Rihanna-Konzert in Tel Aviv vor Absage?


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Rihanna am Dienstag auch in Israel auf der Bühne steht?
(Getty Images/Carlos AlvarezOb)

Heftiger Gegenwind für Rihanna vor ihrem Konzert in Tel Aviv am kommenden Dienstag. Politische Aktivisten wollen RiRis Auftritt in der israelischen Metropole verhindern.

Laut Berichten von Gigwise gehen die palästinensischen Anhänger der Kampagne „Boycott, Divestment and Sanctions“ (BDS) seit einigen Tagen auf die Barrikaden. Ihr Anliegen: ein Konzertverbot für Rihanna im Jarkon-Afek-Nationalpark. Die Organisation setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2005 immer wieder gegen kulturelle und politische Veranstaltungen in Israel ein. Stets mit dem Ziel, auf die Forderungen von BDS aufmerksam zu machen. Diese sind unter anderem das Ende der militärischen Besatzung des Westjordanlandes, die Aufgabe der israelischen Sperranlagen sowie eine Lösung des palästinensischen Flüchtlingsproblems.

Bei diversen Konzerten in der Vergangenheit waren die Proteste der Aktivisten bereits erfolgreich. So sagten Musikgrössen wie die Pixies, Jon Bon Jovi und Elvis Costello ihre Gigs nach intensiven BDS-Bemühungen kurzer Hand ab. Ob auch Rihanna ihren Tourstopp in Tel Aviv aufgrund der Proteste ins Wasser fallenlässt, darf allerdings bezweifelt werden. So sollen bereits über 50.000 Tickets für das Konzert verkauft worden sein. Zudem habe sich die R&B-Schönheit auf die Situation in Israel „bestens vorbereitet“, wie Gigwise weiter berichtet.

Ein offizielles Statement von Rihanna oder ihrem Management gab es bis dato nicht.

(JNS und Agenturen)



Kategorien:Kultur

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