Tempelberg

Israels Nachgeben

Der zweite israelische Fernsehkanal berichtete gestern in den Abendnachrichten, dass die Mehrheit der Israelis die Entscheidung über den Abbau der Metalldetektoren nicht unterstütze. Bei einer neuen Umfrage wurden Teilnehmer gefragt, ob sie die Installation von Metalldetektoren am Eingang zum Tempelberg für richtig hielten. 68 Prozent antworteten mit ja, 23 Prozent sagten nein und 9 Prozent hatten keine Meinung…

Sicherheitskräfte am Tempelberg werden verstärkt

Wegen der anhaltenden gespannten Situation am Tempelberg werden die dort stationierten Sicherheitskräfte am morgigen Freitag durch weitere Truppen verstärkt werden. Es werden Unruhen und gewalttätige Auseinandersetzungen nach dem traditionellen Freitagsgebet befürchtet. Bereits gestern wurden die gläubigen Moslems dazu aufgerufen, das Freitagsgebet vor und nicht auf dem Tempelberg zu verrichten. Das könnte zu Auseinandersetzungen führen…

„Allah hu Akbar“-Rufe auf dem Tempelberg für illegal erklärt

Das Jerusalemer Amtsgericht hat entschieden, dass der Ruf „Allah hu Akbar“ (arabisch für „Gott ist grösser“) zu Nicht-Moslems auf dem Tempelberg eine Friedensstörung darstelle. Aufgrund Erfahrungen aus der Vergangenheit ist bekannt, dass der Ruf „Allah hu Akbar“ ausserhalb der Gebetszeiten oft während Demonstrationen und Auseinandersetzungen benutzt wird und meistens mit Gewalttaten und Terror verbunden ist…

„Hört auf uns zu ermorden!“

Orthodoxe Juden sind gegen das Betreten des Tempelberges (Moscheen). Hört auf uns zu ermorden!“ Dieser Aufruf von Arie Erlich, Vize-Editor der ultra-orthodoxen Zeitung „Mischpacha“ („Familie“) ist simultan auf Arabisch und Hebräisch veröffentlicht sowie in den palästinensischen Netzwerken verbreitet worden…

Netanjahu verbannt Politiker vom Tempelberg

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat am Mittwochabend angeordnet, dass Mitglieder seiner Regierung und israelische Parlamentsabgeordnete den Jerusalemer Tempelberg vorerst nicht mehr betreten dürfen. Netanjahu will damit ein Zeichen setzen, damit die Gewalt zwischen Juden und Palästinensern im Heiligen Land nicht weiter eskaliert. Allein am Mittwoch gab es fünf Terrorangriffe…

Jude verklagt PA und Jordanien

Ein jüdischer Aktivist will rund 250 Millionen Euro Schmerzensgeld, weil die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) und Jordanien Juden den Zugang zum Tempelberg erschweren. Sein Argument sind die israelischen Antidiskriminierungsgesetze. Der rechtsgerichtete Aktivist Baruch Ben Josef verklagte ausserdem die arabische Nichtregierungsorganisation „Islamische Bewegung“…

Araber attackieren Polizei am Tempelberg

Am Sonntag ist es zu gewalttätigen Zusammenstössen zwischen der israelischen Polizei und Palästinensern am Tempelberg gekommen. Dabei musste die Polizei in die Al-Aksa-Moschee vorrücken, was sie nur sehr selten tut. In einer Polizeimitteilung hiess es, zur Vermeidung einer Eskalation seien dutzende Beamte einige Meter weit in …

Juden sollen auf Tempelplatz beten dürfen

37% der israelischen Bevölkerung sind der Meinung, dass allen Religionsgläubigen der Zutritt zum jüdischen Tempelplatz erlaubt sein sollte, wenn man dort beten wolle. Momentan ist es nur den moslemischen Betern erlaubt, auf dem Areal oberhalb der Klagemauer zu beten. Nur 20% der Israelis sind anderer Meinung…