Ultraorthodoxe

Ultraorthodoxen drohen lange Gefängnisstrafen

Ultraorthodoxe Juden, die den Militär- und Zivildienst verweigern, wandern von 2017 an ins Gefängnis. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, der vom zuständigen Parlamentsausschuss am Mittwochabend verabschiedet wurde. Zuvor hatte es heftige Auseinandersetzungen um die Gesetzesinitiative gegeben. Ultraorthodoxe Abgeordnete hatten die Abstimmung boykottiert…

Ultraorthodoxe unter Druck

Sollen Ultraorthodoxe in der israelischen Armee dienen? Diese Frage spaltet die Regierung, führt zu hitzigen Debatten im Parlament und emotionalen Diskussionen in der Bevölkerung. Anlass ist eine Entscheidung des Obersten Gerichtshof…

Ehemalige Ultraorthodoxe: Schalom, ich bin raus

Schmuel Lamdan wuchs in Israel in einer ultraorthodoxen Familie auf. Um ein Studium zu beginnen, hat er alles zurückgelassen. Am Anfang waren die Fragen: Warum können Menschen nicht fliegen? Warum ist die Welt, wie sie ist? Warum sind wir hier? „Jeder denkt irgendwann darüber nach“…

Kaduri und der Traum

Eine Meldung sorgt für Schlagzeilen. Hunderttausend ultraorthodoxe Juden haben sich eine Woche nach der Beerdigung von Rabbi Ovadia (Abdullah) Yosef zum Ende der siebentägigen Schiva-Trauerzeit am Sonntag in Jerusalem versammelt…

Ultraorthodoxe auf Reisen

Mit ihren verhüllten Gesichtern – damit sie keine Frauen anschauen müssen – sind diese Strenggläubigen zur Attraktion auf dem Ben Gurion-Flughafen geworden. Sie sind unterwegs nach Uman in der Ukraine, um dort das Grab des berühmten Rabbi Nachman (1792-1810) zu besuchen…

Ultraorthodoxer Jude bot sich Iranern als Spion an

In Israel ist ein ultraorthodoxer Jude angeklagt worden, der sich der iranischen Botschaft in Berlin als Spion angeboten hatte. Der Beschuldigte gehört der ultraorthodoxen Sekte Neturei Karta an, die den Staat Israel entschieden ablehnt. In Israel ist ein ultraorthodoxer Jude angeklagt worden, der sich der iranischen Botschaft in Berlin als Spion angeboten hatte. Gegen das Mitglied einer anti-zionistischen Gruppierung wurde vor einem Gericht in Jerusalem Anklage wegen versuchten Landesverrats und Kontakt zu feindlichen Agenten erhoben…

Streit um Militärdienst der Haredi verschärft sich

Der Streit in Israel, ob Ultraorthodoxe in der israelischen Armee dienen sollen, verschärft sich. Der nationalreligiöse Transportminister Naftali Bennett liefert sich einen heftige öffentliche Auseinandersetzung mit dem Rabbiner Shlomo Cohen, einem einflussreichen Mitglied der orthodoxen Schasspartei. Cohen hatte religiöse Soldaten als „Amalek“ bezeichnet. Bennett sagte, er solle sich schämen, so etwas zu behaupten. „Für alle, die es nicht wissen: ‚Amalek‘ beschreibt diejenigen, die vom Erdboden ausgelöscht werden sollen.“ In Israel leben mehrere Hunderttausend Ultraorthodoxe. Nur etwa 2500 von ihnen dienen bislang freiwillig in den Streitkräften…