Verbot

Israel verbietet als erstes Land Pelzhandel

Israel verbietet als erstes Land den Handel mit Pelzen. Ministerin Gila Gamliel habe am Vortag eine entsprechende Anweisung unterzeichnet, bestätigte eine Sprecherin des Umweltministeriums am Donnerstag. Lob von Peta. «Für die Pelzindustrie werden weltweit Hunderte Millionen von Tieren getötet», sagte Gamliel den… Weiterlesen ›

Polens Schechita-Kontroverse schlägt immer grössere Wellen

Am 12. Juli hatte das Unterhaus des polnischen Parlaments einen von der Regierung unterstützten Gesetzesvorschlag mit 222:178 Stimmen zurückgewiesen, der das rituelle Schächten im Land ebenso wie das Halal-Schächten der Muslime legalisiert hätte. Bis jetzt hat Polen durch den Export von koscherem und Halal-Fleisch rund 650 Millionen Dollar pro Jahr eingenommen. Als Folge einer Petition von Tierschützern befand ein Verfassungsgericht im Januar aber, dass Polen kein Recht habe, rituelles Schächten zuzulassen. Mit «immenser Enttäuschung» reagierte Ronald S. Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses, auf den Beschluss des Sejm, der polnischen Legoslativen, die Schechita, das religiöse Schlachten im Lande zu verbieten. «Dieser Entscheid ist», so erklärte Lauder, «ein Schlag ins Gesicht von Juden und Muslimen gleichermassen, und ein bitterer Schlag für all jene, die grosse Mühe darauf aufgewandt haben…

Regierung für Verkaufsverbot von Stopfleber

Die Regierung hat am Sonntag einen Gesetzesvorschlag gebilligt, demzufolge der Verkauf von Gänse- und Entenleber verboten werden soll, zu deren Herstellung die Tiere der sogenannten Stopfmast unterzogen wurden. Die Stopfmast selbst ist in Israel bereits seit etwa zehn Jahren verboten, allerdings gelangen jährlich etwa 15 Tonnen vornehmlich aus Ungarn importierte Stopfleber in den Handel…

Libanon verbietet preisgekrönten Film mit israelischen Schauspielern

Der preisgekrönte libanesische Film „The Attack“ darf in libanesischen Kinos nicht gezeigt werden. Der Grund: Teile davon wurden in Tel Aviv gedreht. Filmemacher im Libanon müssen ihre Drehbücher den Behörden zur Bestätigung vorlegen. Das libanesische Innenministerium habe die Ausstrahlung des Films „The Attack“ verboten, weil der Regisseur Ziad Doueiri sich während der Filmaufnahmen in Israel befunden habe. Dies berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma‘an“ unter Berufung auf Doueiris Facebook-Seite. Der Libanese schreibt: „Um Dinge angemessen darzustellen und weil Teile des Films in Tel Aviv spielen, habe ich Teile des Films in Tel Aviv gedreht“…