Der Ratiopharm-Mutterkonzern Teva schlägt sich mit einem wichtigen Medikament besser gegen die Konkurrenz durch Nachahmer als erwartet. Die Israelis hoben nach einem Plus beim Gewinn vor Sondereffekten im dritten Quartal ihren Ausblick an. Allerdings reisst die geplatzte Übernahme des Konkurrenten Mylan den Konzern unterm Strich kräftig nach unten…
Teva
Pharmakonzern Teva mit Milliarden-Deal in Mexiko
Der israelische Pharmakonzern Teva baut sein Geschäft in Schwellenländern mit einer Übernahme in Mexiko aus. Der weltgrösste Hersteller von Nachahmer-Medikamenten will dort für 2,3 Milliarden US-Dollar (2,05 Mrd Euro) den Pharmaproduzenten Rimsa übernehmen, wie er am Donnerstag in Jerusalem mitteilte. „Die Zusammenführung unserer Unternehmen legt den Grundstein für eine führende Rolle und langfristiges profitables Wachstum in der Region“…
US-Pharmakonzern Mylan lehnt 40-Mrd.-Dollar-Offerte aus Israel ab
Der US-Pharmakonzern Mylan lehnt das 40 Mrd. Dollar schwere Übernahmeangebot durch den israelischen Konkurrenten Teva ab. Die Offerte sei feindlich und im Mylan-Direktorium einstimmig auf Widerstand gestossen, teilten die Amerikaner am Montag mit…
Teva verdient dank geringerer Kosten mehr
Der israelische Pharmakonzern Teva hat im vergangenen Jahr den Gewinn nur dank deutlich geringerer Kosten gesteigert. Der Überschuss sei um knapp 1,8 Milliarden Dollar auf etwas über 3 Milliarden Dollar gestiegen, teilte der der weltgrösste Hersteller von Nachahmermedikamenten am Donnerstag in Jerusalem mit…
Teva gibt unter Vorbehalt stehende Prognose für 2015
Die Prognose für das kommende Jahr steht beim israelischen Pharmakonzern Teva unter Vorbehalt: Alles hängt davon ab, wann eine Nachahmerversion für den grössten Umsatzbringer, das Multiple-Sklerose-Mittel Copaxone, auf den Markt kommt…
Mepha büsst in ersten 9 Monaten trotz Umsatzwachstums Marktanteile ein
Der in der Schweiz führende Generika-Anbieter Mepha wächst auch nach der Übernahme durch die israelische Teva zwar weiter. Im laufenden Jahr gingen aber Marktanteile verloren, weil Konkurrenten noch stärker zulegten…
Generikahersteller Teva will jede zehnte Stelle streichen
Der israelische Pharmakonzern Teva Pharmaceutical verschärft angesichts roter Zahlen sein Sparprogramm. Rund 5.000 Stellen sollen weltweit wegfallen, ein Grossteil davon bis Ende kommenden Jahres, wie die Muttergesellschaft des Ulmer Generikaherstellers Ratiopharm am Donnerstag in Jerusalem mitteilte. Damit streicht Teva jeden zehnten Arbeitsplatz im Konzern…
Wechsel an der Spitze von Teva
Teva Deutschland, führender Anbieter von Arzneimitteln, Generika und frei verkäuflichen Arzneimitteln (OTC), bekommt einen neuen Chef. Markus Leyck Dieken (48) löst Sven Dethlefs ab, der fünf Jahre an der Spitze stand und im Teva-Konzern in Israel künftig für die Produktion und die Lieferkette weltweit zuständig sein wird…
Lonza beendet Biosimilars-Gemeinschaftsunternehmen mit Teva
Der Basler Biozid- und Pharmawirkstoffhersteller Lonza beerdigt das 2009 gegründete Gemeinschaftsunternehmen für Biosimilars mit dem israelischen Generikahersteller Teva. Der Entscheid werde es beiden Unternehmen ermöglichen, ihre eigenen Strategien in dem Bereich weiterzuverfolgen. Lonza will sich den Angaben zufolge auf die Auftragsherstellung und die Zelllinienkonstruktion konzentrieren. Teva strebt ein ausgewogeneres Portfolio an Biologics, Biobetters und Biosimilars an. Letzteres sind biotechnologisch erzeugte Arzneimittel, deren Zusammensetzung im Gegensatz zu herkömmlichen Generika nicht völlig identisch ist mit dem Originalwirkstoff. Dass die Zusammenarbeit zwischen Lonza und dem weltgrössten Generikahersteller Teva für das betreffende Biosimilars-Projekt auf der Kippe stand, war schon seit längerem bekannt…