Autoren-Archive

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  • Hetze gegen Juden in Ungarn mit Orden belohnt

    Das Schneechaos in Ungarn verhinderte zwar die Kundgebungen zum Nationalfeiertag – aber nicht die Auszeichnung mehrerer Antisemiten. «Das Leben normalisiert sich wieder», verkündet Ungarns Regierungschef Viktor Orban auf seiner Facebook-Seite. Dazu gibt es ein kurzes Video mit Schneepflügen und dankbaren Bürgern, die von Rettungskräften vorbildlich betreut werden. Tatsächlich kehrte gestern ein wenig Normalität zurück nach Ungarn. Die Sonne schien zeitweise, die Temperaturen stiegen auf ein paar Grad über null. Doch die Ereignisse der vergangenen Tage werden die Ungarn nicht so schnell vergessen und die Politik wohl noch länger beschäftigen….

  • Israelische Botschaft in Argentinien: Liebe tötet Terrorismus

    Am 17. März 1992 kamen bei einem Terroranschlag auf die israelische Botschaft in Buenos Aires 28 Menschen ums Leben. Jetzt, 21 Jahre später, hat die Botschaft darauf eine ausdrucksstarke Antwort gefunden: „Amor mata atentado“ (Liebe tötet Terrorismus) heisst eine Kampagne,… Weiterlesen ›

  • Neue Regierung wurde vereidigt

    Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Freitagnachmittag Koalitionsvereinbarungen mit den Vertretern der Parteien Yesh Atid und Ha-Bayit ha-Yehudi unterschrieben. Am Samstagabend hat er Präsident Shimon Peres offiziell davon in Kenntnis gesetzt, dass es ihm damit gelungen ist, innerhalb der vorgegebenen Frist eine Regierungskoalition zu bilden. Peres erklärte bei dem Treffen in seinem Amtssitz: „Es gibt einige Probleme, doch sie alle bergen auch Gelegenheiten auf den Feldern Sicherheit, Soziales und […] der Fortsetzung des Friedensprozesses. Das Land braucht es, und die Menschen brauchen es. Die Zeit ist reif. Viel Glück und meinen Segen für Ministerpräsident Netanyahu und die neue Regierung.“ Und so sieht sie aus…

  • Lebendige Sprache: Neun Millionen Hebräisch-Sprecher weltweit

    Neun Millionen Israelis sprechen weltweit Hebräisch. Dies geht aus der Veröffentlichung einer Studie des Zentralamts für Statistik hervor. Für 1,6 Millionen Israelis im Alter von 20 Jahren oder älter ist Hebräisch nicht ihre Muttersprache, und ihr Sprachniveau ist schlechter als „sehr gut“. Dazu gehören etwa 29% der Menschen, die seit 1990 nach Israel eingewandert sind. Sie geben an, sich lieber nicht an Ämter und Behörden zu wenden, weil sie Sprachprobleme hätten. 71% der Israelis sind überzeugt, dass die Beherrschung des Hebräischen „sehr grossen Einfluss“ oder „Einfluss“ auf soziale Beziehungen hätte…

  • Israels Militär will Bar Refaeli absetzen

    Sie lächelt verführerisch. Auf der Internetseite ihrer eigenen Wäschemarke „Under.me“ ist Bar Refaeli das Aushängeschild. Ob in langen Schlafanzughosen mit BH oder in knappen Dessous – das israelische Supermodel ist immer ein Hingucker. Kein Wunder, dass auch ihr Heimatland mit der blonden Schönheit werben möchte. Das Aussenministerium hat Refaeli für eine Kampagne gebucht. Man sollte meinen, das israelische Militär würde sich über eine Botschafterin wie Bar Refaeli freuen. Tut es aber nicht. Die Streitkräfte kritisieren eine PR-Kampagne des israelischen Aussenministeriums, an der auch das Supermodel beteiligt ist. Die Aktion soll das Image des Landes verbessern, wie die Zeitung „Haaretz“ berichtet…

  • Schweiz: Beamter wegen Rassismus gebüsst

    Per E-Mail beschimpfte ein hoher Angestellter des Kantons St.Galler die Juden. Dafür wurde der Mann nur zu einer geringen Busse verurteilt. Der Beamte hat in seiner Funktion als Sektionsleiter sowohl mit Bundes- als auch mit Gemeindebehörden zu tun. Die St. Galler Staatsanwaltschaft hat den Beamten des St.Galler kantonalen Baudepartements wegen Rassendiskriminierung zu 90 Tagen bedingt und einer Busse von 25 000 Franken verurteilt. In einem E-Mail von seiner Privatadresse an die israelische Botschaft in Bern hatte der Beamte den gewaltsamen Tod von jüdischen Zivilisten gelobt…

  • Ex-IEC-Chef Dan Cohen nach Israel ausgeliefert

    Der frühere Chef des staatlichen israelischen Stromkonzerns IEC, Dan Cohen, ist am Sonntag von Peru nach Israel ausgeliefert worden. Cohen steht im Verdacht, im Zusammenhang mit Turbinen-Lieferungen des deutschen Siemens-Konzerns Bestechungsgelder in Millionenhöhe kassiert zu haben. Wie die israelische Polizei mitteilte, wurde der 71-Jährige bei seiner Ankunft am Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv festgenommen. Cohen steht im Verdacht, im Zusammenhang mit Turbinen-Lieferungen des deutschen Siemens-Konzerns Bestechungsgelder in Millionenhöhe kassiert zu haben…

  • Arabische Israelis machen Karriere

    Immer mehr junge arabische Israelis nutzen die Chancen, die ihnen der Staat Israel bietet, und engagieren sich, um eine professionelle Karriere zu machen.

    Bislang begnügten sich die meisten arabischen Israelis damit, die Arbeit einzig um des Einkommens willen zu tun. Die traditionellen Strukturen des Familien-Clans standen im Vordergrund. Dies geht aus einer Studie der Organisation Kav Mashve (etwa «Vergleichslinie») hervor, die sich die Gleichstellung arabischer Akademiker auf dem Arbeitsmarkt in Israel zum Ziel gesetzt hat. Die «Generation A» genannten arabischen Israelis zwischen 25 und 29 Jahren verlassen die «traditionelle Blase» und stellen Professionalität, Exzellenz und berufliches Fortkommen in den Vordergrund…

  • Klage gegen Mubarak: Eilat gehört zu Ägypten

    Ägyptische Anwälte haben ehemalige Regierungsmitglieder ihres Landes verklagt. Sie werfen ihnen vor, beim Rückzug Israels aus dem Sinai im Jahr 1982 nicht auch Eilat gefordert zu haben. Durch den israelisch-ägyptischen Friedensvertrag von 1979 gehöre das Gebiet eigentlich zu Ägypten. Die Petition richtet sich unter anderem gegen den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak, den amtierenden Aussenminister Mohamed Kamel Amr und den ägyptischen Botschafter in der Türkei. Das Gebiet um Eilat erstrecke sich über etwa 1.500 Quadratmeter und sei rechtmässig ägyptisch, zitiert die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“ die Klage…

  • Dritte Amtszeit von Benjamin Netanjahu beginnt heute

    Heute wird Israels 33. Regierung vereidigt. Die Regierungskoalition hat 68 von 120 Knessetabgeordneten hinter sich. Es gibt 21 Minister, neun weniger als in der Vorgänger-Regierung. Damit spart die neue Regierung in den nächsten vier Jahren etwa 45 Millionen Euro ein. Der 49-Jährige Parteichef von Jesch Atid und künftige Finanzminister Yair Lapid hatte darauf bestanden, dass seine Partei nur einer kleinen Regierungskoalition beitreten werde, denn dies habe er seinen Wählern versprochen. Über die Jahre hinweg wurde Netanjahu wegen seiner grossen Regierungskoalitionen heftig kritisiert, denn dies wurde als Geldverschwendung betrachtet. Netanjahu hatte die Regierung aufgebläht, um seine vielen Koalitionspartner mit Ämtern zu befriedigen…