Eine Trägerrakete Zenit-2SB, die am Sonntag vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) gestartet ist, hat den israelischen Satelliten Amos-4 (Afro-Mediterranean Orbital System) auf eine Erdumlaufbahn gebracht, wie ein Sprecher der Russischen Weltraumagentur Roskosmos mitteilte…
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Russland erlässt Haftbefehl gegen Oligarchen Polonski
Die russischen Justizbehörden haben einen internationalen Haftbefehl gegen den umstrittenen Oligarchen Sergej Polonski erlassen. Ein Tribunal in Moskau habe überdies seine automatische Inhaftierung angeordnet, sobald er russischen Boden betrete, teilte das Innenministerium am Dienstag mit…
Sicherheit und MilitärAngriff auf syrischen Hafen: Israel hielt Russen aus der Schusslinie
Israel hat laut dem libanesischen TV-Sender MTV seinen Angriff auf ein Waffenlager nahe dem syrischen Hafen Latakia erst gestartet, nachdem man sich überzeugt hatte, dass sich keine russischen Spezialisten vor Ort befinden, meldet Newsru.Israel. Wie das israelische Portal ausführt, befanden sich in dem am 5. Juli zerstörten Waffenlager entweder 50 russische Jachont-Raketen oder aber Bestandteile der Luftabwehr-Raketenkomplexe S-300. „Syrien hatte bestimmt nicht geplant, die S-300 der Hisbollah zu übergeben und auch, dass Damaskus bereit gewesen sein soll, die russischen Jachont-Raketen mit den libanesischen Schiiten zu teilen, ist äusserst unwahrscheinlich“, so Newsru.Israel…
Vorerst kein Sieger im Syrien-Konflikt
Trotz der jüngsten Erfolge der syrischen Regierungstruppen wäre es verfrüht, von einem baldigen Sieg des Regimes von (Präsident) Assad zu sprechen, so der stellvertretende israelische Vize-Aussenminister Zeev Elkin am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau. „Vom Standpunkt Assads ist in den letzten Wochen eine gewisse positive Dynamik zu beobachten und die vor zwei Monaten veröffentlichten Prognosen, laut denen Assad in nächster Zeit hundertprozentig die Kontrolle über die Situation verlieren werde, erwiesen sich als unbegründet. Dies veranschaulicht aber ein weiteres Mal die Dynamik der Situation. Ich bin mir nicht sicher, dass heute ein Sieg der einen oder anderen Seite eindeutig vorhergesagt werden kann“, so Elkin…
Moskau will mit seiner Golan-Initiative Sicherheit in Region festigen
Die von Russland unterbreitete Initiative, seine Blauhelme auf den Golan zu entsenden, resultiert nach Worten von Aussenminister Sergej Lawrow aus dem Bestreben, die Sicherheit im Nahen Osten zu festigen. Die russische Initiative verfolge keine Ziele, die Präsenz in der Region auszubauen, sagte Lawrow vor der Presse in Rio de Janeiro. „Ich habe bislang keine einzige negative Einstellung zu diesem Vorschlag mitbekommen. Allerdings verweist man auf ein Protokoll von 1974. Aber dieses Protokoll könnte durch ein neues ersetzt werden“, sagte Lawrow. Wichtig sei zu verhindern, dass es auf den Golanhöhen zum Blutvergiessen komme. Lawrow versicherte, dass russische Friedenssoldaten ihre Aufgabe zur Stabilisierung der Lage in dieser Region würdig erfüllen werden, sollte Israel und Syrien zustimmen und der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon einen entsprechenden Beschluss fassen…
Russisches Kontingent auf Golan für Israel akzeptabel
Israel wird laut der israelischen Vizeinnenministerin Faina Kirschenbaum keine Einwände gegen eine Stationierung russischer Blauhelme auf den Golanhöhen haben. „Wir haben gehört, dass einige Länder ihre Friedenskontingente abziehen wollen, weil es bei ihnen Verletzte gegeben hat“, sagte sie am Montag im russischen Radiosender Echo Moskwy. „Wenn Präsident Wladimir Putin beschlossen hat, Kräfte dorthin zu entsenden, so denke ich nicht, dass Israel dagegen sein wird. Wir sind stets dafür, dass es dort jemanden gibt, der die Situation überwacht.“ „Dies können sowohl russische als auch österreichische oder australische Kräfte sein. Uns ist es absolut egal“, fügte sie hinzu…
Netanjahu berät mit Putin über Syrien-Konflikt
Israel will sich nach Worten von Regierungschef Benjamin Netanjahu nicht in den Krieg in Syrien einmischen, solange es nicht angegriffen wird. Netanjahu sagte am Sonntag während der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem, er habe am Wochenende mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die immer komplexere Situation in Syrien gesprochen. Die Situation in Syrien werde „jeden Tag komplexer“, hiess es in einer vom Amt des Ministerpräsidenten verbreiteten Erklärung. Russland hatte angeboten, sich an der bedrängten UNO-Beobachtermission in der Pufferzone entlang der israelisch-syrischen Waffenstillstandslinie auf der Golan-Hochebene zu beteiligen…
Putin schlägt Stationierung russischer Blauhelme vor
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Stationierung russischer Blauhelmsoldaten auf den Golanhöhen vorgeschlagen.
Zur Entscheidung der österreichischen Regierung, die Soldaten des Landes aus der UNDOF-Mission auf den Golan-Höhen abzuziehen, heisst es in einer Stellungnahme des Aussenministeriums: „Wir sind dankbar für Österreichs langjährigen Einsatz und das Bekenntnis zum Frieden im Nahen Osten. Daher bedauern wir diese Entscheidung und hoffen, dass sie nicht zu einer weiteren Eskalation in der Region beitragen wird…
Russland will jetzt Syrien Kampfjets liefern
Am Freitagmorgen wurde bekannt, dass Russland an Syrien Kampfflugzeuge vom Typ Mig-29MM2 liefern wird. „Eine syrische Delegation ist derzeit in Moskau und handelt die Details des Vertrags aus“, sagte MiG-Generaldirektor Sergej Korotkow am Freitag der Agentur Interfax zufolge….
Syrien: Die Raketen aus Russland sind da
Nach Angaben des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ist eine erste Lieferung mit modernen russischen Flugabwehrraketen in Syrien eingetroffen. Auch dank der Unterstützung aus Moskau habe sich das Kräfteverhältnis „jetzt komplett zugunsten der Armee verschoben“. Syrien hat nach Worten von Staatschef Baschar al-Assad eine erste Lieferung hochmoderner Flugabwehrraketen aus Russland erhalten. Eine zweite Lieferung solle bald folgen, sagte Assad in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der libanesischen Zeitung „Al Akhbar“. Die russische Regierung hatte bereits angekündigt, das Land entgegen westlicher Bedenken mit den Raketen vom Typ S-300 zu versorgen. Die USA, Frankreich und auch Israel haben die Regierung in Moskau aufgefordert, die Lieferung zu stoppen. Israel kann nichts gegen Lieferungen der russischen Fla-Raketen S-300 an das Assad-Regime tun. Man wolle laut Medien die Raketensysteme „neutralisieren“, nachdem sie in Syrien eingetroffen seien, aber noch bevor sie in den Dienst gestellt wurden, berichtet die Zeitung „Haaretz“ unter Verweis auf nicht namentlich genannte europäische Diplomaten, die an einem Briefing mit dem Vorsitzenden des israelischen Sicherheitsrats Yaakov Amidror teilgenommen haben…