Golan

Siedler fordern Masnahmen gegen die Europäische Union

Die Entscheidung der Europäischen Union, Israel nur noch in den Grenzen von 1967 anzuerkennen und die jüdischen Siedlungen im sogenannten Westjordanland zu boykottieren, hat im Heiligen Land heftige Reaktionen ausgelöst. Der Siedlerrat von Judäa, Samaria und dem Gazastreifen forderte die Regierung auf, im Gegenzug Projekte der Europäer zugunsten der Palästinenser im von Israel kontrollierten Teil des Westjordanlandes zu stoppen. Mit Verbitterung nahmen die Siedler zur Kenntnis, dass die Entscheidung der Europäer an Tisha BeAv bekannt gemacht wurde, dem jüdischen Trauertag um den Verlust des Tempels. „Europa hat aus der Geschichte nichts gelernt. Ausgerechnet am 9. Tag des Monats Av kehrt es zurück zu einer Politik des Boykotts“, erklärte der Siedlerrat…

Erneute Eskalation auf den Golanhöhen

Auf den israelisch kontrollierten Golanhöhen sind am Dienstag nach Armeeangaben erneut aus Syrien abgefeuerte Mörsergranaten eingeschlagen, die offenbar fehlgeleitet waren. Bei dem Beschuss, einem der massivsten Beschüsse der letzten Monate, wurde niemand verletzt. Sechs Mörsergranaten sind im nördlichen Teil der Golanhöhen eingeschlagen, teilte eine Sprecherin der israelischen Armee mit. Israel gehe davon aus, dass die Granaten aus dem kriegsgebeutelten Nachbarland fehlgeleitet waren. Die Armee habe die auf den Golanhöhen stationierten UN-Friedenssoldaten über den Vorfall informiert. Medien hatten zuvor von 25 eingeschlagenen Granaten berichtet…

Geschoss aus Syrien auf israelischer Seite im Golan explodiert

In den von Israel besetzten Gebieten auf den Golanhöhen ist am Donnerstag erneut eine aus Syrien abgefeuerte Mörsergranate eingeschlagen. Die Explosion haben niemanden verletzt und keinen Sachschaden angerichtet, sagte eine israelische Armeesprecherin. Offenbar handele es sich nicht um einen gezielten, sondern um einen „mit der inneren Situation in Syrien in Zusammenhang stehenden“ Beschuss, sagte die Sprecherin mit Blick auf den Bürgerkrieg im Nachbarland..

Syriens Regime behauptet: Rebellen erhalten Nachschub über Golan

Syriens Regime wirft Israel vor, die Rebellen über die Golanhöhen mit Nachschub zu versorgen und verletzte Kämpfer in israelischen Krankenhäusern zu behandeln. Die Waffenstillstandszone zwischen Israel und Syrien werde dafür genutzt, um Rebellenkämpfern Unterschlupf zu gewähren. Die UN-Schutztruppe UNDOF wisse von einer grossen Zahl an “Terroristen”, die in den vergangenen drei Monaten in nahe Spitäler und Feldlazarette gebracht worden seien. Das berichtete die Regime-Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf ein angebliches Interview mit einem österreichischen Blauhelm-Soldaten in der palästinensischen Zeitung “al-Manar”. Das Verteidigungsministerium in Wien wollte den Bericht am Sonntag gegenüber der APA nicht kommentieren, solche Äusserungen seien aber schwer vorstellbar, sagte Sprecher Michael Bauer…

Vorerst kein Sieger im Syrien-Konflikt

Trotz der jüngsten Erfolge der syrischen Regierungstruppen wäre es verfrüht, von einem baldigen Sieg des Regimes von (Präsident) Assad zu sprechen, so der stellvertretende israelische Vize-Aussenminister Zeev Elkin am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau. „Vom Standpunkt Assads ist in den letzten Wochen eine gewisse positive Dynamik zu beobachten und die vor zwei Monaten veröffentlichten Prognosen, laut denen Assad in nächster Zeit hundertprozentig die Kontrolle über die Situation verlieren werde, erwiesen sich als unbegründet. Dies veranschaulicht aber ein weiteres Mal die Dynamik der Situation. Ich bin mir nicht sicher, dass heute ein Sieg der einen oder anderen Seite eindeutig vorhergesagt werden kann“, so Elkin…

Moskau will mit seiner Golan-Initiative Sicherheit in Region festigen

Die von Russland unterbreitete Initiative, seine Blauhelme auf den Golan zu entsenden, resultiert nach Worten von Aussenminister Sergej Lawrow aus dem Bestreben, die Sicherheit im Nahen Osten zu festigen. Die russische Initiative verfolge keine Ziele, die Präsenz in der Region auszubauen, sagte Lawrow vor der Presse in Rio de Janeiro. „Ich habe bislang keine einzige negative Einstellung zu diesem Vorschlag mitbekommen. Allerdings verweist man auf ein Protokoll von 1974. Aber dieses Protokoll könnte durch ein neues ersetzt werden“, sagte Lawrow. Wichtig sei zu verhindern, dass es auf den Golanhöhen zum Blutvergiessen komme. Lawrow versicherte, dass russische Friedenssoldaten ihre Aufgabe zur Stabilisierung der Lage in dieser Region würdig erfüllen werden, sollte Israel und Syrien zustimmen und der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon einen entsprechenden Beschluss fassen…

Russisches Kontingent auf Golan für Israel akzeptabel

Israel wird laut der israelischen Vizeinnenministerin Faina Kirschenbaum keine Einwände gegen eine Stationierung russischer Blauhelme auf den Golanhöhen haben. „Wir haben gehört, dass einige Länder ihre Friedenskontingente abziehen wollen, weil es bei ihnen Verletzte gegeben hat“, sagte sie am Montag im russischen Radiosender Echo Moskwy. „Wenn Präsident Wladimir Putin beschlossen hat, Kräfte dorthin zu entsenden, so denke ich nicht, dass Israel dagegen sein wird. Wir sind stets dafür, dass es dort jemanden gibt, der die Situation überwacht.“ „Dies können sowohl russische als auch österreichische oder australische Kräfte sein. Uns ist es absolut egal“, fügte sie hinzu…

Putin schlägt Stationierung russischer Blauhelme vor

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Stationierung russischer Blauhelmsoldaten auf den Golanhöhen vorgeschlagen.

Zur Entscheidung der österreichischen Regierung, die Soldaten des Landes aus der UNDOF-Mission auf den Golan-Höhen abzuziehen, heisst es in einer Stellungnahme des Aussenministeriums: „Wir sind dankbar für Österreichs langjährigen Einsatz und das Bekenntnis zum Frieden im Nahen Osten. Daher bedauern wir diese Entscheidung und hoffen, dass sie nicht zu einer weiteren Eskalation in der Region beitragen wird…

Golan-Grenzübergang vorerst wieder von Regierungstruppen zurückerobert

Das „Bravo-Gate“, der syrisch kontrollierte Teil des Grenzübergangs ist wieder in der Hand der syrischen Regierungstruppen. Das bestätigte der Sprecher des österreichischen Verteidigungsministeriums, Oberst Michel Bauer Donnerstagmittag im Telefonat mit der APA. Der Krisenstab des Ministeriums tagt laut Bauer weiter. Wie wir berichteten, hatten die syrischen Rebellen den einzigen Grenzposten zu den Golanhöhen erobert – mitten in der eigentlich von UNO-Truppen zu kontrollierenden Waffenstillstandszone. Die Gefechte zwischen den Rebellen und den Truppen des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad dauern zur Zeit aber noch an. Es war von Beginn an unsicher, ob die Aufständischen für längere Zeit die Kontrolle über das sogenannte „Bravo-Gate“ am Rand der ehemaligen Stadt Kuneitra behalten könnten…