Eine jüdische Mutter und ihre drei Töchter sind am Donnerstag bei einem Unfall schwer verletzt worden, den palästinensische Steinewerfer verusacht haben. Das Unglück ereignete sich auf der Strecke zwischen Tel Aviv und der Siedlerstadt Ariel. Ein Lastwagen war von seiner Fahrspur abgekommen und in das Auto der 40-jährigen Mutter geknallt. Ihr Wagen war ebenfalls ins Schleudern geraten. Beide Fahrzeuge waren mit Steinen beworfen worden. Der Lkw-Fahrer wurde leicht, die Mutter und zwei Töchter mittelschwer verletzt. Die jüngste Tochter, die drei Jahre alte Adele, erlitt schwere Kopfverletzungen und schwebt in Lebensgefahr.
Die israelische Armee sucht nach den Steinewerfern. Die Sicherheitskräfte vermuten, dass sie aus einem der benachbarten arabischen Dörfer stammen und sich dort versteckt halten. In den vergangenen Wochen hatte es in dieser Gegend mehrere ähnliche Zwischenfälle gegeben. Am Vormittag gaben die Behörden bekannt, dass mehrere Tatverdächtige vorläufig festgenommen worden seien und derzeit verhört werden.
Einige Stunden nach dem Unfall versammelten sich jüdische Siedlerinnen und Siedler in der Nähe der Unfallstelle. Sie lasen Psalmen, beteten für das schwerstverletzte Kleinkind und protestierten gegen die Steinwürfe.
Kategorien:Sicherheit

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