Autoren-Archive
-
Über 10.000 Gasmasken an die arabische Bevölkerung
Israelische Soldaten haben am Mittwoch mehr als 10.000 Gasmasken an die arabische Bevölkerung in Kfar Qara und Baka al-Gharbia in Wadi Ara verteilt. Das war nötig, da nach Schätzungen des Heimatfront-Kommandos des israelischen Militärs nur wenige Araber Gasmasken besitzen, die ihnen bei Giftgas-Angriffen das Leben retten. Das Heimatfront-Kommando hofft nun, dass nach dieser Aktion die mehr als 100.000 Araber in der Region verstärkt die Verteilstellen in den örtlichen Postfilialen aufsuchen und sich mit Schutzausrüstungen eindecken. Wie das Militär mitteilte, war diese Verteil-Aktion die erste ihrer Art…
-
MAN verkauft 173 Bus-Chassis nach Israel
Die israelischen Busunternehmen Metropoline und Egged haben beim MAN-Importeur AET Automotive Equipment and Trucks L.P. insgesamt 173 MAN Bus-Chassis für den nationalen Personenverkehr geordert. Der Auftrag von Metropoline umfasst 110 Busfahrgestelle. Davon sind 90 Reisebus-Chassis, die dank Einzelradaufhängung an der Vorderachse einen hohen Fahrkomfort bieten. Angetrieben werden die Busse von einem umweltfreundlichen D20-Motor in der Abgasstufe EEV. Weitere 20 Chassis aus dem Auftrag sind Low Entry-Chassis mit einem D08-Motor in der Abgasstufe EEV. Für alle Fahrzeuge hat Metropoline Wartungsverträge über acht beziehungsweise zehn Jahre abgeschlossen. Der Aufbau der Busse erfolgt beim lokalen Aufbauhersteller „Ha‘argaz“…
-
Israels Existenz widerlegt christliche „Ersatz-Theologie“
In einem Artikel für eine israelische Lokalzeitung hat sich der Rabbiner Moshe Chaim Har-Noy besorgt gezeigt, weil sich noch immer viele bibelgläubige Juden weigern, die Wiedergeburt des jüdischen Staates zu feiern. Har-Noy machte darauf aufmerksam, dass die christlichen Kirchen Jahrhunderte lang argumentiert hätten, Gott habe anstelle der Juden die Christen zu seinem „auserwählten Volk“ gemacht („Ersatz-Theologie“). Die Juden hätten deshalb ihren Status als Nation verloren. „Dann kam der Holocaust und die grausame Vernichtung eines Drittels unseres Volkes. Für die Christen war das der unwiderlegbare Beweis, dass das ‚auserwählte Volk‘ nie mehr aufstehen würde.“ Aber, so der Rabbi weiter, „dann wurde der Staat Israel gegründet.“
-
Ein Fitnesszentrum für den Mossad-Geheimdienst
Die Jahreshaushalte von Mossad und Shabak übersteigen sechs Milliarden Schekel. Zwar verwaltet der israelische Geheimdienst Mossad ein Jahresbudget in der Höhe von einigen Milliarden Schekel, doch Spenden aus der jüdischen Diaspora werden dennoch mit Dank entgegengenommen. So enthüllte «Haaretz» am Mittwoch, dass der Staat dem Mossad genehmigt hat, von den amerikanischen Freunden der israelischen Verteidigungsstreitkräften eine Spende von umgerechnet 2,2 Millionen Dollar (acht Millionen Schekel) zu akzeptieren. Die Verwendung der Gelder soll offensichtlich dazu dienen, die physische Kraft der Geheimdienstler, aber auch deren moralisches Durchhaltevermögen zu erhöhen: Die 2,2 Millionen Dollar sollen in den Bau eines Fitnesszentrums für die Mossad-Leute gesteckt werden, sowie in den Kauf der für das Zentrum nötige Ausrüstung.,,,
-
Israel zahlt Entschädigung an Palästinenser die von Hamas-Raketen getötet wurden
Israel hat Entschädigungen an die Familien von zwei palästinensischen Arbeitern gezahlt, die 2005 bei einem Hamas-Raketenangriff auf eine jüdische Siedlung im Gazastreifen getötet wurden. Die Familien erhielten letzte Woche $296.000 von der israelischen Regierung, berichtete Israels Kanal10TV. Am 8. Juni 2005, waren die beiden Männer in einem Gewächshaus in der Siedlung Ganei Tal tätig, als der Angriff stattgefunden hat. Dabei wurde auch ein chinesischer Arbeiter getötet. Es ist das erste Mal, dass palästinensische Arbeiter in jüdischen Siedlungen Terror-Opfer-Entschädigung durch die israelische Regierung erhielten. Die Familien stellten die Schadensersatzansprüche, die jedoch zunächst von einem Arbeitsgericht verweigert wurden. In einem Berufungsverfahren, wurden diese jetzt vom Verteidigungsministerium genehmigt…
-
Der Siedlungsbau wird fortgesetzt
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nicht vor, den Bau jüdischer Siedlungen in Judäa und Samaria einzuschränken. „Der Bau geht weiter, heute und in Zukunft“, unterstrich der Regierungschef vor einem Ausschuss des israelischen Parlaments. Neue Wohnungen in den schon vorhandenen jüdischen Siedlungen würden die Chancen, mit den Palästinensern ein Friedensabkommen zu erreichen, nicht wesentlich beeinflussen, so Netanjahu: „Die Kernfrage ist vielmehr, ob Israel als jüdischer Staat anerkannt wird.“ Die israelische Regierung hatte bei allen Verhandlungen in jüngerer Zeit erklärt, dass die grossen jüdischen Siedlungsblöcke (Ariel bei Nablus, Gush Etzion bei Bethlehem und Maale Adumim bei Jerusalem) zu Israel gehören – und dies solle auch so bleiben, wenn aus den heutigen Palästinensergebieten ein international anerkannter Staat „Palästina“ wird…
-
„eyeSight 3D“: Gesten-Steuerung über Webcam
Nicht nur der Haushalt , sondern auch der eigene Computer kann nun mittels Bewegungssensoren gesteuert werden. Das in Israel ansässige Unternehmen eyeSight Mobile Technologies hatte im Februar bereits sein System zur Gestenerkennung als 2D-Interface vorgestellt. Dasselbe ist nun in 3D möglich, wofür der Nutzer lediglich eine Standard-Webcam benötigt, die in den meisten Laptops eingebaut ist. Nutzer können beispielsweise Google Earth via einfachen Handbewegungen steuern. Nicht nur Computer und Laptops sollen mit der Software gesteuert werden, sondern auch Tablets und Fernseher…
-
Google bestätigt Übernahme von Waze
Nach tagelangen Spekulationen ist es nunmehr offiziell: Wie Google in seinem Blog bestätigt, hat der Internetkonzern das Social-Startup Waze übernommen. Über den Kaufpreis wollte sich Google nicht äussern. Laut der israelischen Globes hat Google (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) 1,3 Mrd. US-Dollar für den Social-Kartensoftwarespezialisten bezahlt und sich damit gegen andere Interessenten wie Facebook und Apple durchgesetzt. Das Waze Produktentwicklungsteam soll weiter unabhängig von Israel aus arbeiten, wobei Google die Verkehrshinweise und Features in seine eigene Google Maps Kartensoftware integrieren will…
-
Geheimdienstbosse: Streik im Aussenministerium ist Risiko
Hausgemachte Gefahr für Israels Sicherheit? Israelische Diplomaten sind bereits seit März im Ausstand. Aus Protest gegen eine angebliche Untergrabung ihrer Lohnstruktur und des, wie es heisst, «Abbaus des Aussenministeriums» führen israelische Diplomaten schon seit März eine Reihe von Sanktionen durch. Zu diesen gehören die Weigerung, Ministern diplomatische Reisepässe auszustellen, die Kommunikation zwischen diplomatischen Missionen in aller Welt und dem Jerusalemer Aussenministerium zu unterbinden sowie die Weigerung, Ministern bei der Vorbereitung von Besuchen anderer Staaten zu helfen. Die streikenden Diplomaten protestieren nicht zuletzt auch dagegen, dass noch kein Aussenminister ernannt worden ist…
