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  • Raketenangriff auf Süden Israels – Ägyptische Armee erschiesst dutzende Hamas-Kämpfer

    Heute Nachmittag wurde bei dem Anflug der Raketen aus dem Gaza der Sirenenalarm „Rot“ in den Gemeinden rund um den Gazastreifen im Süden Israels ausgelöst. Der Alarm ertönte in den Gemeinden im Bezirk Sha’ar HaNegev etwa fünfmal, so den Quellen. Die Bewohnen hatten danach ca. 15 Sekunden Zeit in den dafür vorgesehenen Bereichen Deckung zu suchen…

  • Saudi-Arabien zielt mit Raketen auf Israel und Iran

    Neue Satellitenbilder zeigen, das Saudi-Arabien Raketen auf Ziele in Israel und dem Iran ausgerichtet hat. Vermutlich sind Tel Aviv und Teheran im Visier der arabischen Grossmacht. Das berichtet die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“. Das Blatt beruft sich auf US-amerikanische Experten. Die Satellitenaufnahmen zeigen demnach, dass Saudi-Arabien mitten in der Wüste eine Raketenabschuss-Basis für Raketen vom Typ DF3 errichtet hat. Bereits im März 1988 hatte Saudi-Arabien den Kauf von mehreren Dutzend dieser chinesischen Raketen bekanntgegeben. Die zweistufige Rakete kann eine Nutzlast von zwei Tonnen über eine Distanz von bis zu 3000 Kilometer transportieren. Sie gilt aber als wenig treffgenau. Die Experten gehen davon aus, dass Saudi-Arabien die Raketen modernisiert und technisch verbessert hat…

  • Sparprogramm bei Israels Militär

    Bis zu 5000 Berufssoldaten sollen entlassen, konventionelle Einheiten wie die Marine aufgelöst werden. Ein Grund: Die Bedrohungslage habe sich verändert. Zugleich investiert Israel in eine Modernisierung der Streitkräfte. Israel will seine Armee angesichts von Sparvorgaben und einer veränderten Bedrohungslage verkleinern und modernisieren. Dies sehe ein von Generalstabschef Benny Gantz vorgelegter mehrjähriger Plan vor, berichteten israelische Medien am Donnerstag. Konventionelle Einheiten wie Panzerverbände, Fliegerstaffeln mit älteren Maschinen und Marineeinheiten sollten aufgelöst werden…

  • Wie Palästinenser kleinen Kindern Judenhass beibringen

    Das Fernsehen der palästinensischen Autonomiebehörde hat letzte Woche ein Morgenmagazin ausgestrahlt, in dem zwei kleine Mädchen auftraten, die nicht älter als sieben oder acht Jahre alt sind. Die beiden sagen ein antisemitisches Gedicht auf, bei dem selbst der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad nicht mithalten könnte! Der Dialog zwischen dem palästinensischen Reporter und den Mädchen wurde von Palestinian Media Watch öffentlich gemacht. Ein Mädchen sagt unter anderem wortwörtlich: „Ihr Söhne Zions, ihr bösesten unter der Schöpfung, ihr barbarischen Affen, elende Schweine…“ …

  • Häftling „X2“ und die nationale Sicherheit

    Offenbar gibt es in Israel einen weiteren Geheimgefangenen. Die Affäre entfacht aufs Neue die Debatte über den Sinn von Zensur und Nachrichtensperren im 21. Jahrhundert. Angeblich ist der zweite Fall „viel sensationeller“ – und sein Vergehen viel schlimmer. Er sitzt in einer Gefängniszelle ohne Fenster. Kameras überwachen jede seiner Bewegungen rund um die Uhr, nur wenige Minuten am Tag darf er einen kleinen, hermetisch gesicherten Gefängnishof betreten. Er hat keinen Kontakt zu anderen Häftlingen, selbst seine Bewacher wissen nicht, wie er heisst und warum er hier ist. Aber seit Dienstag weiss ganz Israel, dass es ihn gibt. Jetzt mehren sich in Israel die Hinweise darauf, dass im Hochsicherheitstrakt des Ajalon-Gefängnisses „X2“ einsitzt, ein Häftling, dessen Existenz bis zum Wochenbeginn nicht bekannt war…

  • Idealer Rost für Wasserstofferzeugung gefunden

    Ein schweizerisch-israelisches Team hat den idealen Rost für die Wasserstoffgewinnung mittels Solarenergie gefunden. Denn eine spezielle Eisenoxid-Nanostruktur verspricht eine besonders kosteneffiziente Aufspaltung von Wasser mittels einer photoelektrochemischen Tandem-Solarzelle. Das Funktionsprinzip selbst ist nicht ganz neu. «Wir haben jetzt nur einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu profitablen industriellen Anwendungen erreicht», so Michael Grätzel, Leiter des Laboratory of Photonics and Interfaces an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL). Denn die Wasserstoffherstellung soll viel billiger werden als bisher…

  • Mut haben und an den Tempel denken

    Für Millionen von Juden in aller Welt ist Tisha BeAv (der neunte Tag des hebräischen Monats Av, dieses Jahr der 16. Juli) ein Tag der Klage und der Trauer um die Zerstörung des ersten und zweiten Tempels in Jerusalem. An diesem Gedenktag wird gebetet und gefastet. Das Jerusalemer Tempelinstitut hat nun ein Video veröffentlicht, das den Juden Mut machen soll, wenn sie an den Tempel denken. Es heißt „Die Kinder sind bereit Teil 2“ und knüpft an ein Video aus dem vergangenen Jahr an, das über eine Million Menschen erreichte und zu wütenden Kommentaren in der arabischen Welt führte. Das zweieinhalbminütige Video beginnt mit der traditionellen Klage in der Synagoge – und zeigt, dass die nächste Generation das Klagen beenden will und in die Zukunft schaut…

  • Polizei warnt jüdische Kinder auf dem Tempelberg

    Wo einst der jüdische Tempel stand, befinden sich heute der Felsendom und die Al Aksa-Moschee. Das gesamte Gelände oberhalb der sogenannten Klagemauer steht unter muslimischer Verwaltung. Juden dürfen dort nicht beten oder andere religiöse Handlungen ausführen – und die israelische Polizei ist fest entschlossen, diese Vorschrift durchzusetzen. Das wurde am Montag deutlich, als rund 150 jüdische Schulkinder den Tempelberg besuchten. Augenzeugen berichteten, einige Kinder hätten sich aus Respekt vor der Heiligen Stätte verbeugt. Daraufhin hätten sofort Polizeioffiziere eingegriffen, die Kinder ermahnt und mit der Verhaftung der Tour-Leiter gedroht…

  • FIFA-Präsident beendet Nahost-Reise in Israel

    FIFA-Präsident Joseph S. Blatter weilte zum Abschluss seiner Nahost-Reise in Israel, wo er gestern eintraf. In Begleitung von Avi Luzon, dem Präsidenten des israelischen Fussballverbands, und dessen Generalsekretär Ori Shilo wurde der FIFA-Präsident heute Morgen vom israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu empfangen. Bei dem Treffen war auch Limor Livnat, Israels Minister für Kultur und Sport, zugegen. Bevor er das Land verliess, sprach Joseph S. Blatter am Telefon noch persönlich mit dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres. Auf einer Pressekonferenz in Jerusalem erklärte der FIFA-Präsident: „Ich freue mich sehr darüber, dass Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu heute Morgen seine Türen geöffnet hat, um mich und meine Delegation sowie die Delegation des israelischen Fussballverbands mit Präsident Avi Luzon und Generalsekretär Ori Shilo zu empfangen. Das ist ein Zeichen dafür, dass mein Anliegen von nationalem Interesse ist.“ …

  • Warnung vor Stopp der US-Hilfe an Kairo

    Schon seit letzter Woche ist Israel bemüht, die USA von der Überlegung abzubringen, die Hilfe nach der Absetzung von Präsident Mohammed Mursi auszusetzen, berichten israelische Medien. Denn dies könnte unter anderem den Friedensvertrag zwischen Jerusalem und Kairo untergraben. Wie der Radiosender Kol Israel berichtet, wurde die Situation in Ägypten in den zurückliegenden zwei Monaten mehrmals in Telefongesprächen zwischen dem Premier Benjamin Nitanjahu und US-Aussenamtschef John Kerry, zwischen den Verteidigungsministern Mosche Yaalon und Chuck Hagel sowie zwischen den nationalen Sicherheitsrateschefs Yakov Amidror und Susan Rice im Weissen Haus behandelt…