Kotel

„Mauerfrauen“ werden an der Klagemauer beten

In Übereinstimmung mit einem vor einigen Monaten ergangenen Gerichtsurteil werden diesen Monat die «Women of Wall» ihr Morgengebet direkt an der Klagemauer verrichten können. Die Frauen und ihre Unterstützer werden am kommenden Mittwoch von einer Polizeieskorte zum Frauensektor am Kotel begleitet. Dort werden sie ihr Morgengebet nicht wie letzten Monat in Distanz zur Mauer auf einem Platz abhalten müssen, der normalerweise als Parkplatz dient, sondern können im Frauensektor beten. Dies wurde von einem Gericht so angeordnet, nachdem die Jerusalemer Polizei zuvor das Gesetz anders ausgelegt hatte…

Polizeieinsatz: Ultraorthodoxe vertreiben Reform-Frauen

An der Westmauer („Klagemauer“) in der Jerusalemer Altstadt ist es heute zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Die Reform-Jüdinnen der „Frauen der Mauer“-Bewegung wollten im Frauenbereich an der Mauer beten. Sie trugen dabei Gebetsriemen, Gebetsschals und lasen aus der Torah – all dies ist gemäss jüdischer Tradition den Männern vorbehalten. Ultraorthodoxe Rabbiner hatten das Verhalten der Reform-Jüdinnen bereits mehrfach als gotteslästerlich verurteilt. So versammelten sich heute früh etwa 5000 ultraorthodoxe junge Frauen an der Mauer. Sie riefen Hass-Parolen und bewarfen die „Frauen der Mauer“ mit Eiern und Wasserbeuteln…

Rabbanit: Frauen können für die jüdischen Menschen vereinen

Die besonderen Gebete für die Sicherheit der Welt Judentums werden am Rosh Chodesch Av, Montag, dem 08.07.2013 an der Kotel stattfinden. Diese Gebete finden das dritte Jahr in Folge statt, Tausende von Frauen sagen Tehillim (Psalmen) und Gebete im Namen der jüdischen Gemeinden und Einzelpersonen auf der ganzen Welt. Die Veranstaltung findet um 18.00 Uhr (Israel Zeit) statt. Eine der Organisatoren, Rabbanit Tali Ben-Yishai sagte, dass ähnliche Gebetsverantstalltungen zur gleichen Zeit in vielen Städten auf der ganzen Welt stattfinden…

Schiesserei an Klagemauer: Der Fall scheint sich zu wenden

Neue Erkenntnisse im Fall des vor ein paar Tagen an der Klagemauer erschossenen Juden: Wachmann Hadi Kablan (Bildmitte), der die tödlichen Schüsse abgab und bei der Polizei kurz nach der Tat zunächst jegliche Aussage verweigerte, hat jetzt seine Version des Geschehens geschildert. Demnach soll das Opfer Doron Ben Shlush den drusischen Wachmann rassistisch beleidigt haben…

Jude an Klagemauer erschossen

Am Freitagmorgen ist es an der Jerusalemer Klagemauer zu einem tragischen Zwischenfall gekommen. Ein offensichtlich verwirrter jüdischer Mann wurde von einem Sicherheitsbeamten erschossen, weil er „Allahu Akbar“ gerufen und etwas aus seiner Tasche gezogen hatte. Der Sicherheitsmann war davon ausgegangen, dass es sich um einen Attentäter handelte. Es ist schon häufiger vorgekommen, dass sich palästinensische Terroristen als Juden verkleidet und Anschläge ausgeführt haben. Der gesamte Platz vor der Klagemauer wurde abgeriegelt, weitere Menschen kamen nicht zu schaden. Ein jüdischer Beter, der das 45-jährige Opfer kannte, erklärte gegenüber der israelischen Presse, dass dieser als sonderbare Person bekannt gewesen war…

Wieder Drohbrief zu „Women of the Wall“

Die Person, die bereits einen Drohbrief an die Oberrabbiner von Israel gesandt hatte, schlug dieses Mal mit einem Brief an den Hareidi-religiösen MK Moshe Gafni (Yahad Hatorah) zu. Gafni wurde darin bedroht und aufgefordert die Regeln an der Kotel (Klagemauer) so zu ändern, damit die Organisation „Frauen der Mauer“ (WoW) dort beten können, wann immer sie wollen. „Das ist deine letzte Warnung. Sie werden nach Hause gehen mit den Leichen von einhundert Hareidi Männer „, so die Drohung im Schreiben…

Drohbriefe an Oberrabbiner

Der Streit um das Gebet von Frauen an der Westmauer eskaliert. Die israelischen Oberrabbiner Yona Metzger und Shlomo Amar haben Briefe mit Todesdrohungen erhalten. Der Brief am 28. Mai von Tel Aviv aus verschickt und hat ein Bild von einer Pistole beiliegend. Das Büro des Oberrabbinats alarmierte die Sicherheitsdienste und sagte, dass dies das erste Mal sei das Oberrabbiner in Israel bei ihrem Leben bedroht wurden. In dem Brief heisst es, falls es den liberalen Frauen nicht gestattet werde, an der Mauer auf die von ihnen gewünschte Art zu beten, würden die Rabbiner die Leichen von 100 Ultraorthodoxen vor ihrer Tür finden. Ultraorthodoxe werden in den Briefen als „stinkende Parasiten“ diffamiert, deren Ende nahe sei. Die Polizei nimmt die Drohungen ernst und hat eine Untersuchung eingeleitet. Mit den Drohbriefen sei eine rote Linie überschritten worden, hiess es…

Betende Jüdinnen lösen Tumulte aus

Sie wollten beten und lösten schwere Tumulte aus: An der Klagemauer in Jerusalem ist es zwischen einer Gruppe religiöser Frauen und ultraorthodoxen Juden zu einem Streit um religiöse Praktiken gekommen. Ein Gericht hatte Frauen vor Kurzem das Gebet mit Gebetsschal an der Klagemauer genehmigt. Nach Ansicht der Orthodoxen ist dies aber nur Männern erlaubt. Ein Grossaufgebot der Polizei sicherte das Gebet der Gruppe “Frauen der Mauer”. Orthodoxe Rabbiner wollten das Ereignis unbedingt verhindern und hatten zu Protesten aufgerufen…

„Frauen der Klagemauer“ dürfen laut beten

Zukünftig dürfen Frauen an der Klagemauer laut beten und den jüdischen Gebetsschal tragen. Mit diesem Urteil hob das Jerusalemer Bezirksgericht am Donnerstag die Entscheidung eines Magistratsgerichtes auf, das befunden hatte, dass laute Gebete der Frauen ein öffentliches Ärgernis darstellten. Das Tragen der Gebetsschals und lautes Gebet durch Frauen verletze weder die ortsüblichen Gepflogenheiten noch würde es ein öffentliches Ärgernis darstellen. Mit dieser Entscheidung des Jerusalemer Gerichts hat die Organisation „Frauen der Klagemauer“ einen Sieg errungen. Die Forderung nach einem gleichberechtigten Umgang mit Gebeten an der Klagemauer ist in den vergangenen Monaten Gegenstand öffentlicher Diskussionen geworden.

Eine halbe Milliarde Dollar für die Klagemauer

Besucher stecken, so ist es Brauch, kleine Zettelchen mit Gebeten und Wünschen zwischen die Ritzen der Klagemauer.
Ein Betender hat nun dort etwas anderes entdeckt: Am Mittwoch fand er einen Umschlag mit 507 Schecks, von denen jeder einzelne auf die Summe von einer Million US-Dollar ausgestellt worden war.
Sie hatten jedoch weder einen Adressaten, noch ist es wahrscheinlich, dass sie gedeckt sind.
Rabbiner Shmuel Rabinovitch zufolge, der die Oberaufsicht an der Klagemauer hat, stammen die meisten der Schecks aus Nigeria; die Polizei erklärte, es seien auch Schecks aus den USA, Europa und Asien dabei gewesen.
Rabbiner Rabinovitch erläuterte, in den Spendenboxen der Klagemauer fänden sich häufiger Schecks über grössere Summen, die jedoch bisher immer geplatzt seien. In den meisten Fällen kämen sie aus afrikanischen Ländern. Die Menschen wollten „dem Schöpfer alles geben, was sie haben“, erkläre er sich das Phänomen, so Rabinovitch.