
„Sollte der Westen Syrien angreifen, dann wird Israel brennen.“ Mit dieser Drohung überraschte der iranische Parlamentsvorsitzende Ali Laridschani (Bild) gestern den Westen. Wiederholt versucht der Iran, alle innenpolitischen Probleme in der arabischen Welt auf Israel zu schieben und dies für seine politische Zwecke auszunutzen. Die israelische Regierung: „Der Iran versucht, den Nahen Osten zu regieren, in einer Zeit, in der die syrische Regierung sein eigenes Volk massakriert und der Iran noch keine Atombombe einsatzfähig hat. Wir müssen gewarnt sein, wenn der Iran in seinen Drohungen vom Einsatz nuklearer Waffen spricht!“ In Israel betonte Regierungschef Benjamin Netanjahu in den letzten Tagen immer wieder, dass der Iran den Westen austrickst und keinen Kompromiss anstrebt. Wiederholt betonte Netanjahu, dass Israel sich die Option zu einem Angriff auf die iranischen Atomreaktoren offen hält. Im israelischen Rundfunk diskutieren hochrangige Ex-Militäroffiziere wie Sicherheitsexperten und der ehemalige Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, Meir Dagan, wie sich solch ein Angriff auf den Nahen Osten und besonders auf Israel auswirken würde. In Israel sagte der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck, dass der Iran eine grosse Gefahr bedeute. „Das iranische Atomprogramm ist wegen der öffentlichen Stellung der iranischen Regierung eine sehr grosse Gefahr. Das Atomprogramm bedeutet nicht nur für den Staat Israel eine existenzielle Bedrohung, sondern ebenso für Europa.“ Er versprach, alles dafür zu tun, um mit Verhandlungen einen Angriff auf den Iran zu verhindern. Doch so wie aus Israels Sicht zurzeit aussieht, kommt der Iran dem Westen nicht näher.
Kategorien:Sicherheit
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