Autoren-Archive
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Jonathan Pollard: Neue Enthüllungen
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Äusserungen eines antisemitischen Bischofs
Der Vatikan wies am Montag antisemitische Kommentare einer rebellisch-tradionalistischen katholischen Gruppe zurück. Bischof Bernard Fellay, Leiter der Gesellschaft des Heiligen Pius X (SSPX), erklärte vor einem Monat, die Juden zählten zu jenen Menschen, die «seit Jahrhunderten Feinde der Kirche» seien. Der Vatikan dagegen liess durch seinen Sprecher Federico Lombardi betonen, dass es unmöglich sei, von den Juden als Feinden…
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Hohe Ehre für einen Dokumentarfilm
«The Gatekeepers» von amerikanischen Filmkritikern ausgezeichnet. Die National Society of Film Critics der USA hat den israelischen Dokumentarfilm «The Gatekeepers» (Die Hüter des Tores) zum besten seiner Art des Jahres 2012 erkoren. Der Film, der Interviews mir sechs ehemaligen Leitern des Shabak-Geheimdienstes…
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Mehr Frauen bei der Luftwaffe
Frauen als Wegbereiterinnen waren das Thema des jährlichen Empfangs des Vereins der Luftwaffe. Bei dem festlichen Abend ging es beispielsweise um die erste Pilotin und die erste Steuerfrau in der Untergrundorganisation Palmach und die wichtigen Wegbereiterinnen für die Gleichberechtigung von Frauen in der Luftwaffe der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) bis hin zu den heute tätigen Kommandantinnen der Luftwaffe…
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Ein Fünftel israelischer Senioren lebt in Armut
Rund 20,3 Prozent der israelischen Senioren leben offiziell in Armut und sind auf Zuzahlungen angewiesen. Das ergab eine Erhebung des Nationalen Versicherungsinstituts (NII). Die dortigen Verantwortlichen fordern nun eine Überarbeitung des Versorgungssystems. Laut der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) liegt Israel damit auf Platz 24 unter den 34 Mitgliedsstaaten. Das ist drei Plätze unter dem Durchschnitt der OECD, deren Armutsrate unter Senioren bei 15,14 Prozent liegt. Das berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“…
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Gute Aussichten für Israels Nationalisten
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Waffen entschärft
Hunderte verschiedener Kampfgeräte, darunter Mörsergranaten, Sprengkörper, Maschinenpistolen (sog. „Sten Guns“) und M1-Karabiner wurden in der vergangenen Woche in der Gegend um das Tote Meer entdeckt. Die Waffen stammen teilweise noch aus der Zeit vor der Staatsgründung und wurden unverzüglich geräumt oder kontrolliert detoniert – sowohl, um Detonationen von Blindgängern zuvorzukommen, als auch um zu verhindern, dass Terroristen oder Kriminelle aus den bald schon antiken Waffen neue funktionsfähige zusammenschrauben…
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Über Kritik, Moral und Manipulation
Moralpredigten und ein systematisches Ignorieren der Tatsachen sind seit langem die übliche Ausdrucksform einiger Kritiker des Staates Israel geworden. Lassen Sie mich zunächst etwas Selbstverständliches sagen: Kritik gegenüber Israel ist legitim und mitunter auch berechtigt. Sie wird mündlich und schriftlich formuliert, in Israel und im Ausland – auch in Deutschland. Echte Kritik kennt nur einen Massstab, der für alle Länder gilt – seien es westliche Staaten oder Entwicklungsländer. Eine solche Kritik leistet einen Beitrag zum öffentlichen Diskurs und korrigiert Fehlentwicklungen, die es in Israel genauso gibt wie in jeder anderen Demokratie auch.
Doch in einigen Fällen wird die Kritik von aussen zu einer geradezu obsessiven Beschäftigung mit Israel und ignoriert dabei alle Standards, die sonst in dem Land üblich sind, in dem sie geäussert wird. Immer wieder setzen die Kritiker dabei auf ein Ignorieren des Kontexts, die Manipulation von Tatsachen und Verallgemeinerungen… -
Blumen für Livni
In Israel dreht sich zur Zeit alles um die in 2 Wochen stattfindende Knessetwahl. Likud-Chef Netanjahu soll Tzipi Livni bereits zum zweiten Mal Blumen geschickt haben. Das wäre ein Signal, dass er sie und ihre Partei als Koalitionspartner gewinnen möchte, denn so wäre er nicht auf die ultra-rechten Parteien angewiesen…
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Schwere Unwetter fegen übers Land
Fünf Verletzte durch umgestürzte Bäume. Die Hagel- und Regenfälle sind so intensiv dass der Öffentliche Verkehr Verspätungen und Staus im ganzen Land gemeldet hat. Der Bahnhof von Herzliya ist geschlossen, dieser wurde durch das zusammengebrochene Kanalisationssystem in Mitleidenschaft gezogen. In Tel Aviv führt der Fluss Ayalon Hochwasser – in ganz Israel sprechen die Medien schon von Chaos. Ein heftiger Wintersturm tobt seit Freitag weiterhin über das Land. Der Israel Wetterdienst prognostiziert, dass in dieser Woche die Niederschläge gleich der durchschnittlichen Niederschlagsmenge für den gesamten Monat Januar bringen wird. Starke Winde und schwere Regenfälle werden aus dem ganzen Land gemeldet. Der obere Bereich des Berges Hermon wurde mit einem schweren 40-Zentimeter dicken Schneeschicht bedeckt, 20 Zentimetern fielen in der Nacht von Sonntag auf Montagmorgen, der See Genezareth stieg 10 Zentimetern und es wurden Windgeschwindigkeiten von 60-80 km / h (37-50 mph) gemeldet, örtlich mit Böen von bis zu 120 km / h (75 mph)…

