Autoren-Archive
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Schweiz: UBI weist Beschwerde trotz Fehler ab
Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde gegen eine Nachrichtensendung von Radio DRS 1 abgewiesen. Die falsche Bezeichnung der Hauptstadt Israels hat die Meinungsbildung der Zuhörenden zum eigentlichen Thema des Beitrags, einer Gedenkveranstaltung in Tel Aviv für Jizchak Rabin, nicht beeinträchtigt. Am 28. Oktober 2012 strahlte Radio DRS 1 (heute Radio SRF 1) in den „Nachrichten“ von 9 Uhr die folgende Meldung aus: „In Israels Hauptstadt Tel Aviv haben Zehntausende der Ermordung von Ministerpräsident Jizchak Rabin vor 17 Jahren gedacht. Die Veranstaltung stand unter dem Motto ‚Kampf für die Demokratie‘. Rabin war 1995 von einem israelischen Rechtsextremisten auf einer Friedenskundgebung erschossen worden. Rabin setzte sich für einen Frieden zwischen Israel, den Palästinensern und den arabischen Nachbarn ein und erhielt dafür den Nobelpreis.“…
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Hacker wollen „Israel aus dem Internet werfen“
Wir haben in den letzten Jahren mehrmals berichtet, wie der jüdische Staat zum beliebten Ziel von Cyberkriegern aus aller Welt geworden ist. Israelische Abwehrsysteme, die von der israelischen Regierung, der Armee und privaten Firmen aufgestellt wurden, wehren in diesem Cyberkrieg täglich tausende Angriffe ab. Aber in diesem Gebiet entwickeln sich die Dinge schnell und wenn es Israel nicht schafft, seinen Feinden mindestens einen Schritt voraus zu sein, könnte es Opfer von Angriffen werden, die Israels wichtige Computer-Infrastruktur lahm legen. Die internationale Hacker Gruppe „Anonymous“ hat wiederholt damit gedroht, Israel anzugreifen und wohl bereits in der Vergangenheit Versuche unternommen. Es sieht so aus, als ob sie es am 7. April noch einmal versuchen werden, und zwar unter dem Codewort #OpIsrael…
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Feldlazarett auf den Golanhöhen
Laut AFP befindet sich das Lazarett in der Befestigung 105 auf dem nördlichen Teil des Golans. Zwar weigerten sich die IDF, wie gesagt, die Meldung zu kommentieren, doch hochrangige Kommandostellen haben schon seit einiger Zeit angesichts der wachsenden Zahl verwundeter syrischen Kämpfer, die an der Waffenstillstandslinie mit Israel erscheinen, die Möglichkeit der Errichtung eines Feldlazaretts ins Auge gefasst. – Bisher hat die israelische Armee elf verwundeten Syrern gestattet, die Waffenstillstandslinie zu passieren und in Israel medizinische Hilfe zu erhalten…
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Offshore-Naturgas fliesst und die Karten in Nahost werden neu gemischt
Nahöstliche Energie-Landkarte könnte sich langfristig von Grund auf ändern.
Die Bohrinsel Tamar vor der Küste Israels lieferte am Wochenende jene Schlagzeile, auf welche die israelischen Investoren und Konsumenten seit Jahren gewartet haben: Das von der Insel fliessende Naturgas wird die israelische Energie-Abhängigkeit nach und nach ändern und langfristig die Kassen des Landes und der Investoren mit lange ersehnten Geldern füllen…
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Chag Pessach sameach
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Thorazitat des Tages
Unsere Weisen lehrten uns: „Wir können uns an niemanden anlehnen, ausser an unseren Vater im Himmel!“
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Witz des Tages
Kommt ein Bratscher aufgeregt in das Musikgeschäft: „Also, die Bratsche, die Sie mir gestern verkauft haben, die können Sie gleich wiederhaben. Da ist ja bei jeder Saite ein anderer Ton drauf!“
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Gedanken zu Pessach
Wenn man den Ablauf des Pessachseders betrachtet, entdeckt man, dass dort einige Gegensätze zum Ausdruck kommen. Zum einen gibt es das bittere Kraut und die Charoset, welche Elend und Bitterkeit der Versklavung in Ägypten symbolisieren sollen. Andererseits symbolisieren die vier Gläser Wein, die schöne Mahlzeit und die Tatsache, dass wir uns bei ihrem Verzehr anlehnen sollen, die Freiheit und die Gemütlichkeit, die wir nach unserer Befreiung geniessen dürfen. Man kann sagen, dass der Grund für diesen Widerspruch darin liegt, dass wir uns sowohl an die schweren Zeiten vor der Befreiung, als auch an die nachfolgenden guten Zeiten erinnern müssen. Und nur wenn wir in der Lage sind, beide Perspektiven, vor und nach der Befreiung zu fühlen, können wir wirklich verstehen, welche Güte uns von G-tt zu teil geworden ist…
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Vor vielen Jahren ereignete sich die folgende Geschichte – wenige Stunden vor dem jüdischen Pessach-Fest. Es ist bekannt dass bei den Chassiden, also den Anhängern des Chassidismus, jeder Seder-Abend (das rituelle Festessen in der Nacht des Feiertages) von unbeschreiblich guter Laune und Freude geprägt ist. So war es auch seinerzeit am Tisch des Zaddiks und weisen Rabbis der Karliner Chassiden, dem grossen Rabbi Ahron. Rabbi Ahron führte den Seder-Abend gemäss den spirituellen Grundregeln der Kabbala durch. Seine Schüler, die mit ihm am Tisch sassen verspürten ein ganz wunderbares Gefühl – so als ob sie über den Wolken schwebten! Jeder von ihnen fühlte sich jetzt so wie in der Situation, als würde Gott gerade sein Volk aus Ägypten herausführen, mit Hilfe von unbeschreiblichen und faszinierender Wundern…
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Drei Viertel der Israelis lieben Rivlin und Peres
Der ehemalige Sprecher der Knesset, Reuven Rivlin, ist der beliebteste Politiker Israels. Gleich dahinter folgt Staatspräsident Schimon Peres. Das ergab eine jährliche Umfrage der israelischen Tageszeitung „Ha‘aretz“ zu 15 führenden Persönlichkeiten. Der ehemalige Aussenminister Avigdor Lieberman ist der Politiker mit den wenigsten Sympathien im Volk. Rivlin konnte insgesamt 75 Prozent aller Befragten für sich gewinnen, bei Peres waren es 74. An dritter Stelle liegt der Chef der israelischen Armee, Benny Gantz. Auch der Chef der israelischen Zentralbank ist einigermassen beliebt. Auf der Beliebtheitsskala erreicht Stanley Fischer Platz vier mit 67 Prozent. Der frühere Verteidigungsminister Ehud Barak hat genau die Hälfte des Volkes auf seiner Seite. Erst an sechster Stelle findet sich der wiedergewählte israelische Premierminister Benjamin Netanjahu…
