Russisches Kontingent auf Golan für Israel akzeptabel


Baschar-al-Assad

Dass Baschar al-Assads Drohung tatsächlich Kampfhandlungen folgen werden, gilt als unwahrscheinlich

Israel wird laut der israelischen Vizeinnenministerin Faina Kirschenbaum keine Einwände gegen eine Stationierung russischer Blauhelme auf den Golanhöhen haben.

„Wir haben gehört, dass einige Länder ihre Friedenskontingente abziehen wollen, weil es bei ihnen Verletzte gegeben hat“, sagte sie am Montag im russischen Radiosender Echo Moskwy. „Wenn Präsident Wladimir Putin beschlossen hat, Kräfte dorthin zu entsenden, so denke ich nicht, dass Israel dagegen sein wird. Wir sind stets dafür, dass es dort jemanden gibt, der die Situation überwacht.“ „Dies können sowohl russische als auch österreichische oder australische Kräfte sein. Uns ist es absolut egal“, fügte sie hinzu.

Laut der Vizeministerin gab es schon Situationen, wo auf den Golanhöhen Kräfte stationiert wurden, die nur untätig in ihrem Bunker gesessen haben. „Deshalb möchten wir dort Kräfte haben, die dort für Frieden und Ruhe sorgen würden.“

Laut einem Zeitungsbericht hat Syriens Präsident Baschar al-Assad Israel mit der Eröffnung einer neuen Front auf den Golanhöhen gedroht. Die libanesische Zeitung „al-Akhbar“ berichtete, der Präsident habe einer Gruppe von jordanischen Besuchern von „einer ernsthaften Entscheidung“ berichtet, auf dem Golan eine Militäraktion einzuleiten, die „umfassend, langandauernd und effektiv“ sein werde.

Dieser äusserte darin, man werde sich nicht damit begnügen, „von Zeit zu Zeit ein paar primitive Raketen“ über die Grenze zu feuern wie die Hamas, sondern man werde „wohlgeplanten und dauerhaften Widerstand“ leisten.

Zu heutigen Zeitpunkt ist es allerdings unwahrscheinlich, dass diesen Drohungen tatsächlich Kampfhandlungen folgen werden. Eine zweite Front gegen die besser ausgerüsteten Israelischen Streitkräfte können Assads Truppen selbst mit Unterstützung der Hisbollah Terrororganisation momentan kaum erlauben. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stellte vor dem Verteidigungsausschuss der Knesset klar, dass man „für alle Eventualitäten gerüstet“ sei. Israel habe es mit „einem neuen Nahen Osten“ zu tun, sagte Netanjahu. Israel werde mit Bestimmtheit handeln, um seine Bürger zu schützen.



Kategorien:Sicherheit

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