Teva

Teva muss für gescheiterten Mylan-Übernahmeversuch bluten

Der Ratiopharm-Mutterkonzern Teva schlägt sich mit einem wichtigen Medikament besser gegen die Konkurrenz durch Nachahmer als erwartet. Die Israelis hoben nach einem Plus beim Gewinn vor Sondereffekten im dritten Quartal ihren Ausblick an. Allerdings reisst die geplatzte Übernahme des Konkurrenten Mylan den Konzern unterm Strich kräftig nach unten…

Pharmakonzern Teva mit Milliarden-Deal in Mexiko

Der israelische Pharmakonzern Teva baut sein Geschäft in Schwellenländern mit einer Übernahme in Mexiko aus. Der weltgrösste Hersteller von Nachahmer-Medikamenten will dort für 2,3 Milliarden US-Dollar (2,05 Mrd Euro) den Pharmaproduzenten Rimsa übernehmen, wie er am Donnerstag in Jerusalem mitteilte. „Die Zusammenführung unserer Unternehmen legt den Grundstein für eine führende Rolle und langfristiges profitables Wachstum in der Region“…

Teva verdient dank geringerer Kosten mehr

Der israelische Pharmakonzern Teva hat im vergangenen Jahr den Gewinn nur dank deutlich geringerer Kosten gesteigert. Der Überschuss sei um knapp 1,8 Milliarden Dollar auf etwas über 3 Milliarden Dollar gestiegen, teilte der der weltgrösste Hersteller von Nachahmermedikamenten am Donnerstag in Jerusalem mit…

Generikahersteller Teva will jede zehnte Stelle streichen

Der israelische Pharmakonzern Teva Pharmaceutical verschärft angesichts roter Zahlen sein Sparprogramm. Rund 5.000 Stellen sollen weltweit wegfallen, ein Grossteil davon bis Ende kommenden Jahres, wie die Muttergesellschaft des Ulmer Generikaherstellers Ratiopharm am Donnerstag in Jerusalem mitteilte. Damit streicht Teva jeden zehnten Arbeitsplatz im Konzern…

Wechsel an der Spitze von Teva

Teva Deutschland, führender Anbieter von Arzneimitteln, Generika und frei verkäuflichen Arzneimitteln (OTC), bekommt einen neuen Chef. Markus Leyck Dieken (48) löst Sven Dethlefs ab, der fünf Jahre an der Spitze stand und im Teva-Konzern in Israel künftig für die Produktion und die Lieferkette weltweit zuständig sein wird…

Lonza beendet Biosimilars-Gemeinschaftsunternehmen mit Teva

Der Basler Biozid- und Pharmawirkstoffhersteller Lonza beerdigt das 2009 gegründete Gemeinschaftsunternehmen für Biosimilars mit dem israelischen Generikahersteller Teva. Der Entscheid werde es beiden Unternehmen ermöglichen, ihre eigenen Strategien in dem Bereich weiterzuverfolgen. Lonza will sich den Angaben zufolge auf die Auftragsherstellung und die Zelllinienkonstruktion konzentrieren. Teva strebt ein ausgewogeneres Portfolio an Biologics, Biobetters und Biosimilars an. Letzteres sind biotechnologisch erzeugte Arzneimittel, deren Zusammensetzung im Gegensatz zu herkömmlichen Generika nicht völlig identisch ist mit dem Originalwirkstoff. Dass die Zusammenarbeit zwischen Lonza und dem weltgrössten Generikahersteller Teva für das betreffende Biosimilars-Projekt auf der Kippe stand, war schon seit längerem bekannt…