Autoren-Archive

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  • Zurückhaltung auf Nominierung von Hagel

    Israel hat die Nominierung des Republikaners Chuck Hagel als US-Verteidigungsminister in einer ersten Reaktion mit Zurückhaltung aufgenommen. Der israelische Vize-Aussenminister Danny Ayalo äusserte in der Zeitung „Yedioth Ahronoth“ vom Dienstag lediglich, nach seinen Begegnungen mit Hagel könne er sagen, dass dieser Israel als echten Partner betrachte. In der als regierungsnah geltenden Zeitung „Hayom“ dagegen wurde ein namentlich nicht genannter Regierungsvertreter mit den Worten zitiert, Hagels Wahl sei eine „sehr schlechte Nachricht“…

  • Jonathan Pollard: Neue Enthüllungen

    In den frühen achtziger Jahren erbat einer der israelischen Kontaktleute von Jonathan Pollard, ihnen «schmutzige Wäsche» zu israelischen Politikern zu übergeben. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Dokument des amerikanischen Geheimdienstes CIA hervor…

  • Äusserungen eines antisemitischen Bischofs

    Der Vatikan wies am Montag antisemitische Kommentare einer rebellisch-tradionalistischen katholischen Gruppe zurück. Bischof Bernard Fellay, Leiter der Gesellschaft des Heiligen Pius X (SSPX), erklärte vor einem Monat, die Juden zählten zu jenen Menschen, die «seit Jahrhunderten Feinde der Kirche» seien. Der Vatikan dagegen liess durch seinen Sprecher Federico Lombardi betonen, dass es unmöglich sei, von den Juden als Feinden…

  • Hohe Ehre für einen Dokumentarfilm

    «The Gatekeepers» von amerikanischen Filmkritikern ausgezeichnet. Die National Society of Film Critics der USA hat den israelischen Dokumentarfilm «The Gatekeepers» (Die Hüter des Tores) zum besten seiner Art des Jahres 2012 erkoren. Der Film, der Interviews mir sechs ehemaligen Leitern des Shabak-Geheimdienstes…

  • Mehr Frauen bei der Luftwaffe

    Frauen als Wegbereiterinnen waren das Thema des jährlichen Empfangs des Vereins der Luftwaffe. Bei dem festlichen Abend ging es beispielsweise um die erste Pilotin und die erste Steuerfrau in der Untergrundorganisation Palmach und die wichtigen Wegbereiterinnen für die Gleichberechtigung von Frauen in der Luftwaffe der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) bis hin zu den heute tätigen Kommandantinnen der Luftwaffe…

  • Ein Fünftel israelischer Senioren lebt in Armut

    Rund 20,3 Prozent der israelischen Senioren leben offiziell in Armut und sind auf Zuzahlungen angewiesen. Das ergab eine Erhebung des Nationalen Versicherungsinstituts (NII). Die dortigen Verantwortlichen fordern nun eine Überarbeitung des Versorgungssystems. Laut der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) liegt Israel damit auf Platz 24 unter den 34 Mitgliedsstaaten. Das ist drei Plätze unter dem Durchschnitt der OECD, deren Armutsrate unter Senioren bei 15,14 Prozent liegt. Das berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“…

  • Gute Aussichten für Israels Nationalisten

    Israel befindet sich im Wahlkampf. Netanyahus Wiederwahl scheint sicher. Die einst starken Mitte-Links-Parteien sind zerstritten. Überraschend ist der Aufstieg der Nationalreligiösen unter einer neuen Führung…

  • Waffen entschärft

    Hunderte verschiedener Kampfgeräte, darunter Mörsergranaten, Sprengkörper, Maschinenpistolen (sog. „Sten Guns“) und M1-Karabiner wurden in der vergangenen Woche in der Gegend um das Tote Meer entdeckt. Die Waffen stammen teilweise noch aus der Zeit vor der Staatsgründung und wurden unverzüglich geräumt oder kontrolliert detoniert – sowohl, um Detonationen von Blindgängern zuvorzukommen, als auch um zu verhindern, dass Terroristen oder Kriminelle aus den bald schon antiken Waffen neue funktionsfähige zusammenschrauben…

  • Über Kritik, Moral und Manipulation

    Moralpredigten und ein systematisches Ignorieren der Tatsachen sind seit langem die übliche Ausdrucksform einiger Kritiker des Staates Israel geworden. Lassen Sie mich zunächst etwas Selbstverständliches sagen: Kritik gegenüber Israel ist legitim und mitunter auch berechtigt. Sie wird mündlich und schriftlich formuliert, in Israel und im Ausland – auch in Deutschland. Echte Kritik kennt nur einen Massstab, der für alle Länder gilt – seien es westliche Staaten oder Entwicklungsländer. Eine solche Kritik leistet einen Beitrag zum öffentlichen Diskurs und korrigiert Fehlentwicklungen, die es in Israel genauso gibt wie in jeder anderen Demokratie auch.
    Doch in einigen Fällen wird die Kritik von aussen zu einer geradezu obsessiven Beschäftigung mit Israel und ignoriert dabei alle Standards, die sonst in dem Land üblich sind, in dem sie geäussert wird. Immer wieder setzen die Kritiker dabei auf ein Ignorieren des Kontexts, die Manipulation von Tatsachen und Verallgemeinerungen…

  • Blumen für Livni

    In Israel dreht sich zur Zeit alles um die in 2 Wochen stattfindende Knessetwahl. Likud-Chef Netanjahu soll Tzipi Livni bereits zum zweiten Mal Blumen geschickt haben. Das wäre ein Signal, dass er sie und ihre Partei als Koalitionspartner gewinnen möchte, denn so wäre er nicht auf die ultra-rechten Parteien angewiesen…