Autoren-Archive
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USA warnen Iran vor Spiel auf Zeit
Die USA haben den Iran nach erneut ergebnislosen internationalen Atomverhandlungen davor gewarnt, in dem Konflikt auf Zeit zu spielen. Die Tür für Gespräche bleibe offen, sagte Aussenminister John Kerry am Sonntag bei einem Besuch in Istanbul. Der diplomatische Prozess sei jedoch nicht unendlich. Israels Strategie-Minister Juwal Steinitz warf dem Iran vor, in seinem Streben nach einer Atombombe die Verhandlungen absichtlich in die Länge zu ziehen. Die „gesamte Welt, die USA und der Westen“ müssten daher der Islamischen Republik mit militärischen Schritten oder einer anderen „unmissverständlichen roten Linie“ drohen, um Ergebnisse zu erzielen, sagte der enge Vertraute von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im israelischen Armee-Rundfunk. „Sanktionen reichen nicht, und Gespräche reichen nicht.“ Sofern der Iran nicht aufhöre, Uran anzureichern, sollte innerhalb von „ein paar Wochen, einem Monat“ gehandelt werden…
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Technische Innovation: Technion Haifa erreicht Platz sechs
Die technische Universität Israels, das „Technion“ in Haifa, hat weltweit den sechsten Platz in der Kategorie Unternehmertum und Innovation belegt. Das ergab eine am Sonntag veröffentlichte Studie des „Massachusetts Institute of Technology“ in der amerikanischen Stadt Cambridge. Auf den ersten fünf Plätzen vor dem Technion liegen unter anderem das herausgebende Institut der Studie selbst und das Imperial College London. Das Technion liege jedoch vor der Universität San Diego, der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und der Nationaluniversität Singapur, berichtet die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“…
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Cyberkrieg gegen Anti-Israel-Hacker abgewehrt
Die internationale Anti-Israel-Gemeinschaft, die sich im Internet zusammengetan hat, um Israel von dort zu vertreiben, hat ihre Ziele weit verfehlt. Obwohl es am Sonntag zahlreiche Versuche gab, den israelischen Internetverkehr lahmzulegen, wurden keine grossen Schäden auf israelischer Seite gemeldet. Die Anti-Israel-Gemeinschaft unter dem Namen OP-Israel vermeldete zwar, sie habe der israelischen Wirtschaft einen Schaden von fünf Milliarden Dollar zugefügt und die Internetverbindung Tel Avivs total lahmgelegt, aber diese Behauptungen konnten schnell widerlegt werden…
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Thorazitat des Tages – Thora-Parascha
König David sagte: „Lass mich Deine Wege erkennen“ (Psalm 25, Vers 4) – Thora-Parascah:„Schemini – Achter Tag“ Wochenabschnitt: 3. Mose 9,1 bis 11,47 Haftara-Prophetenlesung: 2. Samuel 6,1-7,17 …
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Witz des Tages
Die Lehrerin sagt: „Wer mir einen Satz bildet, in dem „Samen“ und „säen“ vorkommt, der darf sofort nach Hause gehen.“ Fritzchen meldet sich: „Guten Tag zusamen. Morgen säen wir uns wieder.“
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Holocaust-Gedenktag Yom ha-Shoah – יום הזכרון לשואה ולגבורה
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UN-Hilfswerk schliesst Büros im Gaza
Das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hat seine Büros im Gazastreifen vorerst geschlossen. Damit reagierte die Behörde auf gewaltsame Proteste gegen eine Verringerung der finanziellen Unterstützung für die Palästinenser. In den vergangenen Tagen hatten die Demonstranten noch vor den Niederlassungen der UNRWA in dem Küstenstreifen protestiert. Doch am Donnerstag betraten sie das Gelände des Hauptquartiers in Gaza. Nach Angaben des Personals versuchten sie, in das Gebäude einzubrechen. Diese „dramatische und beunruhigende“ Eskalation ging der UN-Organisation zu weit…
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Erster Roman über indische Juden in Hindi erschienen
Sheela Rohekar, die einzige jüdische Schriftstellerin in der Hindi-Sprache hat ihren neuesten Roman, “Miss Samuel: Ek Yahudi Gatha”, in dem sie das Leben der jüdischen Religionsgemeinschaft “Bene Israel” in Indien darstellt, veröffentlicht. Die offizielle Vorstellung des Buches, fand am 30. März 2013 in der renommierten Sangeet Natak Akademi (der Academy of Dance and Drama) in Lucknow statt. Die Veranstaltung wurde vom Lucknow Book Club organisiert…
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Israel weist Angaben zu von Ägypten abgefangenem Schiff zurück
Nach dem Anfangen eines mit Waffen beladenen Schiffes durch die ägyptische Marine hat Israel am Freitag jegliche Verwicklung in den Fall zurückgewiesen. Niemand in Israel wisse etwas über das Schiff, das zudem aus keinem israelischen Hafen ausgelaufen sei, erklärte Aussenamtssprecher Jigal Palmor. „Wir verstehen nicht, warum jemand solche Märchen erzählt, während es leicht zu beweisen ist, dass diese ohne Grundlage sind“, betonte er.
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Billiger Tinnef – Wie aus hebräischem Kot deutscher Schund wurde
Das Wort »Tinnef« hat eine bunte etymologische Reise hinter sich. Im Aramäischen und Hebräischen stand »tinnûf« für Kot oder Schmutz. Auch dem jiddischen Wort »tin(n)eph« schrieb Friedrich C. Avé-Lallemant 1858 in seiner Untersuchung über das deutsche Gaunertum die Bedeutungen Kot, Dreck, Unflat zu und ergänzte, »tinef sein« hiesse: verloren, überführt, verurteilt sein. Ignaz Bernstein (Jüdische Sprichwörter und Redensarten, 1907) deutete »Tünuf« gleichfalls als Unrat oder Dreck, bei Ernst Rabben (Über die Gaunersprache, 1906) tauchte »Tineffer-Gannew« für einen Dieb schmutzigen Charakters auf…
