Während viele auf der Welt glauben, dass es sich bei den 62 bei Unruhen im Gazastreifen getöteten Menschen um friedliche Demonstranten gehandelt hatte, hat am Mittwoch die Hamas selbst die Wahrheit über die Identität der Opfer ans Licht gebracht.
Salah Bardawil, hoher Funktionär der Hamas, sagte in einem Interview an palästinensische Medien, dass 50 der am Montag bei den Unruhen an der Grenze zum Gazastreifen ums Leben gekommenen Menschen Mitglieder der Hamas-Terrororganisation gewesen seien, die als Märtyrer gestorben seien.
Unterdessen wurde der Kerem Shalom Übergang bereits am Dienstag wieder geöffnet, obwohl er insgesamt dreimal während der gewalttätigen Protesten in Brand gesteckt worden war, dabei wurden Gasleitungen und Treibstofflager schwer beschädigt.
Eigenartigerweise ließ die Hamas nicht zu, dass Lastwagen der israelischen Armee lebenswichtige medizinische Ausrüstungen in den Gazastreifen liefert. Die israelischen Lastwagen kehrten zurück nach Israel, sechs Lastwagen der UNICEF und der Palästinensischen Autonomiebehörde durften den Gazastreifen über den Übergang passieren.
Die medizinische Versorgung aus Israel war als Hilfe für die Krankenhäuser im Gazastreifen gedacht, die mit der hohen Zahl von Verletzten nicht fertig wurden. (ih)
Kategorien:Sicherheit
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