Erstmals Luftabwehrrakete gegen israelischen Helikopter


Nachschub der Raketen für die Gaza-Terroristen nimmt dramatisch zu.
 

Sowjetische Strela-Rakete

Wie die israelische Armee erst jetzt bestätigt hat, haben die Palästinenser letzte Woche zum ersten Mal eine russische Luftabwehrrakete vom Typ «Strela» (SA-7) gegen einen über den Gazastreifen fliegenden israelischen Helikopter abgefeuert. Der Heli wurde zwar nicht getroffen, doch mit dem Beschuss fanden Geheimdienstinformationen der letzten Jahre ihre praktische Bestätigung: Solche Raketen haben die palästinensischen Terroristen in Gaza, vor allem die Hamas, erreicht. Im vergangenen August, als Terroristen bei einem Angriff an der ägyptischen Grenze sechs israelische Zivilisten und zwei Mitglieder der Sicherheitskräfte töteten, wurde ebenfalls eine Flugabwehrrakete gegen eine Helikopter der israelischen Luftwaffe abgefeuert, der sich an der Jagd auf die Terroristen beteiligt hatte. Auch damals hatte es sich bei dem Geschoss vermutlich um eine «Strela» gehandelt. Diese Rakete erschien zwar schon in den 1960er Jahren, gilt aber immer noch als eine relativ moderne Waffe. Seit dem Zusammenbruch des Regimes Gaddhafi in Libyen hat der Nachschub solcher Raketen in den Gazastreifen vermutlich dramatisch zugenommen.



Kategorien:Sicherheit

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