Der frühere Chef des staatlichen israelischen Stromkonzerns IEC, Dan Cohen, ist am Sonntag von Peru nach Israel ausgeliefert worden. Cohen steht im Verdacht, im Zusammenhang mit Turbinen-Lieferungen des deutschen Siemens-Konzerns Bestechungsgelder in Millionenhöhe kassiert zu haben.
Wie die israelische Polizei mitteilte, wurde der 71-Jährige bei seiner Ankunft am Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv festgenommen. Cohen steht im Verdacht, im Zusammenhang mit Turbinen-Lieferungen des deutschen Siemens-Konzerns Bestechungsgelder in Millionenhöhe kassiert zu haben.
Cohen flüchtete 2005 vor der israelischen Justiz nach Peru. Das lateinamerikanische Land hat mit Israel kein Auslieferungsabkommen abgeschlossen. Cohen soll sich nach Angaben des israelischen Justizministeriums ab Donnerstag unter anderem wegen Korruption und Betrugs vor Gericht verantworten.
Nach Informationen der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ wurde Cohen am Freitag von peruanischen Polizisten in der Hauptstadt Lima festgenommen. Die peruanische Regierung habe zuvor in geheimer Sitzung beschlossen, seine Auslieferung zu dulden. Cohen soll auch Immobilienbesitz des Konzerns IEC veruntreut haben.
Kategorien:Politik
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