RTL kauft israelischen Casting-Hit


Rising-Star-Key-Imagelogo-1

‚Rising Star‘ utilizes second-screen technology, giving viewers power over the action. (photo credit: Courtesy Keshet Broadcasting)

RTL hat sich auf der TV-Messe MIPCOM ein neues TV-Format gesichert. Es handelt sich um die Castingshow „Rising Star“, für das der Sender den Zuschlag erhielt.

Da hat RTL mal einen echten Schnapper gemacht. Auf der TV-Messe „MIPCOM“ gab es diesmal praktisch nur ein Thema, nämlich die Castingshow „Rising Star“. Das Format aus Israel hat seit seinem Start vor wenigen Wochen alle Erwartungen weit übertroffen und gilt als absoluter Quotenhit.

„Rising Star“ soll eine ähnliche Ausnahmeerscheinung unter den Casting-Formaten wie „The Voice“ sein und RTL hat diesmal schneller gehandelt und Sat.1/ProSieben dieses Mal nicht an sich vorbeiziehen lassen. Offensichtlich hat RTL grosse Hoffnung in den Erfolg der Show gesetzt und bereits bestätigt nachstehend, „Rising Star“ eingekauft zu haben.

RTLRTL hat von der Keshet International, dem Distributions- und Produktionszweig der israelischen Keshet Media Group bei der diesjährigen MIPCOM in Cannes die Rechte an dem Format „Rising Star“ erworben. Die erfolgreiche Prime Time Castingshow mit integrierter Social Network-Verknüpfung war der Überraschungshit in Israel (Channel 2) und erreichte im September diesen Jahres bis zu 49 Prozent Marktanteil. Auch die Social Media-Beteiligung in Israel war imposant mit mehr als 2,3 Millionen Votes via „Second Screen“ (Gesamtbevölkerung Israel: 8,0 Mio.)

In der Castingshow „Rising Star“ treten Gesangstalente gegeneinander an und kämpfen um einen Plattenvertrag und eine grosse Karriere. Das Konzept vereint alle Elemente einer klassischen Musikcastingshow, das Herausragende ist jedoch das noch nie da gewesene Votingverfahren. An Stelle von klassischen Telefon-Votings stimmt der Fernsehzuschauer zuhause mittels einer mobilen App in Echtzeit während der Darbietung ab – sichtbar für den Künstler und das Publikum.

Die Kandidaten beginnen ihre Performance vor einer grossen LED-Wand, die sie vom Publikum und der Jury trennt. Auf diesem grossen Bildschirm erscheinen die Profilfotos der Fernsehzuschauer oder Juroren, die für den Kandidaten voten. Je mehr der Kandidat mit seiner Leistung überzeugt, desto mehr Gesichter seiner Unterstützer sieht er. Nur, wenn ein Sänger eine gewisse Prozentzahl an Stimmen erreicht, fährt die LED-Wand nach oben und gibt den Blick ins Studio auf Jury und Publikum frei.

„Rising Star hat alle Elemente der klassischen Musikcastingshow, bringt das bekannte Genre der Castingshows jedoch auf ein neues Level. Sowohl für die Kandidaten als auch für die Zuschauer wird es spannender, emotionaler durch die neue Interaktivität. Die Zuschauer sind Bestandteil der Show und somit noch näher dran am Geschehen mittels der noch nie dagewesenen Social Media Integration,“ so RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann

Pressekontakt:

Rückfragen: RTL-Kommunikation, Anke Eickmeyer, Tel.: +49 221 45674244,
mailto: anke.eickmeyer@rtl.de

In Israel löste „Rising Star“ dieses Jahr übrigens „Pop Idol“ („Das Supertalent“ in Israel) ab.

(JNS und Agenturen)



Kategorien:Kultur

Schlagwörter:, , ,

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..