Autoren-Archive
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USA: „Israel“ als Geburtsort ist verfassungswidrig
Ein Gericht in den USA hat entschieden, dass in Jerusalem geborene Kinder von US-Bürgern in ihrem Reisepasse als Geburtsort nicht „Israel“ angeben dürfen. Das sei verfassungswidrig. In Jerusalem geborene Kinder von US-Bürgern dürfen nach einem Gerichtsurteil nur „Jerusalem“, nicht aber „Israel“ als Geburtsort im Reisepass führen. Ein Berufungsgericht in Washington erklärte am Dienstag eine gegenteilige Entscheidung des Kongresses von 2002 für verfassungswidrig, weil sie das Recht des US-Präsidenten auf Anerkennung fremder Regierungen übergehe. Die jüdische Anti-Defamation League äusserte sich am Dienstagabend „tief enttäuscht“…
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Endspurt im Rennen der Rabbis
Alle zehn Jahre werden in Israel die beiden Oberrabbiner bestimmt. Heute Nachmittag ist es wieder so weit: Ein Gremium von 150 Vertretern des religiösen und politischen Lebens kommt in Jerusalem zusammen, um aus insgesamt sieben Kandidaten den aschkenasischen und den sefardischen Oberrabbiner zu wählen – als Nachfolger von Yonah Metzger und Shlomo Amar, die seit 2003 im Amt sind…
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Mehrheit in Israel laut Umfrage für Friedensvertrag
Gut die Hälfte der Israelis sind laut einer aktuellen Umfrage für einen Friedensvertrag mit den Palästinensern. Ein Viertel der Befragten der heute von der Zeitung „Haaretz“ veröffentlichten Umfrage würde in einem Referendum sicher oder wahrscheinlich gegen jeden Kompromiss stimmen. 39 Prozent der Befragten würden demnach jedem Plan zustimmen, den Ministerpräsident Benjamin Netanjahu aushandelt und empfiehlt. 16 Prozent halten ihre Unterstützung für wahrscheinlich. 20 Prozent lehnen bereits heute jeden Friedensvertrag ab, und fünf Prozent halten ihr Nein für wahrscheinlich. Die restlichen 20 Prozent der insgesamt 511 befragten israelischen Wahlberechtigten erklärten sich für unentschlossen…
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Palästinenser klagen Israel vor den UN an
Der Vertreter der Palästinenser bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, hat Israel „Kriegsverbrechen“ vorgeworfen. Bei einem Treffen des UN-Sicherheitsrates in New York erklärte Mansour, Israel baue weiterhin Siedlungen im Westjordanland, beschlagnahme Land, vertreibe die Bewohner und unterstütze jüdische Extremisten, die Palästinenser „terrorisierten“. Beobachter sehen in Mansours Rede eine gezielte Provokation vor dem Beginn der neuen Friedensgespräche…
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Bis Sonntag keine Züge Tel Aviv-Haifa
Die Bahn-Linie bleibt bis zum Sonntag geschlossen, Zehntausende Reisenden sind betroffen.
Der Zugsverkehr von Tel Aviv nach Haifa ist seit Mittwoch unterbrochen. Wie die Verantwortlichen der Eisenbahn mitteilten, wird die Strecke bis zum Sonntag wegen Bauarbeiten auf der Linie geschlossen bleiben. Sowohl die nördlichen und südlichen Linien sind vorübergehend davon betroffen. Die Massnahme hat voraussichtlich auf zehntausende Reisende Auswirkungen, darunter viele, die den Zug für ihre täglichen Weg zur Arbeit benutzen…
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Israels US & International Diamond Week
Anmeldungen für Israels US & International Diamond Week vom 26. bis zum 29. August 2013 werden nach wie vor entgegengenommen. Zugelassene Käufer erhalten freie Unterkunft im Hotel. Die Israel Diamond Exchange (IDE), eine der grössten Diamantenbörsen der Welt, veranstaltet vom 26. bis 29. August die Sommerausgabe der US and International Diamond Week in Israel. Bei dieser einzigartigen Veranstaltung können qualifizierte Diamantenkäufer auf Hunderte von lokalen und internationalen Diamantenfirmen treffen, deren Produkte begutachten und prüfen und zu Preisen einkaufen, die auf dem aktuellen Diamanten-Grosshandelsmarkt nicht vorstellbar sind…
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Schweden ignoriert Israels Anspruch auf Jerusalem
Die Worte des schwedischen Aussenministers erinnern an Nasser oder die iranische Führung. Der schwedische Aussenminister Carl Bildt war noch nie ein Anhänger von Regierungschef Byniamin Netanyahus Regierung oder der israelischen Besetzung palästinensischen Gebiets, doch dieser Tage ging er noch einen Schritt weiter: Er weigerte sich, einzugestehen, dass die israelische Regierung in Jerusalem sitzt. Auf Tweet verbreitete er seine Zustimmung zur Wiederaufnahme des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern, doch seine Wortwahl erinnerte an das Ägypten unter Gamal Abdel Nasser oder an das Iran der Gegenwart…
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Kein Aldi-Boykott
«Wir boykottieren Produkte aus den besetzten Gebieten nicht», sagt eine Sprecherin. Der holländische Zweig der deutschen Supermarktkette Aldi hat sich am Dienstag von der zuvor von einem Sprecher der Firma gemachten Bestätigung hinsichtlich eines Boykotts von Produkten aus der Westbank, Ostjerusalem und den Golanhöhen distanziert. «Aldi hält fest», schrieb eine Vertreterin des holländischen Zweigs des Konzerns, «dass es Produkte aus den besetzten Gebieten nicht boykottiert.»…
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Raketenangriff aus dem Gaza
Zwei Raketen schlugen heute Morgenüberraschend für Bewohner in der südlichen Region Israels, da es keine Warnung vor dem Angriff gab. Nach den örtlichen Quellen in der Region war die Sirene des „Red-Color“ Alarms irgendwie defekt und nicht aktiviert beim Anflug der Raketen. Wie durch ein Wunder explodierten beiden Kurzstreckenraketen im offenen Gelände, so dass weder Gebäude beschädigt, noch jemand körperlich verletzt wurde…
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Hetze gegen Israel: Wachmann erschiesst zwei Kinder auf der Strasse
Nachdem ein jüdischer Wachmann am Dienstag in einem Bürogebäude einen Rechtsanwalt und dessen Tochter erschossen hatte, meldeten türkische Medien, ein Israeli habe auf offener Strasse zwei Kinder im Alter von fünf und zehn Jahren umgebracht. Dazu wird ein Foto von schwer bewaffneten israelischen Soldaten vor einem arabischen Laden gezeigt…