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King David unter 100 besten Hotels weltweit

Das Jerusalemer King David Hotel ist unter die 100 besten Hotels der Welt gewählt worden. Die Rangliste wird jährlich vom Luxus-Livestyle-Magazin Robb Report herausgegeben. In der Begründung hiesse es: „In seinem magischen Mix von Geschichte und Hedonismus hat dieses 233-Zimmer Hotel in seinen 83 Jahren bereits Präsidenten und Ministerpräsidenten beherbergt. Die Zimmer im obersten Stock, der 2011 neu eröffnet wurde, sind die besten.“ Rafi Beeri, Vizepräsident für Marketing und Verkauf bei Dan Hotels, zu denen das King David gehört, erklärte: „Wir sind stolz auf diesen beeindruckenden Erfolg des King David.“…

Barbra Streisand erhält Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität

Die Schauspielerin und Sängerin Barbra Streisand wird die Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität Jerusalem erhalten. Dies gab die Universität am Montag bekannt. Streisand erhalte den Titel für „ihre beruflichen Erfolge, ihre aussergewöhnliche humanitäre Einstellung, ihre Vorreiterrolle im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte, sowie ihren Einsatz für Israel und das jüdische Volk“, so die Universität…

UNESCO-Mission kurzfristig abgesagt

UN-Experten wollten ab Dienstag Zustand der Jerusalemer Altstadt begutachten. Israel hat am Montag mitgeteilt, dass es eine UNO-Delegation ausgeladen hat, die ab Dienstag ein Gutachten zum Zustand der Altstadt von Jerusalem erarbeiten wollte. Grund sei die „Politisierung“ der Mission durch die Palästinenser, begründete ein Vertreter des israelischen Außenministeriums die kurzfristige Absage.

Betende Jüdinnen lösen Tumulte aus

Sie wollten beten und lösten schwere Tumulte aus: An der Klagemauer in Jerusalem ist es zwischen einer Gruppe religiöser Frauen und ultraorthodoxen Juden zu einem Streit um religiöse Praktiken gekommen. Ein Gericht hatte Frauen vor Kurzem das Gebet mit Gebetsschal an der Klagemauer genehmigt. Nach Ansicht der Orthodoxen ist dies aber nur Männern erlaubt. Ein Grossaufgebot der Polizei sicherte das Gebet der Gruppe “Frauen der Mauer”. Orthodoxe Rabbiner wollten das Ereignis unbedingt verhindern und hatten zu Protesten aufgerufen…

Polizei nimmt Grossmufti von Jerusalem zum Verhör fest

Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen auf dem Tempelberg hat die israelische Polizei den Grossmufti von Jerusalem zum Verhör festgenommen. Mohammed Hussein wurde „von Kommissaren abgeführt und zu einer Wache gebracht, wo er zu seiner mutmasslichen Beteiligung an einem Störfall vernommen wird, der sich gestern auf dem Tempelberg ereignete“, wie Polizeisprecher Micky Rosenfeld mitteilte. Weiter erläuterte er, am Dienstag seien „einige Stühle auf eine Gruppe von Juden auf dem Tempelberg geworfen worden“, den die Araber übersetzt Edles Heiligtum nennen…

Einwohner Jerusalems sind mit ihrer Stadt hoch zufrieden

Heute feiert Israel den Jerusalem-Tag. Es ist der 46. Jahrestag der Wiedervereinigung der Hauptstadt. Tausende Israelis ziehen singend und tanzend mit blauweissen Israelfahnen durch die Jerusalemer Altstadt. Die Bürger von Jerusalem sind glücklicher als Bewohner anderer israelischer Städte. Zudem steigt die Zahl der Arbeitsplätze in der Hauptstadt weiter an. Das hat eine amtliche Studie belegt, die zum Jerusalem-Tag veröffentlicht wurde…

Ölberg in Jerusalem wird zur Müllkippe

Der älteste und grösste jüdische Friedhof der Welt gleicht einer Müllkippe. Die berühmte Ruhestätte auf dem Ölberg in Jerusalem wird seit längerem von jugendlichen Vandalen und Kriminellen heimgesucht. Schon vor zwei Jahren hatte sich der israelische Rechnungshofpräsident Micha Lindenstrauss negativ über die Zustände auf dem Ölberg geäussert. „Die Sanierung des Friedhofs geht nur im Schneckentempo voran, die Sicherheitsmassnahmen sind dort extrem schlecht und Vandalismus und kriminelle Zwischenfälle häufen sich.“, schilderte Lindenstrauss damals die Lage. Seitdem haben sich die Verhältnisse nur wenig verbessert…

Kuhhandel um Strassennamen

Letzte Woche hat die Stadtverwaltung von Jerusalem nach langem Hin und Her beschlossen, den weltberühmten jüdischen Denker Yeshayahu Leibowitz durch einen Strassennamen zu ehren. Aus rechten und religiösen Kreisen hatte es starken Widerstand gegeben. Leibowitz war ein scharfsinniger Querdenker, der gerne provozierte. Er wurde bewundert und attackiert für seine kontroversen Ansichten in Bezug auf die Halacha, die jüdische Rechtslehre. Er war Zionist, lehnte aber jede Art von Nationalismus ab. Leibowitz war orthodoxer Jude, jedoch vehement davon überzeugt, dass Staat und Religion strikt getrennt werden müssten, damit sie einander nicht korrumpierten…

„Frauen der Klagemauer“ dürfen laut beten

Zukünftig dürfen Frauen an der Klagemauer laut beten und den jüdischen Gebetsschal tragen. Mit diesem Urteil hob das Jerusalemer Bezirksgericht am Donnerstag die Entscheidung eines Magistratsgerichtes auf, das befunden hatte, dass laute Gebete der Frauen ein öffentliches Ärgernis darstellten. Das Tragen der Gebetsschals und lautes Gebet durch Frauen verletze weder die ortsüblichen Gepflogenheiten noch würde es ein öffentliches Ärgernis darstellen. Mit dieser Entscheidung des Jerusalemer Gerichts hat die Organisation „Frauen der Klagemauer“ einen Sieg errungen. Die Forderung nach einem gleichberechtigten Umgang mit Gebeten an der Klagemauer ist in den vergangenen Monaten Gegenstand öffentlicher Diskussionen geworden.

Schweizer Bundesrat Didier Burkhalter kommt nach Jerusalem

Im Mittelpunkt steht Besuch beim Schweizerischen Zentrum für Konfliktsforschung. Als Gast der Hebräischen Universität (HU) von Jerusalem wird der schweizerische Aussenminister, Bundesrat Didier Burkhalter, am Donnerstag, den 2. Mai in Begleitung von Andreas Baum, den schweizerischen Botschafter in Israel, und einer Delegation von Diplomaten aus der Schweiz dem Sigi-und- Lisa-Daniel Schweizer Zentrum für Konfliktforschung, -verwaltung und –lösung an der HU einen Besuch abstatten…