen unter internationale Kontrolle zu stellen, zur Beilegung der Krise verhelfen kann, meldet Reuters unter Verweis auf eine Erklärung des israelischen Ministers für strategische Planung, Yuval Steinitz. „Wenn der russische Vorschlag Syrien tatsächlich vor allem von chemischen Waffen befreit und diese dann vernichtet, so kann das der Tragödie sowie der Bedrohung selbst ein Ende setzen“, sagte der Minister…

Sicherheit und MilitärAngriff auf syrischen Hafen: Israel hielt Russen aus der Schusslinie

Israel hat laut dem libanesischen TV-Sender MTV seinen Angriff auf ein Waffenlager nahe dem syrischen Hafen Latakia erst gestartet, nachdem man sich überzeugt hatte, dass sich keine russischen Spezialisten vor Ort befinden, meldet Newsru.Israel. Wie das israelische Portal ausführt, befanden sich in dem am 5. Juli zerstörten Waffenlager entweder 50 russische Jachont-Raketen oder aber Bestandteile der Luftabwehr-Raketenkomplexe S-300. „Syrien hatte bestimmt nicht geplant, die S-300 der Hisbollah zu übergeben und auch, dass Damaskus bereit gewesen sein soll, die russischen Jachont-Raketen mit den libanesischen Schiiten zu teilen, ist äusserst unwahrscheinlich“, so Newsru.Israel…

Vorerst kein Sieger im Syrien-Konflikt

Trotz der jüngsten Erfolge der syrischen Regierungstruppen wäre es verfrüht, von einem baldigen Sieg des Regimes von (Präsident) Assad zu sprechen, so der stellvertretende israelische Vize-Aussenminister Zeev Elkin am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau. „Vom Standpunkt Assads ist in den letzten Wochen eine gewisse positive Dynamik zu beobachten und die vor zwei Monaten veröffentlichten Prognosen, laut denen Assad in nächster Zeit hundertprozentig die Kontrolle über die Situation verlieren werde, erwiesen sich als unbegründet. Dies veranschaulicht aber ein weiteres Mal die Dynamik der Situation. Ich bin mir nicht sicher, dass heute ein Sieg der einen oder anderen Seite eindeutig vorhergesagt werden kann“, so Elkin…

Moskau will mit seiner Golan-Initiative Sicherheit in Region festigen

Die von Russland unterbreitete Initiative, seine Blauhelme auf den Golan zu entsenden, resultiert nach Worten von Aussenminister Sergej Lawrow aus dem Bestreben, die Sicherheit im Nahen Osten zu festigen. Die russische Initiative verfolge keine Ziele, die Präsenz in der Region auszubauen, sagte Lawrow vor der Presse in Rio de Janeiro. „Ich habe bislang keine einzige negative Einstellung zu diesem Vorschlag mitbekommen. Allerdings verweist man auf ein Protokoll von 1974. Aber dieses Protokoll könnte durch ein neues ersetzt werden“, sagte Lawrow. Wichtig sei zu verhindern, dass es auf den Golanhöhen zum Blutvergiessen komme. Lawrow versicherte, dass russische Friedenssoldaten ihre Aufgabe zur Stabilisierung der Lage in dieser Region würdig erfüllen werden, sollte Israel und Syrien zustimmen und der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon einen entsprechenden Beschluss fassen…

Russisches Kontingent auf Golan für Israel akzeptabel

Israel wird laut der israelischen Vizeinnenministerin Faina Kirschenbaum keine Einwände gegen eine Stationierung russischer Blauhelme auf den Golanhöhen haben. „Wir haben gehört, dass einige Länder ihre Friedenskontingente abziehen wollen, weil es bei ihnen Verletzte gegeben hat“, sagte sie am Montag im russischen Radiosender Echo Moskwy. „Wenn Präsident Wladimir Putin beschlossen hat, Kräfte dorthin zu entsenden, so denke ich nicht, dass Israel dagegen sein wird. Wir sind stets dafür, dass es dort jemanden gibt, der die Situation überwacht.“ „Dies können sowohl russische als auch österreichische oder australische Kräfte sein. Uns ist es absolut egal“, fügte sie hinzu…

Netanjahu berät mit Putin über Syrien-Konflikt

Israel will sich nach Worten von Regierungschef Benjamin Netanjahu nicht in den Krieg in Syrien einmischen, solange es nicht angegriffen wird. Netanjahu sagte am Sonntag während der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem, er habe am Wochenende mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die immer komplexere Situation in Syrien gesprochen. Die Situation in Syrien werde „jeden Tag komplexer“, hiess es in einer vom Amt des Ministerpräsidenten verbreiteten Erklärung. Russland hatte angeboten, sich an der bedrängten UNO-Beobachtermission in der Pufferzone entlang der israelisch-syrischen Waffenstillstandslinie auf der Golan-Hochebene zu beteiligen…