Die Fsball-EM 2012 ist im vollen Gange und die Sender betreiben einen grossen Aufwand, um die Atmosphäre der Spiele einzufangen und den Spielverlauf möglichst spannend darzustellen. Digitale Animationen, die schnelle Ballwechsel und komplexe Torvorbereitungen anschaulich und realistisch nachvollziehen, sind aus der Berichterstattung über die Fussball-EM kaum mehr wegzudenken. Viele Fernsehsender setzen dabei auf die Firma Orad Hi-Tech Systems Ltd. aus Kfar Saba.
Die sichtbarsten Investitionen wurden dabei im Bereich der digitalen Animationen gemacht. Noch vor ein paar Jahren erinnerten nachgestellte Szenen mehr an veraltete Computerspiele oder Trickfilme – heute jedoch können schnelle Ballwechsel und komplexe Torvorbereitungen anschaulich und realistisch nachvollzogen werden.
Einen grossen Anteil daran hat das israelische Unternehmen Orad Hi-Tech Systems Ltd., dessen Technologien von vielen Sendern genutzt werden. Orad bietet 3D-Animationen, mit welchen die Entscheidungen der Linienrichter aus verschiedenen Winkeln nachvollzogen werden können, sowie Zeitlupe-Technologien und komplexe Software-Lösungen für Echtzeitbearbeitung bei live-Übertragungen.
Zum Beispiel dienen Orad-Systeme zur Darstellung und Echtzeit-Analyse von Abseitspostionen, Torentfernungen und Spielerbewegungen verwendet. Das Trackvision-System des Herstellers etwa ermöglicht aufgrund einer speziellen Technologie die Einblendung virtueller Grafiken auf dem Spielfeld. Trotz Kamerabewegungen oder Zoomfahrten bleiben die Einblendungen mit diesem System auf ihrer festgelegten Position auf dem Spielfeld.
Das Produktspektrum von Orad umfasst auch virtuelle Studios, wie jenes der RTL Sendung Punkt6, Grafikdesigns für Nachrichtensendungen und virtuelle Anzeigen.
Das Unternehmen ist an der Frankfurter Börse (XETRA:OHT) gelistet. Sein Umsatz erhöhte sich im ersten Quartal 2012 um 12 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Gleichzeitig verzeichnete das Unternehmen beim Nettogewinn einen Anstieg um 32 %.
Hier einige Beispiele:

Kategorien:Wirtschaft
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