Autoren-Archive

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  • Witz des Tages

    Kommt ein Bratscher aufgeregt in das Musikgeschäft: „Also, die Bratsche, die Sie mir gestern verkauft haben, die können Sie gleich wiederhaben. Da ist ja bei jeder Saite ein anderer Ton drauf!“

  • Gedanken zu Pessach

    Wenn man den Ablauf des Pessachseders betrachtet, entdeckt man, dass dort einige Gegensätze zum Ausdruck kommen. Zum einen gibt es das bittere Kraut und die Charoset, welche Elend und Bitterkeit der Versklavung in Ägypten symbolisieren sollen. Andererseits symbolisieren die vier Gläser Wein, die schöne Mahlzeit und die Tatsache, dass wir uns bei ihrem Verzehr anlehnen sollen, die Freiheit und die Gemütlichkeit, die wir nach unserer Befreiung geniessen dürfen. Man kann sagen, dass der Grund für diesen Widerspruch darin liegt, dass wir uns sowohl an die schweren Zeiten vor der Befreiung, als auch an die nachfolgenden guten Zeiten erinnern müssen. Und nur wenn wir in der Lage sind, beide Perspektiven, vor und nach der Befreiung zu fühlen, können wir wirklich verstehen, welche Güte uns von G-tt zu teil geworden ist…

  • Vor vielen Jahren ereignete sich die folgende Geschichte – wenige Stunden vor dem jüdischen Pessach-Fest. Es ist bekannt dass bei den Chassiden, also den Anhängern des Chassidismus, jeder Seder-Abend (das rituelle Festessen in der Nacht des Feiertages) von unbeschreiblich guter Laune und Freude geprägt ist. So war es auch seinerzeit am Tisch des Zaddiks und weisen Rabbis der Karliner Chassiden, dem grossen Rabbi Ahron. Rabbi Ahron führte den Seder-Abend gemäss den spirituellen Grundregeln der Kabbala durch. Seine Schüler, die mit ihm am Tisch sassen verspürten ein ganz wunderbares Gefühl – so als ob sie über den Wolken schwebten! Jeder von ihnen fühlte sich jetzt so wie in der Situation, als würde Gott gerade sein Volk aus Ägypten herausführen, mit Hilfe von unbeschreiblichen und faszinierender Wundern…

  • Drei Viertel der Israelis lieben Rivlin und Peres

    Der ehemalige Sprecher der Knesset, Reuven Rivlin, ist der beliebteste Politiker Israels. Gleich dahinter folgt Staatspräsident Schimon Peres. Das ergab eine jährliche Umfrage der israelischen Tageszeitung „Ha‘aretz“ zu 15 führenden Persönlichkeiten. Der ehemalige Aussenminister Avigdor Lieberman ist der Politiker mit den wenigsten Sympathien im Volk. Rivlin konnte insgesamt 75 Prozent aller Befragten für sich gewinnen, bei Peres waren es 74. An dritter Stelle liegt der Chef der israelischen Armee, Benny Gantz. Auch der Chef der israelischen Zentralbank ist einigermassen beliebt. Auf der Beliebtheitsskala erreicht Stanley Fischer Platz vier mit 67 Prozent. Der frühere Verteidigungsminister Ehud Barak hat genau die Hälfte des Volkes auf seiner Seite. Erst an sechster Stelle findet sich der wiedergewählte israelische Premierminister Benjamin Netanjahu…

  • Israel begrüsst Urteil Zyperns

    Das zypriotische Strafgericht hat einen Angeklagten verurteilt, der in Zusammenarbeit mit der Hisbollah einen terroristischen Anschlag auf Israelis auf der Insel Zypern geplant hatte. Nach dem Spruch des zyprischen Gerichts, das Hossam Taleb Yaacoub für Aktivitäten für die Hisbollah verurteilt hat, im Zuge derer er die Infrastruktur für einen Terroranschlag auf Israelis auf der Insel aufgebaut haben soll, begrüsst Israel die Entscheidung des Gerichts und ruft dazu auf, die Hisbollah in die EU-Liste der Terrororganisationen aufzunehmen. Die Einstufung der Hisbollah, die bisher noch nicht auf der Liste steht, und das Erlassen von Sanktionen gegen die Organisation und ihre Terroristen, sowie ihre Durchsetzung, sind notwendig für die Anstrengungen, den wiederkehrenden Terrorismus der Hisbollah auf europäischem Boden zu bekämpfen und zusätzliche Terroranschläge zu verhindern…

  • Thorazitat des Tages

    König David schrieb einst in seinen Psalmen: „Er ist der Ewige, unser Gott, über die ganze Erde reicht Sein gerechtes walten!“

  • Witz des Tages

    „Mama, warum droht der Mann da vorne der Dame auf der Bühne mit dem Stock? „Er droht nicht, er dirigiert.“ „Aber warum schreit sie dann so?“

  • „Gefangener X“ soll Geheimnisse an Hizbollah verraten haben

    Der Mossad-Agent Ben Zygier belieferte laut einem Bericht nicht nur australische Geheimdienste mit Informationen, sondern auch die Hizbollah-Miliz. Zwei Israelis seien deshalb im Libanon verhaftet worden. Der als „Gefangener X“ bekannt gewordene frühere Mossad-Agent Ben Zygier soll einem Medienbericht zufolge vor seinem Selbstmord in israelischer Haft sensible Informationen an die libanesische Hisbollah-Miliz weitergegeben haben. Diese Hinweise hätten zur Verhaftung zweier Informanten von Israels Auslandsgeheimdienst im Libanon geführt, berichtete das Magazin „Spiegel“ heute Sonntag vorab unter Berufung auf Erkenntnisse der Ermittler…

  • Netanjahus Entschuldigung bei Erdogan

    Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat sich telefonisch bei seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan für den Tod von türkischen Bürgern auf der Flottille Mavi Marmara vor drei Jahren entschuldigt. Das Telefongespräch fand im Beisein des amerikanischen Präsidenten Barack Obama wenige Stunden vor dessen Abreise in Jerusalem statt. Erst in den Abendnachrichten am Freitag wurde über die Versöhnung zwischen Israel und der Türkei berichtet…

  • Golanhöhen: Schüsse aus Syrien

    Der syrische Bürgerkrieg nähert sich an Israels Nordgrenze. Gestern kam es zu heftigen Schusswechseln auf der syrischen Golanseite, so dass sogar israelische Grenzfahrzeuge von Kugeln getroffen wurden. Es gab keine Meldungen über Verletzte. Die israelische Armee reagierte mit gesteuerten Tamus-Raketen in Richtung syrischer Ziele. Dabei sei ein Militärposten im syrischen Teil der Golanhöhen zerstört worden, erklärte ein Militärsprecher…