Mit dem Schritt wurde gerechnet. Das Teva-Angebot sei viel zu niedrig, hiess es zur Begründung. Erst bei einer Offerte von deutlich über 100 Dollar pro Mylan-Aktie gebe es Gesprächsbereitschaft. Im Raum stehen bislang 82 Dollar pro Anteil.

Kostendruck und sinkende Umsätze heizen seit längerem das Fusionsfieber in der Pharmabranche an. Für Aufsehen sorgte 2014 der Versuch einer feindlichen Übernahme, mit dem der US-Pharmariese Pfizer bei AstraZeneca abblitzte.

Teva verspricht sich von einem Mylan-Kauf binnen drei Jahren Einsparmöglichkeiten von 2 Mrd. Dollar und jährliche Umsätze von insgesamt 30 Mrd. Dollar.

(JNS und Agenturen)