Teva, selbst der weltgrösste Hersteller von Nachahmermedikamenten, geht im Moment davon aus, dass im Herbst zwei Generika-Versionen von Copaxone auf den Markt kommen. Vor Gericht geht es derzeit allerdings um die Frage, ob der Patentschutz bis September gewährt bleibt. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat bisher kein Nachahmermedikament zugelassen.

Teva will vor Gericht mehr Zeit kaufen, um seine Patienten auf ein anderes Multiple-Sklerose-Mittel umzustellen, dass nicht mehr einmal am Tag eingenommen werden muss, sondern länger vorhält. Zudem versucht Teva mit einem Kostensenkungsprogramm von bis zu zwei Milliarden Dollar gegenzusteuern.

Unterdessen kündigte das an der New Yorker Börse notierte Unternehmen für das kommende Jahr ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 1 bis 1,2 Milliarden Dollar an.