Israels „ehrenhafte“ Menschen


Der Masseninfiltrationsversuch der Hamas stieß auf die „Null-Toleranz-Eisenmauer“ der israelischen Armee, was dazu führte, dass rund 60 Gazaner am Grenzzaun der Küsten-Enklave getötet wurden. Doch trotz des erklärten Ziels dieser „friedlichen Demonstration“ waren nicht wenige Israelis entsetzt über die Anzahl palästinensischer Opfer, von denen die meisten, wie sie sagen, keine wirkliche Bedrohung für Israel darstellten.

Unter denen, die den Tod ihrer Feinde beklagten, war Prof. Amiram Goldblum von der Hebräischen Universität, eine bekannte Persönlichkeit der linken „Peace Now“-Gruppe, der auf seiner Facebook-Seite folgendes schrieb: „Sie sind aufgerufen, eine Petition zu unterschreiben, die eine internationale Intervention fordert, um das Massaker an unbewaffneten Demonstranten, die keine Bedrohung für Israel darstellen, zu beenden und unsere Führer vor Gericht zu stellen, unter ihnen der Verteidigungsminister. Jeder ehrenwerte Mensch muss jetzt auf das Massaker in Gaza reagieren.“

Ich habe keine Ahnung, was ehrenwerte Leute dazu bringt, zu denken, dass Mohammed, der den Zaun mit einer Drahtschere zerschneidet, Ahmad, der einen flammenden Drachen in israelische Felder fliegt, oder Mahmoud, der sich als Frau verkleidet, in der Hoffnung, einen unvorsichtigen israelischen Soldaten zu entführen, unschuldige Demonstranten sind, deren einziger Wunsch es ist, mit ihren Familien ein Picknick in den Feldern des Kibbutz Nahal Oz zu machen. Aber ich weiß, dass es zahlreiche Beispiele für die Crème de la Crème der Menschheit gibt, die dachten, dass es eine ehrenwerte Geste sei, ihre Köpfe in den Mund des Löwen zu stecken.

Es ist kein Geheimnis, dass viele westliche Intellektuelle Bewunderung für Stalin, Mao und Che hegen. Unter ihnen ist der Nobelpreisträger Aharon Chechananover, der, nachdem er eine Tournee durch Nordkorea, die nur für leichtgläubige Würdenträger reserviert war, statt dieses despotische Regime zu verurteilen, sich entschuldigte: „Wir kamen nicht, um zu kritisieren … wir kamen nur, um einen Dialog zu haben.“ Sie können diejenigen fragen, die in den nordkoreanischen Gulags wohnen; Sie werden Ihnen sagen, wie friedliebend, rücksichtsvoll und menschlich dieser weichherzige Nobelist ist.

Aber da wir es ja mit ehrenwerten Leuten zu tun haben, lohnt es sich, sie daran zu erinnern, dass das Konfetti, das sie diesen armen und hungrigen Gaza-Demonstranten zuwerfen, so effektiv ist wie die Konfettihaufen, die Chamberlain über Hitlers Kopf geworfen hat.

Es lohnt sich auch, diese Leute daran zu erinnern, dass es an der Zeit ist, dass sie hinter ihrem geliebten Slogan „Der andere ist ich“ stehen, dass es an der Zeit ist, zuzuhören, was der „Andere“ so offen sagt, dass er für die Vernichtung des Jüdischen Staates kämpft und die Wiederansiedlung der „Flüchtlinge“ in den Dörfern, die sie 1948 verlassen haben.

Zu Ehren dieser ehrenwerten Leute könnte man sagen, dass sie, indem sie die versuchte Massenrückkehr von „Flüchtlingen“ nach Israel als „Massaker“ bezeichnen, sich zumindest auf den „Der andere ist ich“-Weg gestellt haben. Aber jetzt müssen sie diesen Weg wirklich gehen, vielleicht indem sie die Evakuierung des Kibbuz Erez fordern, damit die Bewohner von Dimra in ihr Dorf zurückkehren können, auf dem der Kibbuz Erez gebaut wurde. Und wenn sie die ethischen Humanisten sind, die sie zu sein behaupten, können sie es vermeiden, etwas Falsches zu korrigieren, indem sie ein anderes Falsches schaffen, und einfach die im Kibbuz Erez lebenden Menschen bitten, zum Islam überzutreten. Dann brauchen sie nicht selbst Flüchtlinge werden. Natürlich, wenn diese ehrlichen Leute wirklich ernsthaft wären, anstatt bloße Provokateure, würden sie den Weg anführen, indem sie als erste konvertieren. (Tsvi Sadan, ih)



Kategorien:Gesellschaft

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