Die israelische Zivilverwaltung im Westjordanland hat gemeinsam mit dem Tourismusministerium und dem Verkehrsministerium dafür gesorgt, dass das St-Georgs-Kloster im Wadi Kelt in der Wüste von Judäa wieder mit dem Auto zu erreichen ist.

Foto: IDF
Die Strasse, die an das griechisch-orthodoxe Kloster heranführt, war vor drei Jahren als Folge eines Erdbebens mit anschliessender Überflutung vollständig zerstört worden. Seit zwei Wochen ist sie nun wieder befahrbar – zur Zufriedenheit aller Beteiligten.
Erzbischof Aristarchos, eines der Oberhäupter der griechisch-orthodoxen Gemeinde in Israel, zeigte sich höchst erfreut: „Wir sind dankbar und möchten den israelischen Behörden dafür danken, dass sie die Bedeutung dieses Ortes verstanden haben. Ich segne Ihr Kommen. Möge jeder, der an diesen Ort kommt, von seinem Frieden und der Ruhe inspiriert werden. Mögen wir hier in Harmonie und in Freundschaft leben können.“
Oberst Raed Mansour, der stellvertretende Leiter der Zivilverwaltung, betonte bei der Eröffnung: „Weder beginnen noch enden unsere Pläne hier. Die Zivilverwaltung hat in den letzten Jahren in der ganzen Region Judäa und Samaria Tourismusprojekte entwickelt und gefördert. Mehr als 1.2 Millionen Touristen haben diese Orte besucht. Angesichts all dessen bin ich stolz, heute diese Strasse einzuweihen.“
Noaz Bar-Nir, den Generaldirektor des israelischen Tourismusministeriums, verbinden mit der Gegend ganz persönliche Erinnerungen: „Als Jugendlicher bin ich viel in der Wüste von Judäa gewandert. Das Kloster habe ich immer mit grosser Hochachtung und Ehrfurcht betrachtet. Ich bin stolz, Teil der Wiedereröffnung der Strasse für die Öffentlichkeit zu sein – für Israelis, Pilger und Palästinenser.“
Kategorien:Gesellschaft
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