Autoren-Archive
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Syrien bringt Raketen gegen Israel in Stellung
Nach Informationen der britischen „Sunday Times“ hat Syrien seine modernsten Raketen gegen Israel in Stellung gebracht. Die Armee habe Anweisung, die Boden-Boden-Raketen des Typs „Tischrin“ auf Tel Aviv abzufeuern, sollte Israel erneut ein Ziel in Syrien angreifen, schreibt das Blatt. Überwachungssatelliten hätten entsprechende Vorbereitungen der syrischen Regierungstruppen von Baschar al-Assad registriert. Die Aufstellung der Raketen, die jeweils eine halbe Tonne Sprengstoff transportieren könnten, bedeute eine erhebliche Verschärfung der
gespannten Lage in der Region, heisst es in dem Bericht… -
Thorazitat des Tages – Thora-Parascha
Unsere Weisen lehrten uns: „Jeder Mensch, der dreimal am Tag das “Loblied von David“ (Psalm 145) sagt, der wird mit Sicherheit ein Sohn der kommenden Welt sein.“
Thora-Parascha: „Nasso – Erhebe“; Wochenabschnitt: 4. Mose 4,21 bis 7,89; Haftara-Prophetenlesung: Richter 13,2-25 -
Witz des Tages
Stationsarzt zur jungen Krankenschwester: „Haben Sie dem Patient auf Zimmer 12 das Blut abgenommen?“ „Ja, aber mehr als sechs Liter habe ich nicht aus ihm herausbekommen…“
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Schweiz: »It’s Kosher to Boycott Israeli Goods!«
Israel verletzt täglich das Völkerrecht und die Menschenrechte der Palästinenser« steht auf einem grossen Plakat an einem der Gleise des Zürcher Hauptbahnhofes. Überschrieben ist der Aushang mit »65 Jahre Unrecht an den Palästinensern«. In fett gedruckten Lettern heisst es am unteren Ende des Plakats: »It’s Kosher to Boycott Israeli Goods!« (Es ist koscher, israelische Güter zu boykottieren).
Verantwortlich für die Kampagne ist die aus dem Kanton Thurgau stammende Soziologin Verena Tobler… -
CIA-Chef eilt nach Israel – Russische Kriegsschiffe nach Syrien
Offiziell ging es bei dem Blitzbesuch Netanjahus am Dienstag in Moskau um russische Waffenlieferungen an Syrien. Doch nun sind russische Kriegsschiffe in Zypern und der CIA Direktor in Jerusalem eingetroffen. Muskelspiel oder Angstgebärde? Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat am Dienstag Russland einen Blitzbesuch abgestattet und dort versucht, Präsident Wladimir Putin von der Lieferung fortgeschrittener russischer Waffen an das syrische Regime abzubringen. Bislang war über den genauen Inhalt der Gespräche lediglich bekannt geworden, dass Russland an den Waffenlieferungen festhalte. Doch die Supermächte scheinen nervös zu sein. So ist der CIA-Direktor John Brennan überraschend zu Gesprächen in Israel über die Lage in Syrien eingetroffen. Vom Flughafen sei er am Donnerstagabend direkt zu einem Treffen mit Israels Verteidigungsminister Mosche Jaalon geeilt, berichtete die „Times of Israel“ am Freitag unter Berufung auf das Fernsehen. Brennan und Jaalon hätten Geheimdiensterkenntnisse über Syrien ausgetauscht, hiess es einigen Medienberichten zufolge. Auch der Atomkonflikt mit dem Iran sei angesprochen worden…
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Ultraorthodoxe demonstrieren gegen Militärdienst
Rund 30.000 Ultraorthodoxe haben am Donnerstagabend in Jerusalem gegen die Einberufung von Talmud-Studenten zum Militärdienst demonstriert. Die Proteste vor dem Einberufungsbüro wurden rasch gewalttätig, auf Polizisten und Soldaten flogen Steine und Flaschen. Acht Polizisten erlitten Verletzungen, zehn Randalierer wurden vorläufig festgenommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Der Anführer der radikalen Ultraorthodoxen, Rabbi Shmuel Auerbach, unterstrich in einer Ansprache, es werde beim Militärdienst keine Kompromisse mit der Regierung geben: „Wir stehen gegen diese Beschlüsse wie eine Wand.“ Die neue Regierungskoalition hatte darauf gedrängt, dass die Lasten innerhalb der israelischen Gesellschaft gerechter verteilt werden. Es könne nicht sein, dass ein Teil des Volkes drei Jahre Militärdienst leiste, während ein anderer Teil sich ausschliesslich dem Studium der Heiligen Schriften widme und von staatlicher Hilfe lebe…
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“Wir wollen das Hotel der Israelis bomben”
Israel hat das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in der schwedischen Stadt Malmö verpasst. Überschattet wurde der musikalische Wettbewerb durch einen anti-israelischen Vorfall. Die israelische Sängerin Moran Mazor trat beim ESC mit dem Lied “Rak Bishvilo“ (Nur für ihn) an. Am Donnerstagabend schied sie im zweiten Halbfinale aus. Von 39 Ländern nehmen insgesamt 26 am Finale des Wettbewerbs am Samstag teil. Ein Video von Mazors. Bereits am Dienstag wurden drei Mitglieder der israelischen Delegation in Malmö auf der Strasse von mehreren Männern angesprochen: “Wo ist das Hotel der Israelis? Wir wollen es bomben.” Einer der Israelis, Alon Amir, gab sich nach eigenen Angaben als Zypriote aus. Gegenüber dem schwedischen Sender „Sveriges Radio“ betonte er: “Das war kein Witz.” Das berichtet die israelische Tageszeitung „Ha‘aretz.“ Etwa 30 Prozent der Einwohner von Malmö sind Muslime. Daniel Sestrajcic, Vorsitzender des Kulturkomitees der Stadt, forderte unterdessen am Mittwoch, Israel zu boykottieren. „Israel kann zurückkehren, wenn Palästina frei ist“, rief er bei einer „Nakba“-Demonstration. Damit gedenken Araber der „Katastrophe“ von Flucht und Vertreibung infolge der israelischen Staatsgründung vor 65 Jahren…
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Israel ist ärmstes OECD-Land
Israel ist das ärmste Mitgliedsland der „Organisation für wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD). Das zeigt eine vor kurzem veröffentlichte Studie der Organisation. Ausserdem haben sich die Einkommensunterschiede in Israel seit dem Jahr 2007 deutlich erhöht. Die Armutsrate im Land beträgt 21 Prozent. Der OECD-Durchschnitt liegt derzeit bei 11,1 Prozent. Im Jahr 1995 lag die Armutsrate bei 13,5 Prozent, zeigt die Studie. Gemäss den Erhebungen leben ca. 14.1% der Schweizer Bevölkerung an der Armutsgrenze und ca. 8% unter der Armutsgrenze.
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Arabischer Sanitäter rettet jüdisches Mädchen
Mitte März rettete er Edel Biton. Das dreijährige jüdische Mädchen war im Auto seiner Mutter in der Nähe von Ariel unterwegs. Als Palästinenser Steine warfen, verunglückte der Wagen, das Kind wurde lebensgefährlich verletzt. Der 36-jährige arabische Sanitäter Muavia Kabaha war Ersthelfer, und er war es auch vor zwei Jahren in der Siedlung Itamar: Terroristen hatten am Schabbatabend die Familie Vogel kaltblütig ermordet. Muavia Kabaha hört an solchen Tatorten oft schockierte Juden „Tod den Arabern!“ schreien. „In diesen Momenten bin ich gespalten. Ich helfe, wo ich kann, aber ich bin nun mal Araber.“ Schauplatz ist das biblische Kernland. Zwischen jüdischen Siedlungen und arabischen Dörfern geraten täglich Juden und Araber gleichermassen in Not…
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Moran Mazor beim Eurovision Song Contest
Moran Mazor singt beim „Eurovision Song Contest“ in Malmö für ihr Heimatland Israel. Heute Abend muss sie im zweiten Semifinale antreten. Dabei kann sie sich mit ihrem Lied „Rak bishvilo“ („Nur für ihn“) für das Finale am 18. Mai qualifizieren. Moran Mazor, geboren am 17. Mai 1991, wurde im Heiligen Land bekannt, als sie 2011 eine Reality-Show im Fernsehen gewann. Sie setzte sich beim israelischen Vorentscheid für den wichtigsten Schlagerwettbewerb Europas gegen eine Vielzahl von Mitbewerbern durch. Nun ist ganz Israel gespannt, wie die junge Sängerin in Schweden abschneiden wird…